„Geistiger Durchfall eines Antisemiten“ – KenFM und Waldorf

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Ken Jebsen vor erfreutem Publikum: Väter, Mütter, Kinder, Lehrer? Ein Fall für die Schulbehörden…

Schickt Eure Kinder besser nicht zu Waldorfschulen – dort können sie nämlich auch auf Ken Jebsen treffen. Oder es ist Lehrpersonal vorhanden, ebenso wie andere Verantwortliche, die Ken Jebsen und sein Team KenFM bei Schulveranstaltungen dulden. Und was dann noch so alles drin sein mag, nicht auszudenken. Aus Protest gegen die Veranstaltung wurde sie lediglich aus dem Schulgebäude verlegt, wohl weil sonst um staatliche Fördergelder gefürchtet hätte werden müssen, der ‚Ruf‘ der Schule ist durch die Veranstaltung mit antisemitisch ruchbaren, lügenden Demokratiezersetzern bedroht (‚Antisemiten die ihren Namen in den Schnee tanzen‘), aber dies scheint den Verantwortlichen nicht ganz klar zu sein. Vor ab und zu wohlig kicherndem Publikum darf Jebsen da also stehen, und einmal wieder seinen Opferstatus unterstreichen. Der Text soll auf brisante Stellen des ‚Vortrags‘ hinweisen. Sollte er sich schlecht lesen lassen, eine Erklärung:  Das Video ließ sich schlecht ertragen.

Von Ken Jebsen steht das bei youtube hochgeladene Video dieser Veranstaltung mit einem längeren Text eingeführt. Hieran ist merklich, dass Jebsen diese Veranstaltung zu seiner ‚Reinwaschung‘ nutzen möchte – ebenso wie die Brisanz offenbar wird, was Jebsen für Bühnen geboten werden: „Während für viele, die in der den Sechzigern und Siebzigern‘ geboren wurden, das Fernsehen bis heute die Haupt-Nachrichtenquelle darstellt, kommt die „Generation @“ immer besser ohne Flimmerkiste aus. ARD, ZDF, ProSieben und co. wurden für sie durch das Internet ersetzt. So kommt es immer häufiger vor, dass KenFM als eine wichtige Informationsquelle bei Recherchen von Schülern und Studenten genutzt wird. Vor wenigen Wochen bekamen wir im Rahmen einer Projektwoche zum Thema Afghanistan eines Politik-Leistungskurses Besuch eines Schülers der Waldorf-Schule in Überlingen, der zusammen mit seinem Lehrer in der Hauptstadt neben Politikern der Linken und TAZ-Redakteuren auch das KenFM-Team traf. Im Anschluss folgte eine Einladung der Schule mit der Bitte, zu einem Vortragsabend für interessierte Schüler und Eltern an den Bodensee zu kommen. Nach unserer Zusage begann die Schule, für den Abend zu werben, zum Beispiel auf der Schul-Homepage und mit Plakaten. Doch wenige Tage vor der Veranstaltung erreichte die Schule eine Mail aus Kolumbien. Ein ehemaliger Schüler zeigte sich empört, er könne nicht verstehen, wie seine Schule einen ebenfalls ehemaligen Waldorf-Schüler zu einem Vortrags-Abend einladen könne, wo diesem doch in Mainstream-Medien von Alpha-Journalisten immer wieder die Behauptung des Antisemitismus an den Kopf geworfen würde. Es kam zur Auseinandersetzung innerhalb des Lehrkörpers. Schlussendlich mieteten Eltern kurzfristig den Gemeindesaal im benachbarten Nußdorf, um die Veranstaltung dennoch zu ermöglichen. Die Vorgeschichte des Abends wurde zum konkreten Fallbeispiel des Abends, wie Massenmedien zur Manipulation beitragen und unser Weltbild prägen. Das Interesse, das wir unschwer am überfüllten Saal ablesen konnten, spricht für sich.“

Der Vortrag beginnt mit einem Gemeinschaftsgefühle evozierendem Statement, einer Bauchpinselei für das erwartungsreiche Publikum – Waldorfschüler, so verkündet der Meister, seien ‚überdurch-scnittlich intelligent‚, so wie er, der mit seinem schnellen Sprechen andere verblüffe: „Vielleicht kurz zu meiner Person, ich bin  – ich kann sehr provozierend sein, ich spreche sehr schnell, ich verwirre die  Leute zum Teil, ich bringe zuviel Grundwissen mit, ich bin neugierig, gehe nach vorne, ich trinke zuviel Kaffee, ich schlafe zuwenig – ich bin Waldorfschüler.„…ich hab nicht diese rechten Ecken die man bei Waldorschulem normalerweise ja auch nicht findet und wir versuchen heute diesen viereckigen Raum ein wenig zu deformieren, so im Geiste, ihr versteht was ich sagen möchte, weil wir brauchen mehr unterschiedliche Formen damit diese Gesellschaft überleben kann…“ (Start bis 0:01:30).

Nach weiteren Stimmungskrachern widmet sich Jebsen dem Brief von Erik K., der sich gegen die Veranstaltung einsetzt hat. Dieser wird dann genutzt, um die Kritiker seines ‚freien Denkens‚, voran für ihn als Symbolfigur Jutta Ditfurth, vor Publikum zu beschimpfen. Jebsen profiliert sich an diesem Abend einmal wieder als angeblich unparteiisch, er geriert sich wie stets als einziger freier Journalist -nicht-embeddet- wie Jebsen sonst immer wieder betont. Ob es an seinem Karriereknick liegt, den er bis heute nicht verdaut hat, weswegen er im Wichtelmilieu für Abonennten wirbt? In diesem Auftritt, der ursprünglich an einer Schule geplant war, macht er erst Werbung für Albrecht Müller und die Nachdenkseiten – um dann Werbung für Ulfkotte und ‚russia today‘ zu machen, ungefähr in der fünften Minute des unsäglichen Videos.

„…wir (bei KenFM) sind sowas wie ein Atom und ich kreise da wie so’n Spin und versuche, eben diesen Kern darzustellen…“ (ca.0:03:00)

Der einzige Fernsehsender, der mit diesem Mann (Udo Ulfkotte) geredet hat, war ein Sender der von ihren GEZ-Gebühren überhaupt nichts sieht, nämlich ‚russia today‘. Wenn ich also wissen möchte was in deutschen Medien alltägliches Business ist, muss ich einen russichen Sender einschate nicht ARD und ZDF…und ich stelle mir die Frage: Stört sie das nicht? …wenn sie das stört, dann ist das ihre  Pflcht dagegen vorzugehen indem sie’s nicht mehr einschalten, indem sie die Gazetten nicht mehr kaufen indem sie diese merkwürdigen Journalisten boykottieren, indem sie Mails schreiben, indem sie die Facebookkartelle zuspammen, und was machen die dann,..dann sperren die die Foren…wie finde ich das…die können sich das leisten, weil sie die Zwangsgebühren bekommen…das ist ja wie ne Zwangssteuer auf Propaganda…ist der Russe wieder dran nach fünfundzwanzig Jahren…und das bedeutet weil ja hier auch russisch gelernt wird sie müssen hier jetzt umstellen weil wenn sie weiter russisch lehren hat die CIA sie aber ganz schnell auf dem Schirm weil sie sind dann Putinversteher, thats the point.“ LACHEN IM PUBLIKUM  „…dafür kriegen die mein Geld? Sorry, das ist nicht so. Aber, wenn Sie das dann sagen, dann schreiben diese Gazetten…über sie. Und auf diese Quellen beziehen sich dann andere. Und das wir heute überhaupt hier sitzen zu diesem Thema wie uns die Medien manipulieren, und was hat das auf unser Leben für eine Wirkung, haben wir doch einer Mail zu verdanken…einer Mail die geschrieben wurde, ich weiß nicht ob ihnen das klar ist, ich sollte ja eigentlich als ehemaliger Waldorfschüler im Waldorfgebäude drüben sprechen, aber das ist nicht möglich weil ein auch ehemaliger Waldorfschüler sich gegen den Rest der Schule durchgesetzt hat: Ich lese nur Teile der Mail vor damit sie staunen können und dann versuche ich ihnen klarzumachen was das konkret für sie bedeutet wer hier die Macht hat. Die Mail kommt aus Kolumbien: ‚Mit tiefer Enttäuschung musste ich in diesen Tagen erfahren, dass meine ehemalige Schule den bekannten Neonazi, Antisemiten und Verschwörungstheoretiker Ken Jebsen eigngeladen hat, um seinen geistigen Durchfall am 25.11.2014 im großen Saal zu verteilen. Und nicht nur das, er bekommt sogar exklusiv die Chance, seine giftige Propaganda in die pubertierenden Hirne der Oberstufenschüler zu pflanzen, womöglich noch während der Unterrichtszeit'“. Darüber, dass diese Mail im Berliner Tagesspiegel veröffentlicht worden sein soll, darüber regt sich Jebsen in Folge auf, ebenso darüber, dass 3SAT hierüber berichtete. (0:09:20 – 0:14:50)

„Wenn Sie in Deutschland einen kritischen Journalisten mundtot machen wollen, dann müssen Sie ihm etwas anhängen, dass ihn so unappettilich macht, dass die anderen sagen, mit dem wollen wir nichts zu tun haben…Steuerhinterzieher, Kinderschänder, Antisemit und Holocaustleugner seien laut Jebsen probate Mittel, um kritische Geister wie ihn fertigzumachen, mit ‚Antisemitismus als Waffe'“ (ca. 0:15:15).

Es ist wirklich widerlich, was Jebsen  hier so verzapft. Dies, und die immer wieder, wie auch hier gefahrene Opferrhetorik, ist die gleiche Taktik, die auch im Moment bei den Nachdenkseiten, dem Spiegelfechter, oder auch leider von einigen Linken-Abgeordneten gefahren wird. Immer schön sich als Opfer stilisieren, was man für einen gefährlichen Bullshit auch immer raushauen mag…

„Es läuft in Europa auf einen Krieg hinaus – und ich sage das – ‚Antisemit‘– aber ich sage es trotzdem (mit hoher Stimme) immer lauter…(…)sie sind ja der Beweis, weil wenn ich nur Grütze erzählen würde, dann wären hier nur drei Leute gekommen(…) „Ich kenne Punkhiphop-Bandsdass sie sich als das eine Prozent gegen die neununneunzig Prozent schützen wollen(…) Vollidioten(…)aber das sind ja keine Künstler!Bilbo Calvez ist Künstlerin und Genetikerin!“ (ca.18:25  -19:30) Bezogen hat Jebsen sich hier natürlich auf die Antilopengang, deren Song „Beate Zschäpe hört U2“ ihn wirklich disst. Anhand einer angeführten Erzählung von KZ-Überlebenden vollzieht Jebsen dann einen Schwenk und betont, dass es „damit anfing, Andersdenkende auszugrenzen“ Jebsen vergleicht sich hier also mit NS-Überlebenden und Holocaustopfern. Jebsen möchte ein Opfer sein – aber eines mit Macht, dem die Leute zuhören. Dabei ist er offensichtlich nur ein Aufschneider und Profilneurotiker sondergleichen, der die Widersprüchlichkeiten seiner Rede nicht verstehen kann, da ihm offensichtlich die Grundlagen hierfür fehlen!

Es tut weh, sich diesen Blödsinn anzuhören – ich möchte den Hass, die Übersteigerungen seines Selbst, die Dummheit, die er hier absondert, eigentlich gar nicht weiter transkribieren. Profilneurotisches Handeln und Führungsqualitäten beweist Jebsen (bei Minute 27:15), als er die Gefühle des Publikums erneut bauchpinselt, wie auch seine eigenen. „Das Bildungsniveau bei Leuten die auf ner Walddorfschule waren und sind das ist doch höher, als bei dem Durchschnittsbürger, gehe ich mal von aus.“ Es hört sich nicht so an, als würde Jebsen das Bildungsniveau von Walddorfschülern -zum Beispiel proportional zu dem einer anderen Schulform vergleichen- er bezieht sich auf alle Bürger. Auf die komplette Gesellschaft – Jebsen ist schlauer. Und sein Publikum ist natürlich auch schlauer. Selbstvergewisserung und Bauchpinselei – immer! Ob in Interviews oder auf der Bühne, Jebsen ist ein herrlicher Westentaschendemagoge – wenn man auch Zombiefilme mag. Noch ist er ein Westentaschendemagoge. Wenn ihm aber weiterhin eine Bühne geboten wird, sein Handeln weiterhin durch Interviewpartner z.B. der Linken legalisiert wird – ihn niemand endlich mal wegen Volksverhetzung anzeigt (Jebsen löschte wohl vorsorglich sein Video ‚Zionistischer Rassismus‘, dass in der Hitlist bei KenFM ganz vorne stand).Und Jebsen ist sich also ganz sicher, mehr auf dem Kasten zu haben als der Großteil der „Durchschnittsbürger„. Das sagt viel über ihn aus. Daher zählt er wohl zur Montagselite, ist ein Führer der Wahnmacher.

Angesichts der immer weiter grassierenden Dummheit und Anmaßung, sich mit Opfern von Nationalsozialismus (oder auch mal McCarthy) zu vergleichen, die auf keine Kuhhaut mehr geht, kriege ich zumindet Bauchschmerzen. Dass an Waldorfschulen auch fragwürdiges zugeht und zuging, auch mal Bücher wegen NS-Verherrlichung etc. aus dem Verkehr gezogen werden, geschenkt! Dass aber dort auch Feinde der Demokratie, die sich offensichtlich von rtdeutsch featuren lassen, und kein Problem damit haben, mit rassistischen, antisemitisch-glühenden Nationalbolschewiken, Nazi-Shirt-Versänden und anderen fragwürdigen Gestalten zusammenzuarbeiten – dies alles sollte doch ein Hinweis darauf sein, dass zumindest an dieser Waldorfschule einmal genauer geguckt werden sollte.

Es ist so, wie der ehemalige Walddorfschüler in seinem Protestbrief schreibt: Jebsen sondert gefährlich geistigen Dünschiss aus – er hat eine chronische Logorhoe, und so sagt er um 0:30:00 herum: „Und wenn ich das aber anprangere – Antisemit“

Und dann, gegen Ende der traurigen  Veranstaltung: „Ihr müsst also hinterfragen. Ihr habt jetzt die Möglichkeit alternative Sender einzuschalten, die natürlich auch ihre Form der Propaganda machen(…)als jemand der (Pause) Nautik studiert (!) hat, weiß ich, man braucht mindestens zwei Punkte zur Peilung um die eigene Positiion zu bestimmen, und jeder, der einen Punkt wenehmen will, will dass Du etwas los bist, deinen Orient, denn ohne Orient bist Du orientierungslos(…)!“ (ca. 0:53:00)

Es wird also fast jede Chance genutzt, um Werbung für rtdeutsch zu machen, den Desinformations-sender, der auch Jebsen eine Bühne gibt. Und vielleicht auch einen Werbevertrag? Außerdem ist es bezeichnend für Jebsens Anmaßungen, dass er sagt, er hätte Nautik studiert. An anderer Stelle, in diesem demaskierenden Weltnest – Interview, hörte ich ihn sagen, er hätte ‚Soziologie‚ studiert. Herr Jebsen Sie sind aus meiner Sicht ein lügnerischer Aufschneider, der frech Dinge in die Welt setzt und hetzt. Hätten Sie wirklich ‚Soziologie studiert‘, wüssten Sie um die Bewertung Ihrer Handlungen – und auch, warum man Sie als Antisemit bezeichnet. Auch wäre Ihnen dann vielleicht eher klar, dass diese Anmaßung für Sie eine Entehrung bedeutet – außer bei denen, die Ihre Reden, wie Sie vielleicht selbst(?), geistig nicht fassen können. Hätten Sie Nautik studiert, so würde gewiß nicht diese bedauerliche Rechts-Links-Schwäche zutage treten. Dies nähme ich natürlich zurück, wenn Sie mir Belege Ihres Studiums der Nautik und der Soziologie zeigten, ebenso für die Behauptung, sie hätten Soziologie an der Universität unterrichtet, welche Sie in dem schon erwähntem, demaskierenden ‚Weltnest‘ – Interview, lostraten.

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23 Gedanken zu „„Geistiger Durchfall eines Antisemiten“ – KenFM und Waldorf

    1. Nazienkel Autor

      Danke für den Hinweis – Video ist jetzt verlinkt, habe ich doch tatsächlich vergessen. Vielleicht teste ich der Übersichtlichkeit halber für den nächsten Text einfach mal aus, klassiche Fussnoten zu verlinken.

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    2. Klaus

      Gott sei Dank und das ist sehr selten kann ich es bei Dir so kurz fassen:Du dummes Arschloch,danke Dir trotzdem, für den Mut Deiner Meinungsäußerung,LG Klaus

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  1. Anonym

    Hallo,

    ich kam eben etwas naiv auf diese Seite, um mehr über die Kritik an Ken Jebsen zu erfahren. Ich wollte hier gerne erfahren, was denn diesem Ken immer vorgeworfen wird. Leider wurde ich enttäuscht. Ebenso fühle ich hier eine gewisse Abneigung gegen Waldorfschüler allgemein?! Der erste Satz beginnt schon mit: „Schickt Eure Kinder besser nicht zu Waldorfschulen“. Autsch. Bloß weil eine Waldorfschule Ken Jebsen einlädt, sind also alle Waldorfschulen schlecht? Außerdem stört mich der folgende Satz ebenso sehr: „Antisemiten die ihren Namen in den Schnee tanzen“ – Sehr schön auf’s Namentanzen reduziert zu werden. Da kann man gleich sagen alle Waldorfschüler wären blöd oder besser noch, sie sind alle Antisemiten, weil man gelernt hat seinen Namen zu tanzen. Ganz toll wie sich hier mit Waldorfschulen auseinandergesetzt wurde. Super Recherche. Ironie Ende.

    Und nun zum eigentlichen Thema. Wo ist die Kritik an Jebsen? Ich sehe keine. Er wird zitiert zumeist nichts dazu gesagt. Aha. Und was ist jetzt daran so schlimm? In welchem Satz lässt sich erkennen, dass Jebsen ein Antisemit sei? Wie gesagt wollte ich mich hier darüber informieren, aber es wird nirgendwo beschrieben. Und dann doch noch mal etwas Kritik? Es wird geschrieben: „In diesem Auftritt, der ursprünglich an einer Schule geplant war, macht er erst Werbung für Albrecht Müller und die Nachdenkseiten – um dann Werbung für Ulfkotte und ‘russia today’ zu machen, ungefähr in der fünften Minute des unsäglichen Videos.“ Okay. Soweit so gut. Nur was ist daran schlimm? Ich vermisse die genaue Kritik. Nachdenkseiten und Ulfkotte – sind das Nazi Seiten? Wieso wird hier nicht beschrieben, was an diesen Seiten so schlimm ist? RT könnte man ja noch verstehen, wenn man davon ausgeht, dass hier russische Propaganda ausgestrahlt wird, weil der Sender dem russischen Staat gehört. Ebenso dürfte man aber auch nie die Tagesschau empfehlen, weil zum größten Teil Politiker entscheiden was dort läuft und die GEZ eine Zwangsabgabe ist und in etwa gleichzusetzen mit einer Steuer, wo Inhalte produziert werden, die ebenso einseitig sind, wie die von RT.

    Dann etwas später endlich Kritik? Falsch gedacht. Es wird geschrieben: „Es ist so, wie der ehemalige Walddorfschüler in seinem Protestbrief schreibt: Jebsen sondert gefährlich geistigen Dünschiss aus – er hat eine chronische Logorhoe, und so sagt er um 0:30:00 herum: “Und wenn ich das aber anprangere – Antisemit”“. Zuerst einmal wohnen Waldorfschüler nicht alle im Wald. Also wieder einmal vielen Dank für die große Desinteresse und das Beleidigen einer Gruppe. Und dann frage ich mich tatsächlich, warum der Satz vor “Und wenn ich das aber anprangere – Antisemit” nicht erwähnt wird. Aha. Spätestens jetzt ist alles klar. Da mag einfach nur jemand den Jebsen nicht. Zitate aus dem Zusammenhang zu reißen ist als würde man lügen. So habe ich das jedenfalls mal gelernt.

    Ich habe das Video in der Zwischenzeit selbst gesehen. Und ist es schlimm? Nein. Der Text hier ist reine Panikmache und versucht Jebsen mit Scheinargumenten schlecht zu reden. Jeder Mensch der dem Kapitalismus kritisch gegenübersteht, kann sehr leicht als Antisemit abgestempelt werden. Warum eigentlich? Ich hoffe doch mal ihre Antwort darauf ist nicht, weil alle Juden etwas mit unserem Geldsystem zu tun haben. Denn das wäre nun wirklich antisemistisch und sehr daneben. Aber von jemand der alle Waldorfschüler als dumm darstellt, würde ich nichts anderes erwarten. Ich bitte sie daher weniger rassistisch, weniger diskriminierend und weltoffener zu werden. Und bitte hören sie auf Zitate so auszulegen, wie sie sich für sie schlecht anhören. Das ist höchst unprofessionell. Einen schönen Abend noch.

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    1. Nazienkel Autor

      Danke trotzdem für die Abgabe Ihrer Meinung. Wie Sie sehen können, denke ich hierüber anders.
      Hier -und bei den verlinkten Quellen- steht genügend die Aussagen belastendes Material, stöbern Sie doch ein wenig in anderen Texten auf dem Blog und schauen sie sich auch dort verlinkte Quellen an.

      Uner diesem Link finden Sie auch weitergehende Informationen über Steiners Werk und angeschlossene.
      http://www.sektenwatch.de/drupal/sites/default/files/files/anthroposohie_wurzelrassen.pdf

      Bezüglich Jebsen (inzwischen allgemein) bekannter Antisemitismen:
      https://www.freitag.de/autoren/dame-von-welt/kenfm-rassistischer-zionismus

      Wegen Ken Jebsen VT-Müll, schauen Sie bitte hier:
      https://blog.psiram.com/2011/11/piraten-stellen-kenfm-blos/
      Ich empfehle Ihnen die Website Hagalil.com, um mehr über sekundären Antisemitismus zu erfahren.

      Zur Einordnung in Friedenswinter und Querfront empfehle ich dieses Interview mit Jutta Dirtfurth.
      http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=48407

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      1. L.S.

        Zu einer differenzierten Auseinandersetzung mit Steiners scheinbaren Antisemitismus empfehle ich ebenfalls hagalil, und zwar folgende Artikel:

        http://www.hagalil.com/antisemitismus/deutschland/steiner-7.htm

        http://www.hagalil.com/antisemitismus/deutschland/steiner-4.htm

        http://www.hagalil.com/antisemitismus/deutschland/steiner-5.htm

        Das gibt einen recht guten Überblick und erklärt auch die seltsamen Begriffsbelegungen.
        Und ist nebenbei ein nettes Kontra zu dem Artikel von Peter Bierl.

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    1. Nazienkel Autor

      PS: Ich mag es, wenn ich mir nicht die Finger schrundig schreiben muss. Dass die Leute aber auch nicht selbst sich informieren können. Aber das geht nicht, sonst wäre man nicht mehr in seiner wohlgeliebten Bubble. Aber ob das den Anhängern Jebsen, zumal von Waldorf, reicht? Da braucht’s oft blutige Finger…

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  3. ZeroVision

    ich habe oft festgestellt das er einseitig berichtet und oft auch antisemitische züge aufweist! und ich bin weis Gott der letzte der die „nazikeule“ oder „antisemitenkeule“ bei jemandem benutzt! …über gaza berichtet er ebenfalls völlig einseitig: oder warum sagt der ken nicht wie sich die ach so armen Palästinenser tausende Raketen leisten können!? wieso sagt der ken nicht das Israel 11 mal die Waffenruhe vereinbart hat und jedesmal kamen Raketen Richtung Israel zugeflogen, TAUSENDE alleine in den letzten jahren! ..wieso sagt der ken nicht, wie viele terroranschläge in Israel verübt wurden!? wieso sagt der ken nicht das der Iran Islamisten und Terroristen in gaza mit Millionen Dollar untersützt hatte damit diese gegen Israel kämpfen!? ..wieso sagt der ken nicht das die Palästinenser um Osama bin laden an seinem todestag trauerten und mit Plakaten wo sein gesicht zu sehen war demonstrierten!? ..wieso sagt der ken nicht wie die hamas ihre eigene Bevölkerung als Schutzschild nahm, und Raketen in moscheen und schulen versteckten!? und und und

    pure pallywood Propaganda hier! wer das glaubt ohne sich mal die Gegenseite anzugucken, dem ist nicht mehr zu helfen! ..achja, und ich muss wohl keinem sagen das Israel das EINZIGE land ist, wo schwule, Frauen, christen und sogar muslime frei leben können!? <- aber das alles verschweigt ken jebsen und manipuliert dementsprechend seine Zuschauer! für mich ist er nicht besser als die mainstreammedien! ..ich habe kein einziges mal von ihm kritische worte über den nahen osten gehört, das in Iran homosexualität oder Gotteslästerung unter Todesstrafe steht. oder das in islamischen ländern christen und andere Minderheiten abgeschlachtet werden. aber Hauptsache gegen die einzige Demokratie hetzen wo alle diese Minderheiten sicher sind, Israel!

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  8. Uwe Joswig

    Wenn ein Schreiberling Antizionismus und Antisemitismus nicht von einander trennen kann sollte er lieber nicht im Internet seine Weisheiten von sich geben vor allem nicht über einen Semiten wie Ken Jebsen einer ist, Halb Iraner .Zumindest werden die Perser auch als Semiten ausgewiesen.
    Ken Jebsen verkörpert für mich den Inbergriff eines Journalisten.Er hat weitblick kann im Falle von Israels Regierung zwischen einer Demokratie und einem Zionistischen Faschismus unterscheiden..

    Er sagt das was die Leute seit Ende der Krieges 1945 in Deutschland nicht wissen dürfen und eckt sicherlich bei dummen ( in ihrem Sprachgebrauch – Fiesen „Antisemitismus“ Journalisten ) an…..

    Wenn die Warheit in dieser Form kommentiert wird braucht man sich keine Sorgen um die Nazis machen die jagden ihre Gegner genau so dreist…In dem Sinne der Warheit kann man nicht über Jahrzehnte den Stopfen drauf pressen…

    Es wird Zeit das in Deutschland wieder klartext geredet wird damit in Deutschland wieder eine Generation heran wachsen kann die hinterfragt und vielseitig informiert werden kann das mag in einer Demokratie doch noch erlaubt sein , oder ????

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    1. Nazienkel Autor

      Da Du den typisch antisemtisch dummen Kram daherschreibst wie jeder xbeliebige Jebsenfan
      lasse ich deinen Sprechdurchfall hier stehen, Du Horst.

      Glaubst Du auch an Migrationswaffen und den heiligen Putin? Arme Wurst

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  9. Ingo

    Ken Jebsen ist vieles, aber sicher kein Antisemit. Er gehört zu den wenigen deutschen Journalisten die vorbehaltlos denken und schreiben. Der hier gepostete Müll hat mich in meiner Ansicht noch weiter bestärkt seine Videos zu teilen und in Zukunft wie in der Vergangenheit weitere von diesen Wahrheiten zu überzeugen.

    Eine Diskussion scheint ebenfalls nicht möglich. Die Fronten sind eben verhärtet. Für diejenigen die bereits die Augen geöffnet haben ist das jedoch unproblematisch. Denn unsere Zeit kommt. Unaufhaltsam und mit jedem Tag rückt die Stunde der Abrechnung näher. Da könnt (und dürft) ihr schreiben was immer ihr möchtet. Mehr als Amuesement werdet ihr damit ncht erzielen.

    Ob ihr „uns“ damit als rechtspopilistisch oder fremdenfeindlich oder antisemitisch oder antiamerikanisch oder verschwörugnsthoretisch oder sonstwie einstuft ist 2016 völlig wertlos.

    Der Krug geht eben nur so lange zum Brunnen bis er bricht. Und er wird brechen!

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