Albrecht Müller: Verschwörungsideologisches Mimimi und NS-Verharmlosung zu Pulse of Europe

Das durch die verwendete Sprache letztendliche Herunterspielen eines Vorgangs, der ein großes Menschheitsverbrechen einleitete, kann nur als widerwärtig bezeichnet werden.

Solche, deren Engagement es neben vielen anderen zunächst ist Zustimmung zu dem bestehenden Europa, neben all seiner Verbesserungswürdigkeit, zum Ausdruck zu bringen, die wegen immer deutlich spürbareren antidemokratischen Impulsen aktiv werden – und sei es nur, indem sie sich öffentlich aussprechen, werden vom greisen großen Vorsitzenden der Nachdenkseiten beleidigt. Mit einem nicht nur dümmlichen, sondern vor allem geschichtsvergessenen Vergleich zieht Albrecht Müller erneut, das Aluminium knistert, alle Register – und schwadroniert mal wieder von Gleichschaltung.

Anlass für diesen neuerlichen Ausfall ist Pulse of Europe – diese Demonstrationen lassen Müllers Galle schießen (er bezeichnet sie als PR-NGO). Denn solche, die Pulse of Europe unterstützen, seien -er benennt persönlich den Leipziger Pfarrer Michael Wolff, über dessen Rede er sich aufregt- „entweder gedankenlos, oder eingebunden“. Ein ganz banaler Indikator ist für die natürlich nie und nimmer in offenbar antisemitischen Strukturen denkende Spürnase, dass Michael Wolff nicht die Nachdenkseiten lese – Motiv der Unterstellung ist also Narzismus.

„Auch versteht er offensichtlich nichts von Ökonomie und er hört offenbar auch nicht zu, wenn andere sachverständig analysieren – etwa auf den NachDenkSeiten oder bei Makroskop.“

Müller kann nicht verknusen, dass Menschen für andere Ziele als das seine, welches sich mit „Eurasischer Union“ beschreiben lässt, sich engagieren. Diesen unterstellt er nicht nur Gedankenlosigkeit – nein, bei Müller sind sie alle vom Feind gekauft.  Er und seine Leserschaft, deren Mails er bei Gefallen oder Nichtgefallen, gönnerhaft großkotzig oder angegriffen und spinnert, veröffentlicht, sehen in einem der Initiatoren von Pulse of Europe nämlich eine „neoliberale Heuschrecke“ der es um „Kundenaqkuise“ gehe.

Seine wirren Gedanken sind mal wieder, ganz Kremlin, eingebettet in Apologien auf Putin. Der arme Putin nämlich würde quasi neben Trump und Erdogan gestellt- obwohl er doch einen Heiligenschein verdiene. Dass Putin, Erdogan und Trump als äussere Bedrohung der EU von verschiedenen Privatleuten in einer Reihe genannt werden – dies ist für Müller ein ebenso Zeichen für Gleichschaltung, wie die Rede bei Pukse of Europe, welche ein eipziger Pfarrer hielt. Widerlich, wie Müller agiert, zieht er zur Verteidigung seines Lieblingsautokraten Putin einmal wieder einem Begriff heran, der pikanterweise tatsächlich für das Subjekt des Verteidigungsgeblubbers genutzt werden kann. In Russland, wo Journalisten eingeschüchtert und umgebracht werden kann von solchen Prozessen gesprochen werden.

In Deutschland aber sitzt Michi Müller, verbreitet verschwörungsideologischen Irrsinn und hetzt gegen alles, was er als Elite oder mit ihr verbandelt empfindet und sammelt Spendenfett, während er das Wort für Diktatoren und Autokraten erhebt. Müller darf frei schreiben. Seine Mitarbeiter dürfen schreiben, sie dürfen ihre verschwörungsideologischen Büchlein veröffentlichen und diese auch bewerben. Unsere verbeserungswürdige Demokratie gibt ihnen, die sich als ihre Gegner geben, die Möglichkeit, sich ideologisch und ökonomisch auszutoben. Sie dürfen ihre Widerlichkeiten ins Netz schreiben – ohne eine Verhaftung und schlimmeres zu befürchten. Gleichwohl verkennen sie, dass Menschen in Syrien und Russland dies nicht können, den Irak und das Lybien der Vergangenheit verklären sie zu demokratischen Wohlfahrtsstaaten.  Während sie die Strukturen, die ihnen das Rederecht gewährleisten, attackieren, sich hierbei lustigerweise trotzdem als Opfer geben und was von McCarthy raunen.

Müller verwendet nicht einfach nur einen Begriff fehl – Müller stilisiert sich und seine Durchlaucht Putin zum Opfer – und scheißt im Gegenzug auf die Opfer des NS, zuvorderst Juden. Müller verharmlost so letztendlich ein Menschheitsverbrechen – und dies scheinbar zuvörderst aus narzisstischen Motiven.

Das Wort entstand 1933, als der Prozess der Vereinheitlichung des gesamten gesellschaftlichen und politischen Lebens in der Machteroberungsphase in Deutschland eingeleitet wurde.

Es „bedeutete Gleichschaltung im Wesentlichen dreierlei: Beseitigung demokratischer Strukturen zugunsten des ‚Führerprinzips‘, Implementierung antisemitischer Grundsätze, indem Juden aus leitenden Positionen entfernt oder gänzlich aus der Organisation verstoßen wurden, sowie ein vollständiger oder partieller Führungswechsel zugunsten von Anhängern des neuen Regimes.“[1] Entweder erfolgte die Gleichschaltung auf Anweisung oder in vorauseilendem Gehorsam (sogenannte Selbstgleichschaltung, z. B. Deutscher Hochschulverband, Deutscher Richterbund). Andere Verbände und Organisationen reagierten auf den Druck mit der ersatzlosen Selbstauflösung und Beendigung ihrer Tätigkeit.“ (Wikipedia)

Gleichschaltung war eine Vorstufe für den völkischen, deutschen Massenmord. Wer beständig mediale Vorgänge oder Äußerungen als von einer Gleichschaltung beeinflusst bezeichnet, der macht die NS-Verbrechen sprachlich klein. Doch auch gegen die Quelle, aus welcher die Information entnommen ist, haben Müller und seine Mitstreiter ideologische Einwände: Sie verurteilen Wikipedia als Quelle – sehen sie doch schon in Wikipedia, ganz verschwörungsideologisch wie sie sind, den Versuch illegitimer Beeinflussung – die natürlich, man könnte drauf kommen, unter anderem von halluzinierten ‚Antideutschen‘ ausginge. So wird auch die Wikipedia von ihnen als von feindlichen, im Ursprung nicht autochthonen Kräften zersetzt bezeichnet.

Müllers zusammenhanglose Tiraden -ein Zusammenhang ist wohl nur für Beobachter des Psychogramms in Textform, welches die Nachdenkseiten darstellen, und für die Fans ersichtlich- sind ganz offensichtlich von Narzismus getrieben. Sie stellen gutes Material für eine tiefenpsychologische Analyse dar. Eine ernsthafte Auseinandersetzung darf nicht ausbleiben bei der offenbarten vugaristischen, antisemitisch grundierten Denke, welche sich bei seinen Nachdenkseiten und den über Verlinkung Verbandelten beständig äußert;  von der Kommentarspalte des Facebookauftritts abgesehen.

Beispielhaft sei eine Artikelüberschrift gegeben: „Eine fremdbestimmte Partei wählt ihr fremdbestimmtes Spitzenpersonal. Und unsere Medien sind ohne kritischen Biss. Özdemir gehört zu den Atlantikern. Also halten wir den Mund.“ Alles ist enthalten – es werden äußere Bedrohungen konstruiert, die als feindlich verstandenen USA hättten angeblich Einfluss auf eine deutsche Partei, insinuiert Müller. Die Tradition, in welcher er sich hier bewegt, allerdings zu nennen: dies würde Müller widerrum als Angriff werten und hierbei wahrscheinlich von Instrumentalisierung sprechen, davon, dass die deutsche Geschichte für Angriffe gegen eine Gegenöffentlichkeit missbraucht würde. Müller bewegt sich, wenn er von Fremdbestimmung räsoniert, sprachlich in einer Linie mit Nazis – mit den historischen und den Neuen; und dies machen einige seiner Mitstreiter auch abseits von der sprachlichen Ebene, sehr aktiv. Die Angst vor Fremdbestimmung wurde erfolgreich instrumentalisiert – auch Müller spielt mit ihr.

Positive Aufmerksamkeit, welche Müller einfordert, kann er von dem Querfrontpublikum  erwarten, welches beständig erweitert wird; auch ins rechtsextreme Publlikum hinein.

Solche, die ihm negative Aufmerksamkeit zollen aber, welche Müller durchaus erregt, solche widerrum werden von ihm ebenfalls begrifflich als gleichgeschaltet belegt.

(Das Beitragsbild entstammt der Wikipedia)


Chronologie: Müller und die Gleichschaltung

Müller verwendet immer wieder den Begriff Gleichschaltung, dies macht er schon seit Jahren. 2011 zum Beispiel donnerte er „Der Antisemitismus-Vorwurf wird zur friedens- und gesellschaftspolitischen Gleichschaltung der Linken benutzt“ (ein Beispiel für sekundären Antisemitismus von links) und sah „Beispiele für die weit gehende Gleichschaltung vieler Medien auf der Linie von Merkel und Co.„. Im Jahr 2014 dann behauptete Müller, dass „Die US-nah organisierte Gleichschaltung wichtiger Leitmedien (Teil II zur Putin- Rede, Ukraine, etc.)“ existiere.

 

 

 

Es wird angerichtet: Hühnerbrust an Gewimmer von Migrationswaffen

Da ist diese Vulgärseite namens Nachdenkseiten. Sie wollen ‚links‘ sein. Sie boten und bieten so ziemlich jedem querfrontigen Ansatz eine Bühne – und von Lügenpresse wird allein aus Gründen vorgeblicher PC nicht gesprochen. Dort findet jemand freudige Erwähnung und wird publiziert, der munter gegen ‚Migrationswaffen‘ („Europa und Deutschland gegen „Migrationswaffe“ machtlos?„) hetzt oder mit solchen, die hobbymäßig gegen ‚Frühsexualisierung‘ wettern, das gleiche Mikrofon benutzt. Wie Superkremlin Willy Wimmer, der Pegida progressiv findet und ausgiebig seinem wahnhaften Antisemitismus frönt. Willy Wimmer darf bei den Nachdenkseiten auch Viktor Orban über den Klee loben. In Bautzen verteidigt er die armen Freitaler Nazis, die doch glatt vom bösen SEK überfallen wurden. Den ‚Linken‘ von den Nachdenkseiten und ihrem offenbar senilen Obervorsitzenden ist es schnuppe, ob, wo und wie Pegida-Willy spricht.

Dann gibt da diesen weinerlichen, unfreiwilligen Nazi-Hanswurst namens Hagen Grell aus der tiefbraunen, dunkeldeutschen Provinz, der wegen der Klicks von rassistischen Pegida-Affen als Neonaziyoutuber Bezeichnung finden  kann. Ein aluhuttragender, pseudopatriotischer ‚Männerrechtler‘, der seine offensichtlichen Komplexe abarbeitet. Er ist vielleicht dem einen oder anderen bekannt, weil von ihm (unter anderem) das lustige Video existiert, in welchem er ‚deutsche Männer‘ dazu aufruft, ‚ihre‘ Frauen zu verteidigen – das ganze im Feinripp-Unterhemd vor einem Alibert gefilmt.

Und dann – dann steht da dieser Auftritt an, bei dem der Feinripp-Hanswurst und Willy Wimmer zusammen aufreten. Selbstverständlich werden die Hoschis von den Nachdenkseiten in Zukunft weiterhin was von McCarthy und Zensur blubbern – und sich ansonsten über die Reichweite der NDS hinein ins rechtsextreme Milieu freuen. Vielleicht macht Hagen Grell mit seinen Kameraden ja auch bei Stopp Ramstein mit (über Nazis hat man sich dort stets gefreut) – vielleicht findet der Nachdenkseitenmitarbeiter  Jörg Wellbrock aber auch zusätzliches Einkommen durch das Vertonen patriotischer Hörbucheditionen? Seien wir gespannt – bei den Nachdenkseiten weiß man dann, wie immer, von nichts.

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Daniele Ganser – ein Schweizer Würstchen schlägt um sich

Nachdem dem Hobby-Historiker Contra gegeben wurde – und seine Selbstviktimisierung enttarnt worden ist, möchte das unseriöse Würstchen nun seine Fans zum Shitstorm rufen.

Hier äußert sich der Moderator.

Wie dumm Gansers Verteidiger und Fans sind, das ist an dem Verschwörungsblödi-Filmchen von Markus Fiedler (Zensur) zu bemerken. Natürlich haben dort auch andere ihre Finger mit im Spiel: der Ex-Spiegelfechter und ‚Neulandrebell‘ Jörg Wellbrock hat das pseudodramatische Intro des Truther-Filmes eingesprochen, der über KenFM etc. gehypt werden soll.

Dass Ganser sich sogar bei klarer Beweislage noch als Opfer darstellt und seine Fans instrumentalisiert – das zeigt, dass er nicht nur eine beleidigte Leberwurst ist. Sondern ein armes Würstchen.

Und was machen beleidigte Würstchen? Sie freuen sich, wenn sie von Flachpfeifen wie Heiko Schrang („Die Jahrhundertlüge, die nur Insidern bekannt ist“) verteidigt werden.

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Das braune Umfeld um die Nachdenkseiten – Daniele Ganser zitiert den „verfolgten“ Alex Jones

hier sind immer mehr Menschen, die aufwachen...Alex Jones, der wird in den USA verfolgt, der hat Millionen von Followern…ich übersetze die Quellen aus Amerika und bringe sie hier nach Landau damit wir uns hineinversetzen können….Alex Jones, ein Kritiker der Oligarchie, sagt: <<<Die Bevölkerung befindet sich in einer Trance, aber viele wachen auf>>>. Das finde ich ne spannende Beschreibung, könnte durchaus stimmen, die Elite kontrolliert beide Parteien, das heißt, er hat auch diese Analyse, das ist ein Spiel in den USA: <<<Demokraten wie Republikaner, beide führen Kriege und sie machen nur ein Spektakel um das Volk zu spalten. Republikaner gegen Demokraten, linksliberal gegen konservativ, schwarz gegen weiß. Solange die Menschen gegeneinander kämpfen, können sie nicht zusammen kommen um die Diktatur der Konzerne zu beenden. Die Nation stirbt und wir das Volk müssen uns erheben…<<< [Jubel im von den Nachdenkseiten organisierten und verbreiteten Vortrag, das sich links wähnende Publikum klatscht den nationalistischen Worten eines Rassisten, Antisemiten und Demagogen zu. Ca. 01:04:00 ]

Wenn rechtsextreme und pseudolinke Obergrenzenverfechter sich zusammensetzen, so ist das verbindende Element scheinbar regelhaft die antisemitisch geprägte Weltsicht: Ob nun Querfrontwilly etwas NS-relativierendes, revisionistisches erzählt und die israelische Weltverschwörung an die Wand malt, der wirre Peter König etwas von „anglo-saxonischen Zionisten“, beziehungsweise: Illuminaten, welche die Presseanstalten in den USA kontrollieren würden – oder eben der eingangs zitierte Daniele Ganser, der Verschwörungsideologe, Truther und Pseudowissenschaftler, der mit dümmlichen Vorträgen Publikum von Möchtegernlinks bis ganz Rechts beglückt.Die Nachdenkseiten, welche den Sprung aus einem konservativ-miefigen SPD-Reformermilieu bis ganz nach vorn an die Querfront gemacht haben – zusammen mit KenFM, dem Portal von Antisemiten für Antisemiten. Figuren, wie die genannten Willy Wimmer und Daniele Ganser, sind, ebenso wie die Gastgeber Jebsen und die Nachdenkseiten, Bindeglieder zwischen lechts und rinks und links und rechts.

„…und ich kann ihnen sagen, sie werden im Fernsehen immer angelogen…“

Daniele Ganser  beispielsweise hält gestern Vorträge beim Quer.denken-Kongress des rechtsextremen Michael Vogt oder auf der AZK des nicht anders eingestellten Ivo Sassek- und morgen bei von den Nachdenkseiten mit ausgerichteten Veranstaltungen. Welche, im Gegensatz zu den erstgenannten , vor einem sich sehr links wähnenden Publikum stattfinden. In diesem Rahmen zitiert Ganser einen in den USA beim Aluhutpublikum beliebten rechtsextremen Hetzer, den wirren Alex Jones – bei dessen braunen Ausdünstungen klatscht das Publikum frenetisch. Alex Jones ist möglicherweise Ken Jebsens großes Vorbild, nicht anders als er, die Nachdenkseiten oder Daniele Ganser  beansprucht er das antisemitisch grundierte Lügenpresse-Bild. Aber auch in Krautland kommt er gut an. Bei dem Jones-Zitat, welches neben dem nationalistischen und antisemitischem Gehalt eine eindeutige,  aggressive Implikation enthält, gerät es ganz aus dem Häuschen. Nie vergessen – diese Menschen geben vor, aus sozialen Gründen die Linke zu wählen und ganz dolle für Frieden zu sein – und werden von dem Scharlatan Ganser im Vortrag auch als Friedenslämmchen angesprochen. Obwohl sie gar nicht so insgeheim von Bürgerkrieg träumen. Alex Jones – ein Verfolgter, so wie sie. Oder der arme Ganser.  Der pseudowissenschaftliche Gaukler Ganser, der zufrieden ist, wenn Sechsjährige seine Bücher verstehen können, zitiert nicht nur einen rechtsextremen Wirrkopf aus der youtube-Akademie für Aluhüte, um seinen antisemitischen Hirnfurz zu stützen: der Wissenschaftsdarsteller erfreut das sich hochintellektuell fühlende Publikum auch noch mit einem -natürlich- akademisch sauberen Quellennachweis von youtube. Ein wenig hat der Absahner aus den Alpen, der sämtliche Aluhut-Politfraktionen von links bis esoterisch rechts betourt, halt wissenschaftlich schon gelernt: die Fußnote ist korrekt angelegt.

Hier noch als Schmankerl ein typischer Kommentar bei dem FB-Auftritt der Nachdenkseiten. Man bekommt das Publikum, was man verdient.

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Wirres, gefährliches Gerede von Antisemiten für Antisemiten

 

Man darf nicht vergessen, dass die Medien, die westlichen Medien, die wir ja zu konsumieren kriegen, die sind ähh neunzig Prozent äääh kontrolliert von sechs großen Mediengiganten und das sind alles anglosaxonische Zionistenorganisationen, die praktisch alles dasselbe sagen. Ich würde sagen, oft sage ich das auch oder schreibe darüber, dass der Rothschildclan nichts anderes ist als eine Mafia. Und vielleicht sollte man da noch einfügen ich bin überzeugt -sie wissen das-, dass ähh, dass – im Prinzip diese Mafia, diese Zionistenmafia, die Amerika schon seit hundert oder mehr Jahren dominiertisst also, die Medien werden von Ihnen beherrscht…die arbeiten zusammen mit den Großbanken, mit der Pharmazeutik und mit der Kriegsindustrie Peter König bei KenFM

Die wirren, antisemitischen Weltanschauungen von gefährlichen Spinnern.

Wilkommen bei KenFM.

„…dazu muss man aber natürlich sagen – und ich möchte das ebenfalls in Verbindung bringen mit Trump: Es gibt etwas wie etwas, was man in…den Medien, den nicht öffentlichen Medien, sondern eher in den Untergrundmedien, den Deep State nennt. Das ist eine Elite, viele nennen sie Illuminati andere nennen sie die Zionisten und Think Tanks die die Politik machen, die die Stränge ziehen.“ Peter König bei KenFM

Ken Jebsen lässt antisemitische Sprüche nicht nur zu, er interveniert nicht, er verstärkt die Aussagen der Interviewpartner mit seinen Fragen. Dies lässt ihn als den Antisemiten darstehen, als welcher er sich nun mal produziert. Er präsentiert Gäste mit antisemitischen Weltanschauungen – immer mit dem offenbaren Wunsch, dass gerade diese Gäste ihn wohl vom Vorwurf des Antisemitismus reinwaschen sollen, sind es doch in seiner traurigen Realität ebenfalls nur arme Opfer der vorgeblichen Political Correctness. Wutbürger eben. Und so versucht er ein ums andere Mal, wie ein böser Don Quijotte, im Rahmen seiner lächerlichen Youtube-Show gegen die fiesen Windmühlenflügel einer offenen Gesellschaft anzukämpfen. Dynamisch kann er hierbei nur auf solche mit ähnlich wirren Weltbild wirken.

Ich würde sagen, oft sage ich das auch oder schreibe darüber, dass der Rothschildclan nichts anderes ist als eine Mafia. Und vielleicht sollte man da noch einfügen ich bin überzeugt -sie wissen, dass  im Prinzip diese Mafia, diese Zionistenmafia, die Amerika schon seit hundert oder mehr Jahren dominiert…

Der angebliche Nicht-Antisemit Jebsen hat stets die Möglichkeit zur Intervention oder zu kritischen Nachfragen. Da er aber nur interessierte, die unerhörten Aussagen bekräftigende (und deutlich antisemitisch grundierte) ‚Fragen‘ stellt, niemals Kritik, muss der überhebliche Profilneurotiker sich nicht nur die Zuschreibung gefallen lassen, dass er antisemitische Aussagen tätige. Wer in retardierter Blasiertheit seit Jahren in dieselbe Kerbe schlägt – oder schlagen lässt, sich dabei beharrlich als Opfer darstellt und jede Möglichkeit zur Umkehr außer Acht lässt, der ist praktisch gesehen ein Wiederholungstäter – und mehr als ein Ignorant. Was seit Jahren als Ausrutscher gekennzeichnet werden soll, ist verzerrter Wahrnehmung zugrunde liegende Vorsätzlichkeit.

Antisemiten unter Antisemiten – auch Lejeune war schon mehrmals bei KenFM. Die Knallcharge Jebsen kann noch so sehr wettern: wer antisemitisches produziert, Antisemiten sich produzieren lässt und ein ebensolches Publikum ansprechen möchte – der ist als solcher zu kennzeichnen!

Ken Jebsen: „Diese Zionisten, wo kommen die denn eigentlich her, was machen die denn eigentlich, wo sind die vernetzt – das? Das sind ja nicht nur Menschen, oder zum kleinsten Teil Menschen nnit israelischem Pass.“  Peter König: „Ja, diese europäischen Zionisten, wie wir sie kennen, die dann auch ausgewandert sind in die USA, die kommen aus einem Teil der der Kasan hiess- der heute zum Teil von Russland und Kasachstan und ähh in dieser Gegend-  „Jebsen: „Hhmm“  Peter König: „-die haben dann sich dann vereinigt und haben dann hmm einige Verträge und Verhandlungen gemacht mit den Engländern um einen Teil des mittleren Ostens für sich zu gewinnen und das wurde dann Israel und deshalb im Prinzip haben die Anglosaxonen sehr enge Verbindungen mti diesen Zionisten. Es sind zum großen Teil nicht die Israelis die aus Israel kommen, sondern die Israelis die nicht aus Israel kommen, sondern aus Großeuropa, wenn sie wollen oder – oder Asien. Deshalb war ja der große Sponsor von Israel auch the UK…“

Soso. Zionisten stammen eigentlich ursprünglich aus Kasan. Und natürlich beherrscht das anglosaxonische Empire irgendwie mit diesen Illuminaten-Zionisten (warum sagt Fifi nicht einfach: Juden) die Welt. Wer das alles schon wahnsinnig findet, der sollte nicht weiterhören…es bleibt dabei: If it talks like a duck, if it walks like a duck…

 Jebsen: „Dann könnte ich behaupten, dass es ich hier praktisch um ne Mafia 2.0 handelt!“ König: „Absolut. Absolut. Ich würde sagen, oft sage ich das auch oder schreibe darüber, dass der Rothschildclan nichts anderes ist als eine Mafia. Und vielleicht sollte man da noch einfügen, ich bin überzeugt -sie wissen das-, dass ähh, dass – im Prinzip diese Mafia, diese Zionistenmafia, die Amerika schon seit hundert oder mehr Jahren dominiert, die hab- ähh die tanzen immer auf zwei Hochzeiten, Sie wissen das ja sicherlich, also das Außenministerium tanzt immer auf verschiedenen Hochzeiten, eines dieser Beispiele ist genau das was kaum einer weiß, die haben dem Hitler geholfen den Krieg gegen die Sowjetunion zu finanzieren…denn die Amerikaner wollten ja keine Sojetunion als Partner haben-  Jebsen: „Ja“ Peter König: „…und deswegen wollte man  die Sowjetunion bereits damals schon ausrotten!“ Jebsen: [interessiert] ja also… auch die Zionisten kann man benutzen, die CIA benutzen die Zionisten ja regelmäßig…“  17:00 -18:32

Wer benutzt nun wen? Da sollte man sich einig werden an der antisemitischen Front.

Den Finger am Abzug, die Todesliste aufgesetzt -die feuchten Träume des Ken Jebsen

„Das ist der Befreiungsschlag global, die Amerikaner haben es vorgemacht… und das ist meine Botschaft an den Deutschen, der dies sieht: erkenne die Zeichen der Zeit!…und wenn Donald Trump, ein Underdog, uns quasi über Bande den Auftrag erteilt gegen das Establishment zu wählen – was heisst das dann für Dich, Angela?

Liebhaber von Diktatoren weltweit, vor allem die Friedenstäubchen unter Ihnen, freuen sich über den Sieg ihres antisemitischen Idols, sprechen’ihr Volk‘ an und wähnen sich im Auftrag – quasi in antisemitischer Mission. So auch Jebsen, der schon im Auftrag unterwegs ist. Und der sich in seiner Ansprache folgerichtig an den Deutschen wendet. Jebsen möchte sein triumphal-peinliches Gebrüll über den Sieg seines Idols unbedingt noch an den Mann bringen. Und seine Gegner, also die echten Journalisten ohne Reichsbürgerkomplex und Antisemitenknacks, warnen. Sie sollten lieber schnell ihre Sachen packen und in die Boote gehen – der amerikanische Präsident schicke nämlich schon seine Häscher los, um Listen zu erstellen. Jebsen beweist also mal wieder, wie es in seinem wahnhaften Oberstübchen so aussieht. Und wovon er nachts so träumt.

„Guckt mal – das was  Ihr die letzten Monate gemacht habt, das war dermaßen antiamerikanisch . Das heist Ihr habt Euch jetzt gegen den mächtigsten Mann der Welt positioniert, das heisst wenn der jetzt ins Amt kommt, der schickt doch jetzt erst mal wenn er ein neues Land besucht seine Kollegen vom Secret Service rein und fragt: checkt doch mal wer im Vorfeld über mich berichtet hat – und wie die berichtet haben, und da seht Ihr alle echt scheisse aus, da sehr Ihr richtig schlecht aus.“(ca. 01:00)

In feinstem AfD-Sprech -und dem üblichen, größenwahnsinnigem Duktus- verkündet Jebsen, der vor seinem kleinen Filmchen noch eine größere Schlappe im Rechtsstreit mit der taz einstecken musste, er darf weiterhin als jemand bezeichnet werden, der wegen antisemitischer Äusserungen beim rbb rausgeflogen ist– das, was ihm als gekränktem Profilneurotiker gerade so durch den Kopf geht. Aufgepeitscht spricht er in die Kamera seines Notebooks und gibt denen, die es mitbekommen, den Horst. Die Mehrheit, die es sieht, wird wohl belustigt, angeekelt reagieren: Einige andere werden sein kleines Homevideo als Bestätigung ihrer kümmerlichen Intelligenz begreifen.

„Also, wenn das wirklich finanziell dick ausgestattete Establishment trotz Multimilliarden Dollar es nicht schafft ähhhm sich gegen das Volk durchzusetzen, was bisher ja immer funktioniert hat, dann funktioniert dieses Pyramidensystem nicht mehr und das hat natürlich  mit der freien Presse zu tun, die das Internet ja eben ist, also, das System, was ihr geschaffen habt um uns zu überwachen, das stellt Euch jetzt selbst ein Bein.“

Jebsen kann es bis heute nicht verkraften, dass seine in den Untiefen des worldwideweb geäusserten, antisemitischen Abscheulichkeiten dem Licht einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden. Das schmerzt und beschäftigt ihn noch heute. Ist es aber doch auch der Ruf als Antisemit, auf dem er seine neue, alternative Medienkarriere aufbaut. Auch, wenn er seine Genese zu KenFM stets als Neugeburt bezeichnet -er heult noch immer. Was im Kopf eines gekränkt-machohaften Journalistendarstellers mit rezidivierendem Antisemitismus eben so abgeht. Antisemiten freuten sich schon immer weltweit, wenn andere geistig arme (bei materiell reichen freuen sie sich noch mehr, da tobt das Wutbürgerherz) Würstchen von ihrer Sorte die große Klappe beweisen.

„Das was ich zu sagen habe, das muss wirklich raus, das kann nicht länger warten“ – so beginnen bekanntlich die aufwühlensten Geständnisse. Und Jebsen muss einiges gestehen, unter anderem seine Haltung gegenüber Frauenfeinden und Antisemiten, so wie ihm? Und so lässt er in seiner Ansprache an ‚sein Volk‚  (hach ja – der Sieg von Undemokraten stachelte schon stets seine Fans zu öffentlicher Rede an) auch jede Menge Peinlichkeiten vom Stapel. Was sich bei ihm eben so aufstaute: Dass die Medien, welche immer lügen müssten, nun endlich eine Pleite einstecken müssten. Gegen das Volk natürlich. Bei Jebsen, der ohne Wahlanalyse seine Lügen rausplärren muss,  gehts ja nie kleiner. Dass die Mehrheit der Wähler aber nicht Trump, sondern Clinton wählten, und dass das amerikansiche Wahlsystem so seine Besonderheiten bietet – geschenkt! Jebsen will schreien, also macht er es auch. So wie andere ungezählte, wahnsinnige Diktatorenlover, die mit ihren Youtube-Shows ein Therapeutengespräch ersetzen möchten.

„Also, das ist mein Tipp an Euch: Bringt Euch echt in Sicherheit. Ja? Wenn ich der amerikanische Präsident wäre, ich bins Gottdseidank nicht, also, ich würde meine Jungs anweisen, dass…ich würd mir mal die Namen kommen lassen, wer war das – und dann würd ich das einfach mal abarbeiten.“

Dass der irre Jebsen in seinem -einzig für die wirre Gemeinde erstellten- Heimvideo auch noch in Besorgtbürgermanier Angela Merkel duzt, an diesem pöbelhaften Stilmittel hat der umtriebige ‚Markensoziologe‚, wie sich Mister Größenwahn in Folge mal wieder betitelt (Titelanmaßung – wieder mal so eine Gemeinsamkeit mit Reichsbürgern), gewiß lange gefeilt.

„Angela, ähmm, ich sag jetzt mal Angela. Ähhhm- Du bist ein Vasall, Du kannst dem amerikanischen Präsidenten keine Bedingungen stellen, unter denen Du Zusammenarbeit anbietest, wenn der so macht (schnippt mit den Fingern) bist Du auch wieder raus aus dem Amt. Ich meine, dass Du im Amt bist, das hast Du ja, ääähh, zu verdanken, dass in Washington jemand gesagt hat: die können wir nehmen. Und wenn der so macht bist Du wieder weg. Auf dich kommts überhaupt nicht an, verstehst Du. Du bist ein Vasall der gar nichts zu sagen hat.“

Jebsen und sein antisemitischer Glaube an die große, amerikanische Weltverschwörung. Natürlich finanzierte der amerikanische-industrielle Komplex alle Nichtantisemiten – und alle Gegner von Trump! Wäre es nicht auch irgendwie traurig – man könnte sich bepissen vor Lachen bei diesem Wutvideo. Gut ist die Stelle, an der Jebsen gern den Computer in dessen eigene Kamera halten möchte: um ‚das Internet‘ zu präsentieren. Er weiß wohl um die Clickzahlen pegidesker, älterer Zuseherschaft. Es ist die Furcht vor Bedeutungslosigkeit, die immer wieder aus dem Schreihals dröhnt, der gern mal mit der im Milieu gut ankommenden Angst vor mangelnder deutscher Souveränität um sich wirft. Dass ausgerechnet Jebsen Angela Merkel Machtlosigkeit unterstellt – das hat schon was. Vielleicht lieber mal nen Kaffee weniger – und an die Herztabletten denken!

„Als Markensoziologe kann ich Euch sagen: Das ist die große Angst von Euch und Euren Finanzierern  ähhhm dem militärisch-industriellen Komplex: Das jetzt kein großer Krieg stattfindet, an dem Ihr alle satt verdienen könnt. Denn der Mann, Trump, hat in seiner ersten Rede gesagt er ist bereit mit jedem zu reden. Das heisst: dann redet er auch mit den Russen. Dann redet er möglicherweise auch mit den Indern. Dann redet er mit den Afrikanern. Dann redet er mit den Chinesen. Dann redet er mit Brasilien, dann redet er mit dem Iran. Dann redet er ja praktisch fast mit allen Menschen, statt allen Menschen erst mal zu sagen: wenn Ihr nicht nach unserer Pfeife tanzt, dann werfen wir Bomben auf Euch. Ist ja ein ganz verrückter Vogel. Und ihr hättet gern erstmal die andere Seite gehabt? Ja? Die erstmal sagt ’schiessen‘ und dann ‚fragen‘, das ist das was Ihr uns geraten habt. Wir mögen ziemlich blöd sein, aber so blöd sind wir nicht, und, dass wir das in dieser Weise äussern können, okay, das ist ist das Ergebnis das Resultat von dieser Kiste hier, von diesem Internet, okay? Das habt ihr geplant, um uns zu überwachen, aber ihr habt Euch selbst ein Bein gestellt. Und deswegen ist heute ein guter Tag. Und deswegen mein Tipp an die –hehehe– Regierung, ja. Und diese Presse, diese Regierungspresse: an Eurer Stelle würde ich mal ganz schnell meine Koffer packen und mich irgendwo hin verziehen.“

Die Akte Jebsen ist sichtlich prall gefüllt mit Antisemitismen, Demokratiehetze und pegidesken Todeswünschen, abgesehen von reichlicher Verwendung des pluralis majestis. Könnte ein guter Psychologe Abhilfe schaffen?

Bei Exportabel gibts übrigens auch Senf hierzu….

Antisemitische Schmiererei am Bahnhof der Universitätsstadt Gießen

Der Bahnhof der hessischen Universitätsstadt Gießen, einst ein wichtiges Drehkreuz für Deportationen. Dieser Brunnen, der dort an einem Seiteneingang steht, wurde damals  bestimmt ähnlich verziert. Tausende Leute laufen an solch einer Scheiße vorbei – und niemand meldet sie? Die verdammte Bundespolizei hat ihre Wache direkt 15m nebenan. Und die Leute von der Deutschen Bundesbahn muss man mit der Nase in die Scheisse tunken. mit der Es ist zum Kotzenfrosch-giesen

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(aus: Tierphilosophie und Ökologie, Bernd Hüppauf)