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Der Führer schenkt den Klonen eine Stadt

Ein Bild, das mehr als tausend Worte spricht. So stehen sie im Untergang: Uniform, weißgewaschen, Zucht und Ordnung (völkische), angepasst. Und auch ein kleines Kind dabei – jauchzend in der ersten Reihe. Fixiert?

Gescheitelte Jugend, gescheitelter, gescheiterter Moderator.

Sind’s Waldgeister, die da bei Jebsen stehen?

Hat Wimmer einen Schatten?

Compact bei den Neulandrebellen

Jörg Wellbrock – er ist Vertoner bei den Nachdenkseiten, wo Erwachsene Journalist spielen, und Autor bei den Neulandrebellen (der Spiegelfechter heißt jetzt Neulandrebellen), hat eine grottendämliche Apologie auf Xavier Naidoo geschrieben. Er lobt Naidoo für seine tollen Texte, diese seien nämlich widerständig und kritisch, und die seichte Musik findet Wellbrock super. Im Abgang setzt er die mehr als problematischen Zeilen, welche sogar bei youtube Sperrung finden, stolz unter den Text. Dies alles nicht, ohne als, sozusagen, Beweis seiner offenbaren Totalverblödung, noch einen Vergleich mit TonSteineScherben bringend, die ja im Jahr 2017 bestimmt auch der Kampfpresse zum Opfer fallen würden.

Sie würden wohl eher den antisemitisch-rassistischen Wichteln Paroli geben.

Man kann seinen Text aber auch komplett anders interpretieren und als einen kritischen Ansatz deuten, denn vieles von dem, was er singt, ist durchaus stimmig.

Wellbrock, der die unsäglichen Artikel der Nachdenkseiten vertont, ist mit seiner manichäischen Weltsicht eben ganz nah bei Jürgen Elsässer, nah beim greisen Vorgesetzten Albrecht Müller ist er sowieso. Und in einer Parallelwelt, in der die bösen Transatlantikerin rund um PizzaGate die Macht übernehmen und einzig der Bauernfreund von Tatjana Festerling mit seiner Forke helfen kann, neben dem fundamentalverstörten Idol Naidoo natürlich. Angekommen im Pegida-Basislager. Und so apostrophiert er denn auch , als er die Berichterstattung über Naidoo beschreiben will, das Wort Berichterstattung.

Und, hey, sind wir mal ehrlich: Marionetten lassen sich im ganzen Land finden, wir sind nun einmal gesteuert (ich hab‘ das böse Wort benutzt!) und werden geführt, ob von dunklen Mächten oder hellen Köpfen, sei mal dahingestellt.

Soso, alle seien wir also gesteuert, von dunklen oder hellen Mächten.; alles nur ohnmächtige Marionetten. Das Bild, welches er mit dem Tapezierpinsel malt, ist das einer guten oder bösen Mächten willfährig ausgelieferten Bevölkerung, die Basis so ziemlich jeder Verschwörungsideologie.Anonymous.ru gefällt das. Frodo Wellbrock wähnt sich, wie auch seine Querfrontkollegen, augenscheinlich
nicht nur auf einer hellen Seite, zusammen mit den anderen Hobbits der NDS etc. fühlt er sich im Kampf gegen Mordor und pädophile Pizzaconnections; als Strohmann beschreibt -und glaubt er- an einen Kampf um Gerechtigkeit, in dem es nur gut und böse gibt. Das Idol: Ein bißchen homophober Hobbit, ein wenig antisemitischer Jedi – zum Glück aber ein Rassist ohne Ansehen der Hautfarbe.

Dem angestaubten Spiegelfechter-/Neulandrebellenpublikum gefällts – und so wird in den Kommentaren mal wieder die protoantisemitische Denkweise ausgestellt,

Nichts neues in der Kloake…

Anmerkung: Der von Naidoo zur Kennzeichnung sämtlicher Politiker verwendete Begriff Volksverräter erlebte seine Prägung zu Anfang des 19. Jahrhunderts und die später massenhafte Verwendung im Nationalsozialismus. In der NS-Zeit würde am deutschen Volksgerichtshof falsches Recht gesprochen und der Begriff zur Stigmatisierung vom tatsächlichen oder nachgesagten Feinden des NS verwendet.

Albrecht Müller: Verschwörungsideologisches Mimimi und NS-Verharmlosung zu Pulse of Europe

Das durch die verwendete Sprache letztendliche Herunterspielen eines Vorgangs, der ein großes Menschheitsverbrechen einleitete, kann nur als widerwärtig bezeichnet werden.

Solche, deren Engagement es neben vielen anderen zunächst ist Zustimmung zu dem bestehenden Europa, neben all seiner Verbesserungswürdigkeit, zum Ausdruck zu bringen, die wegen immer deutlich spürbareren antidemokratischen Impulsen aktiv werden – und sei es nur, indem sie sich öffentlich aussprechen, werden vom greisen großen Vorsitzenden der Nachdenkseiten beleidigt. Mit einem nicht nur dümmlichen, sondern vor allem geschichtsvergessenen Vergleich zieht Albrecht Müller erneut, das Aluminium knistert, alle Register – und schwadroniert mal wieder von Gleichschaltung.

Anlass für diesen neuerlichen Ausfall ist Pulse of Europe – diese Demonstrationen lassen Müllers Galle schießen (er bezeichnet sie als PR-NGO). Denn solche, die Pulse of Europe unterstützen, seien -er benennt persönlich den Leipziger Pfarrer Michael Wolff, über dessen Rede er sich aufregt- „entweder gedankenlos, oder eingebunden“. Ein ganz banaler Indikator ist für die natürlich nie und nimmer in offenbar antisemitischen Strukturen denkende Spürnase, dass Michael Wolff nicht die Nachdenkseiten lese – Motiv der Unterstellung ist also Narzismus.

„Auch versteht er offensichtlich nichts von Ökonomie und er hört offenbar auch nicht zu, wenn andere sachverständig analysieren – etwa auf den NachDenkSeiten oder bei Makroskop.“

Müller kann nicht verknusen, dass Menschen für andere Ziele als das seine, welches sich mit „Eurasischer Union“ beschreiben lässt, sich engagieren. Diesen unterstellt er nicht nur Gedankenlosigkeit – nein, bei Müller sind sie alle vom Feind gekauft.  Er und seine Leserschaft, deren Mails er bei Gefallen oder Nichtgefallen, gönnerhaft großkotzig oder angegriffen und spinnert, veröffentlicht, sehen in einem der Initiatoren von Pulse of Europe nämlich eine „neoliberale Heuschrecke“ der es um „Kundenaqkuise“ gehe.

Seine wirren Gedanken sind mal wieder, ganz Kremlin, eingebettet in Apologien auf Putin. Der arme Putin nämlich würde quasi neben Trump und Erdogan gestellt- obwohl er doch einen Heiligenschein verdiene. Dass Putin, Erdogan und Trump als äussere Bedrohung der EU von verschiedenen Privatleuten in einer Reihe genannt werden – dies ist für Müller ein ebenso Zeichen für Gleichschaltung, wie die Rede bei Pukse of Europe, welche ein eipziger Pfarrer hielt. Widerlich, wie Müller agiert, zieht er zur Verteidigung seines Lieblingsautokraten Putin einmal wieder einem Begriff heran, der pikanterweise tatsächlich für das Subjekt des Verteidigungsgeblubbers genutzt werden kann. In Russland, wo Journalisten eingeschüchtert und umgebracht werden kann von solchen Prozessen gesprochen werden.

In Deutschland aber sitzt Michi Müller, verbreitet verschwörungsideologischen Irrsinn und hetzt gegen alles, was er als Elite oder mit ihr verbandelt empfindet und sammelt Spendenfett, während er das Wort für Diktatoren und Autokraten erhebt. Müller darf frei schreiben. Seine Mitarbeiter dürfen schreiben, sie dürfen ihre verschwörungsideologischen Büchlein veröffentlichen und diese auch bewerben. Unsere verbeserungswürdige Demokratie gibt ihnen, die sich als ihre Gegner geben, die Möglichkeit, sich ideologisch und ökonomisch auszutoben. Sie dürfen ihre Widerlichkeiten ins Netz schreiben – ohne eine Verhaftung und schlimmeres zu befürchten. Gleichwohl verkennen sie, dass Menschen in Syrien und Russland dies nicht können, den Irak und das Lybien der Vergangenheit verklären sie zu demokratischen Wohlfahrtsstaaten.  Während sie die Strukturen, die ihnen das Rederecht gewährleisten, attackieren, sich hierbei lustigerweise trotzdem als Opfer geben und was von McCarthy raunen.

Müller verwendet nicht einfach nur einen Begriff fehl – Müller stilisiert sich und seine Durchlaucht Putin zum Opfer – und scheißt im Gegenzug auf die Opfer des NS, zuvorderst Juden. Müller verharmlost so letztendlich ein Menschheitsverbrechen – und dies scheinbar zuvörderst aus narzisstischen Motiven.

Das Wort entstand 1933, als der Prozess der Vereinheitlichung des gesamten gesellschaftlichen und politischen Lebens in der Machteroberungsphase in Deutschland eingeleitet wurde.

Es „bedeutete Gleichschaltung im Wesentlichen dreierlei: Beseitigung demokratischer Strukturen zugunsten des ‚Führerprinzips‘, Implementierung antisemitischer Grundsätze, indem Juden aus leitenden Positionen entfernt oder gänzlich aus der Organisation verstoßen wurden, sowie ein vollständiger oder partieller Führungswechsel zugunsten von Anhängern des neuen Regimes.“[1] Entweder erfolgte die Gleichschaltung auf Anweisung oder in vorauseilendem Gehorsam (sogenannte Selbstgleichschaltung, z. B. Deutscher Hochschulverband, Deutscher Richterbund). Andere Verbände und Organisationen reagierten auf den Druck mit der ersatzlosen Selbstauflösung und Beendigung ihrer Tätigkeit.“ (Wikipedia)

Gleichschaltung war eine Vorstufe für den völkischen, deutschen Massenmord. Wer beständig mediale Vorgänge oder Äußerungen als von einer Gleichschaltung beeinflusst bezeichnet, der macht die NS-Verbrechen sprachlich klein. Doch auch gegen die Quelle, aus welcher die Information entnommen ist, haben Müller und seine Mitstreiter ideologische Einwände: Sie verurteilen Wikipedia als Quelle – sehen sie doch schon in Wikipedia, ganz verschwörungsideologisch wie sie sind, den Versuch illegitimer Beeinflussung – die natürlich, man könnte drauf kommen, unter anderem von halluzinierten ‚Antideutschen‘ ausginge. So wird auch die Wikipedia von ihnen als von feindlichen, im Ursprung nicht autochthonen Kräften zersetzt bezeichnet.

Müllers zusammenhanglose Tiraden -ein Zusammenhang ist wohl nur für Beobachter des Psychogramms in Textform, welches die Nachdenkseiten darstellen, und für die Fans ersichtlich- sind ganz offensichtlich von Narzismus getrieben. Sie stellen gutes Material für eine tiefenpsychologische Analyse dar. Eine ernsthafte Auseinandersetzung darf nicht ausbleiben bei der offenbarten vugaristischen, antisemitisch grundierten Denke, welche sich bei seinen Nachdenkseiten und den über Verlinkung Verbandelten beständig äußert;  von der Kommentarspalte des Facebookauftritts abgesehen.

Beispielhaft sei eine Artikelüberschrift gegeben: „Eine fremdbestimmte Partei wählt ihr fremdbestimmtes Spitzenpersonal. Und unsere Medien sind ohne kritischen Biss. Özdemir gehört zu den Atlantikern. Also halten wir den Mund.“ Alles ist enthalten – es werden äußere Bedrohungen konstruiert, die als feindlich verstandenen USA hättten angeblich Einfluss auf eine deutsche Partei, insinuiert Müller. Die Tradition, in welcher er sich hier bewegt, allerdings zu nennen: dies würde Müller widerrum als Angriff werten und hierbei wahrscheinlich von Instrumentalisierung sprechen, davon, dass die deutsche Geschichte für Angriffe gegen eine Gegenöffentlichkeit missbraucht würde. Müller bewegt sich, wenn er von Fremdbestimmung räsoniert, sprachlich in einer Linie mit Nazis – mit den historischen und den Neuen; und dies machen einige seiner Mitstreiter auch abseits von der sprachlichen Ebene, sehr aktiv. Die Angst vor Fremdbestimmung wurde erfolgreich instrumentalisiert – auch Müller spielt mit ihr.

Positive Aufmerksamkeit, welche Müller einfordert, kann er von dem Querfrontpublikum  erwarten, welches beständig erweitert wird; auch ins rechtsextreme Publlikum hinein.

Solche, die ihm negative Aufmerksamkeit zollen aber, welche Müller durchaus erregt, solche widerrum werden von ihm ebenfalls begrifflich als gleichgeschaltet belegt.

(Das Beitragsbild entstammt der Wikipedia)


Chronologie: Müller und die Gleichschaltung

Müller verwendet immer wieder den Begriff Gleichschaltung, dies macht er schon seit Jahren. 2011 zum Beispiel donnerte er „Der Antisemitismus-Vorwurf wird zur friedens- und gesellschaftspolitischen Gleichschaltung der Linken benutzt“ (ein Beispiel für sekundären Antisemitismus von links) und sah „Beispiele für die weit gehende Gleichschaltung vieler Medien auf der Linie von Merkel und Co.„. Im Jahr 2014 dann behauptete Müller, dass „Die US-nah organisierte Gleichschaltung wichtiger Leitmedien (Teil II zur Putin- Rede, Ukraine, etc.)“ existiere.

 

 

 

Es wird angerichtet: Hühnerbrust an Gewimmer von Migrationswaffen

Da ist diese Vulgärseite namens Nachdenkseiten. Sie wollen ‚links‘ sein. Sie boten und bieten so ziemlich jedem querfrontigen Ansatz eine Bühne – und von Lügenpresse wird allein aus Gründen vorgeblicher PC nicht gesprochen. Dort findet jemand freudige Erwähnung und wird publiziert, der munter gegen ‚Migrationswaffen‘ („Europa und Deutschland gegen „Migrationswaffe“ machtlos?„) hetzt oder mit solchen, die hobbymäßig gegen ‚Frühsexualisierung‘ wettern, das gleiche Mikrofon benutzt. Wie Superkremlin Willy Wimmer, der Pegida progressiv findet und ausgiebig seinem wahnhaften Antisemitismus frönt. Willy Wimmer darf bei den Nachdenkseiten auch Viktor Orban über den Klee loben. In Bautzen verteidigt er die armen Freitaler Nazis, die doch glatt vom bösen SEK überfallen wurden. Den ‚Linken‘ von den Nachdenkseiten und ihrem offenbar senilen Obervorsitzenden ist es schnuppe, ob, wo und wie Pegida-Willy spricht.

Dann gibt da diesen weinerlichen, unfreiwilligen Nazi-Hanswurst namens Hagen Grell aus der tiefbraunen, dunkeldeutschen Provinz, der wegen der Klicks von rassistischen Pegida-Affen als Neonaziyoutuber Bezeichnung finden  kann. Ein aluhuttragender, pseudopatriotischer ‚Männerrechtler‘, der seine offensichtlichen Komplexe abarbeitet. Er ist vielleicht dem einen oder anderen bekannt, weil von ihm (unter anderem) das lustige Video existiert, in welchem er ‚deutsche Männer‘ dazu aufruft, ‚ihre‘ Frauen zu verteidigen – das ganze im Feinripp-Unterhemd vor einem Alibert gefilmt.

Und dann – dann steht da dieser Auftritt an, bei dem der Feinripp-Hanswurst und Willy Wimmer zusammen aufreten. Selbstverständlich werden die Hoschis von den Nachdenkseiten in Zukunft weiterhin was von McCarthy und Zensur blubbern – und sich ansonsten über die Reichweite der NDS hinein ins rechtsextreme Milieu freuen. Vielleicht macht Hagen Grell mit seinen Kameraden ja auch bei Stopp Ramstein mit (über Nazis hat man sich dort stets gefreut) – vielleicht findet der Nachdenkseitenmitarbeiter  Jörg Wellbrock aber auch zusätzliches Einkommen durch das Vertonen patriotischer Hörbucheditionen? Seien wir gespannt – bei den Nachdenkseiten weiß man dann, wie immer, von nichts.

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Daniele Ganser – ein Schweizer Würstchen schlägt um sich

Nachdem dem Hobby-Historiker Contra gegeben wurde – und seine Selbstviktimisierung enttarnt worden ist, möchte das unseriöse Würstchen nun seine Fans zum Shitstorm rufen.

Hier äußert sich der Moderator.

Wie dumm Gansers Verteidiger und Fans sind, das ist an dem Verschwörungsblödi-Filmchen von Markus Fiedler (Zensur) zu bemerken. Natürlich haben dort auch andere ihre Finger mit im Spiel: der Ex-Spiegelfechter und ‚Neulandrebell‘ Jörg Wellbrock hat das pseudodramatische Intro des Truther-Filmes eingesprochen, der über KenFM etc. gehypt werden soll.

Dass Ganser sich sogar bei klarer Beweislage noch als Opfer darstellt und seine Fans instrumentalisiert – das zeigt, dass er nicht nur eine beleidigte Leberwurst ist. Sondern ein armes Würstchen.

Und was machen beleidigte Würstchen? Sie freuen sich, wenn sie von Flachpfeifen wie Heiko Schrang („Die Jahrhundertlüge, die nur Insidern bekannt ist“) verteidigt werden.

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Das braune Umfeld um die Nachdenkseiten – Daniele Ganser zitiert den „verfolgten“ Alex Jones

hier sind immer mehr Menschen, die aufwachen...Alex Jones, der wird in den USA verfolgt, der hat Millionen von Followern…ich übersetze die Quellen aus Amerika und bringe sie hier nach Landau damit wir uns hineinversetzen können….Alex Jones, ein Kritiker der Oligarchie, sagt: <<<Die Bevölkerung befindet sich in einer Trance, aber viele wachen auf>>>. Das finde ich ne spannende Beschreibung, könnte durchaus stimmen, die Elite kontrolliert beide Parteien, das heißt, er hat auch diese Analyse, das ist ein Spiel in den USA: <<<Demokraten wie Republikaner, beide führen Kriege und sie machen nur ein Spektakel um das Volk zu spalten. Republikaner gegen Demokraten, linksliberal gegen konservativ, schwarz gegen weiß. Solange die Menschen gegeneinander kämpfen, können sie nicht zusammen kommen um die Diktatur der Konzerne zu beenden. Die Nation stirbt und wir das Volk müssen uns erheben…<<< [Jubel im von den Nachdenkseiten organisierten und verbreiteten Vortrag, das sich links wähnende Publikum klatscht den nationalistischen Worten eines Rassisten, Antisemiten und Demagogen zu. Ca. 01:04:00 ]

Wenn rechtsextreme und pseudolinke Obergrenzenverfechter sich zusammensetzen, so ist das verbindende Element scheinbar regelhaft die antisemitisch geprägte Weltsicht: Ob nun Querfrontwilly etwas NS-relativierendes, revisionistisches erzählt und die israelische Weltverschwörung an die Wand malt, der wirre Peter König etwas von „anglo-saxonischen Zionisten“, beziehungsweise: Illuminaten, welche die Presseanstalten in den USA kontrollieren würden – oder eben der eingangs zitierte Daniele Ganser, der Verschwörungsideologe, Truther und Pseudowissenschaftler, der mit dümmlichen Vorträgen Publikum von Möchtegernlinks bis ganz Rechts beglückt.Die Nachdenkseiten, welche den Sprung aus einem konservativ-miefigen SPD-Reformermilieu bis ganz nach vorn an die Querfront gemacht haben – zusammen mit KenFM, dem Portal von Antisemiten für Antisemiten. Figuren, wie die genannten Willy Wimmer und Daniele Ganser, sind, ebenso wie die Gastgeber Jebsen und die Nachdenkseiten, Bindeglieder zwischen lechts und rinks und links und rechts.

„…und ich kann ihnen sagen, sie werden im Fernsehen immer angelogen…“

Daniele Ganser  beispielsweise hält gestern Vorträge beim Quer.denken-Kongress des rechtsextremen Michael Vogt oder auf der AZK des nicht anders eingestellten Ivo Sassek- und morgen bei von den Nachdenkseiten mit ausgerichteten Veranstaltungen. Welche, im Gegensatz zu den erstgenannten , vor einem sich sehr links wähnenden Publikum stattfinden. In diesem Rahmen zitiert Ganser einen in den USA beim Aluhutpublikum beliebten rechtsextremen Hetzer, den wirren Alex Jones – bei dessen braunen Ausdünstungen klatscht das Publikum frenetisch. Alex Jones ist möglicherweise Ken Jebsens großes Vorbild, nicht anders als er, die Nachdenkseiten oder Daniele Ganser  beansprucht er das antisemitisch grundierte Lügenpresse-Bild. Aber auch in Krautland kommt er gut an. Bei dem Jones-Zitat, welches neben dem nationalistischen und antisemitischem Gehalt eine eindeutige,  aggressive Implikation enthält, gerät es ganz aus dem Häuschen. Nie vergessen – diese Menschen geben vor, aus sozialen Gründen die Linke zu wählen und ganz dolle für Frieden zu sein – und werden von dem Scharlatan Ganser im Vortrag auch als Friedenslämmchen angesprochen. Obwohl sie gar nicht so insgeheim von Bürgerkrieg träumen. Alex Jones – ein Verfolgter, so wie sie. Oder der arme Ganser.  Der pseudowissenschaftliche Gaukler Ganser, der zufrieden ist, wenn Sechsjährige seine Bücher verstehen können, zitiert nicht nur einen rechtsextremen Wirrkopf aus der youtube-Akademie für Aluhüte, um seinen antisemitischen Hirnfurz zu stützen: der Wissenschaftsdarsteller erfreut das sich hochintellektuell fühlende Publikum auch noch mit einem -natürlich- akademisch sauberen Quellennachweis von youtube. Ein wenig hat der Absahner aus den Alpen, der sämtliche Aluhut-Politfraktionen von links bis esoterisch rechts betourt, halt wissenschaftlich schon gelernt: die Fußnote ist korrekt angelegt.

Hier noch als Schmankerl ein typischer Kommentar bei dem FB-Auftritt der Nachdenkseiten. Man bekommt das Publikum, was man verdient.

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Wirres, gefährliches Gerede von Antisemiten für Antisemiten

 

Man darf nicht vergessen, dass die Medien, die westlichen Medien, die wir ja zu konsumieren kriegen, die sind ähh neunzig Prozent äääh kontrolliert von sechs großen Mediengiganten und das sind alles anglosaxonische Zionistenorganisationen, die praktisch alles dasselbe sagen. Ich würde sagen, oft sage ich das auch oder schreibe darüber, dass der Rothschildclan nichts anderes ist als eine Mafia. Und vielleicht sollte man da noch einfügen ich bin überzeugt -sie wissen das-, dass ähh, dass – im Prinzip diese Mafia, diese Zionistenmafia, die Amerika schon seit hundert oder mehr Jahren dominiertisst also, die Medien werden von Ihnen beherrscht…die arbeiten zusammen mit den Großbanken, mit der Pharmazeutik und mit der Kriegsindustrie Peter König bei KenFM

Die wirren, antisemitischen Weltanschauungen von gefährlichen Spinnern.

Wilkommen bei KenFM.

„…dazu muss man aber natürlich sagen – und ich möchte das ebenfalls in Verbindung bringen mit Trump: Es gibt etwas wie etwas, was man in…den Medien, den nicht öffentlichen Medien, sondern eher in den Untergrundmedien, den Deep State nennt. Das ist eine Elite, viele nennen sie Illuminati andere nennen sie die Zionisten und Think Tanks die die Politik machen, die die Stränge ziehen.“ Peter König bei KenFM

Ken Jebsen lässt antisemitische Sprüche nicht nur zu, er interveniert nicht, er verstärkt die Aussagen der Interviewpartner mit seinen Fragen. Dies lässt ihn als den Antisemiten darstehen, als welcher er sich nun mal produziert. Er präsentiert Gäste mit antisemitischen Weltanschauungen – immer mit dem offenbaren Wunsch, dass gerade diese Gäste ihn wohl vom Vorwurf des Antisemitismus reinwaschen sollen, sind es doch in seiner traurigen Realität ebenfalls nur arme Opfer der vorgeblichen Political Correctness. Wutbürger eben. Und so versucht er ein ums andere Mal, wie ein böser Don Quijotte, im Rahmen seiner lächerlichen Youtube-Show gegen die fiesen Windmühlenflügel einer offenen Gesellschaft anzukämpfen. Dynamisch kann er hierbei nur auf solche mit ähnlich wirren Weltbild wirken.

Ich würde sagen, oft sage ich das auch oder schreibe darüber, dass der Rothschildclan nichts anderes ist als eine Mafia. Und vielleicht sollte man da noch einfügen ich bin überzeugt -sie wissen, dass  im Prinzip diese Mafia, diese Zionistenmafia, die Amerika schon seit hundert oder mehr Jahren dominiert…

Der angebliche Nicht-Antisemit Jebsen hat stets die Möglichkeit zur Intervention oder zu kritischen Nachfragen. Da er aber nur interessierte, die unerhörten Aussagen bekräftigende (und deutlich antisemitisch grundierte) ‚Fragen‘ stellt, niemals Kritik, muss der überhebliche Profilneurotiker sich nicht nur die Zuschreibung gefallen lassen, dass er antisemitische Aussagen tätige. Wer in retardierter Blasiertheit seit Jahren in dieselbe Kerbe schlägt – oder schlagen lässt, sich dabei beharrlich als Opfer darstellt und jede Möglichkeit zur Umkehr außer Acht lässt, der ist praktisch gesehen ein Wiederholungstäter – und mehr als ein Ignorant. Was seit Jahren als Ausrutscher gekennzeichnet werden soll, ist verzerrter Wahrnehmung zugrunde liegende Vorsätzlichkeit.

Antisemiten unter Antisemiten – auch Lejeune war schon mehrmals bei KenFM. Die Knallcharge Jebsen kann noch so sehr wettern: wer antisemitisches produziert, Antisemiten sich produzieren lässt und ein ebensolches Publikum ansprechen möchte – der ist als solcher zu kennzeichnen!

Ken Jebsen: „Diese Zionisten, wo kommen die denn eigentlich her, was machen die denn eigentlich, wo sind die vernetzt – das? Das sind ja nicht nur Menschen, oder zum kleinsten Teil Menschen nnit israelischem Pass.“  Peter König: „Ja, diese europäischen Zionisten, wie wir sie kennen, die dann auch ausgewandert sind in die USA, die kommen aus einem Teil der der Kasan hiess- der heute zum Teil von Russland und Kasachstan und ähh in dieser Gegend-  „Jebsen: „Hhmm“  Peter König: „-die haben dann sich dann vereinigt und haben dann hmm einige Verträge und Verhandlungen gemacht mit den Engländern um einen Teil des mittleren Ostens für sich zu gewinnen und das wurde dann Israel und deshalb im Prinzip haben die Anglosaxonen sehr enge Verbindungen mti diesen Zionisten. Es sind zum großen Teil nicht die Israelis die aus Israel kommen, sondern die Israelis die nicht aus Israel kommen, sondern aus Großeuropa, wenn sie wollen oder – oder Asien. Deshalb war ja der große Sponsor von Israel auch the UK…“

Soso. Zionisten stammen eigentlich ursprünglich aus Kasan. Und natürlich beherrscht das anglosaxonische Empire irgendwie mit diesen Illuminaten-Zionisten (warum sagt Fifi nicht einfach: Juden) die Welt. Wer das alles schon wahnsinnig findet, der sollte nicht weiterhören…es bleibt dabei: If it talks like a duck, if it walks like a duck…

 Jebsen: „Dann könnte ich behaupten, dass es ich hier praktisch um ne Mafia 2.0 handelt!“ König: „Absolut. Absolut. Ich würde sagen, oft sage ich das auch oder schreibe darüber, dass der Rothschildclan nichts anderes ist als eine Mafia. Und vielleicht sollte man da noch einfügen, ich bin überzeugt -sie wissen das-, dass ähh, dass – im Prinzip diese Mafia, diese Zionistenmafia, die Amerika schon seit hundert oder mehr Jahren dominiert, die hab- ähh die tanzen immer auf zwei Hochzeiten, Sie wissen das ja sicherlich, also das Außenministerium tanzt immer auf verschiedenen Hochzeiten, eines dieser Beispiele ist genau das was kaum einer weiß, die haben dem Hitler geholfen den Krieg gegen die Sowjetunion zu finanzieren…denn die Amerikaner wollten ja keine Sojetunion als Partner haben-  Jebsen: „Ja“ Peter König: „…und deswegen wollte man  die Sowjetunion bereits damals schon ausrotten!“ Jebsen: [interessiert] ja also… auch die Zionisten kann man benutzen, die CIA benutzen die Zionisten ja regelmäßig…“  17:00 -18:32

Wer benutzt nun wen? Da sollte man sich einig werden an der antisemitischen Front.