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Linke Rufmordlegende: Geleugneter Hardcore-Antisemitismus

„Sie bestimmen auf diesem Erdball, sie legen aus, was Recht ist und was Unrecht…“ (Ken Jebsen)

Zahlreiche Interpreten der Friedensbewegung und einer diffusen Gegenöffentlichkeit, hierunter Journalisten, Verleger und auch Vertreter diverser Parteien, stricken bedächtig an der Legende, gegen sie und ihre Ideen vorgebrachte Kritik hätte den Zweck der Spaltung, sei ein neoliberales Manöver oder eine Strategie von Kriegsbefürwortern. Einer der zentralen Kritikpunkte, der des Antisemitismus, wird in Täter-Opfer-Umkehrung immer wieder als Totschlagargument, Rufmord oder Antisemitismuskeule bezeichnet, womit offenbar gerade die Galionsfiguren der Friedensbewegung, des Friedenswinters, oder der ’neuen‘ Stop-Ramstein-Kampagne, geschützt werden sollen. Hinweise auf Hardcore-Antisemitismus werden nach wie vor abgetan, Antisemitismus zur (Israel-)Kritik verklärt.

Und dann gab es auch immer wieder Kontakt mit verschiedenen anderen Menschen, wir kamen unter anderem auch mal auf das Thema Israel, über das ich nicht so oft spreche, weil es langweilt mich eigentlich, weil da tut sich nichts, ich kann an dieser Stelle ganz klar sagen ich habe kein Problem mit den Juden in Israel, mit den Israelis überhaupt nichts, ich habe ein Riesenproblem mit der israelischen Besatzungspolitik die ist nicht in Ordung das ist barbarisch und das muss man als Deutscher aussprechen, sonst hat man nichts aus dem zweiten Weltkrieg gelernt.” 

„Die israelische Regierung ist wahnsinnig und raffgierig(…)das rassistische Israel unserer Tage, ein Apartheidsstaat, der jegliches Mitgefühl gegenüber Nichtjuden jedenTag mehr und mehr zu verlieren scheint, pervertiert auch das Judentum.“( Jebsen)

Ken Jebsen, eine zentrale Figur der rostbraunen Querfront, die also nach eigener Aussage weder etwas gegen Israelis oder Juden hat, produzierte das im folgenden zum Teil transkribierte, vor drei Jahren erschienene Video „KenFM über: Die deutsch israelische Freundschaft„. An dieser Stelle wird keine Verlinkung gesetzt, da jeder Zugriff seitens Jebsen als Erfolg ausschlachtet wird. Auch hier streute Jebsen klassische, sekundäre und separatistische Antisemitismen, Aniisraelismus, Revisionismus, Antiamerikanismus und generelle NS-Vergleiche ein, dass es nur so kracht. Durch die hier dargestellten, kurzen Transkiptelemente soll nochmals verdeutlicht werden, dass Jebsen, entgegen ständiger Beteuerungen, antisemitische Aussagen zuhauf tätigt; und – mit wem und was sich gemein macht, wer mit Jebsen kooperiert – und hierbei noch mit dem (ohnehin problematischen) Begriff Israelkritik operiert. Dass Linken-Politiker wie Wolfgang Gehrcke,Dieter Dehm, oder der SPD-Altpolitiker und Nachdenkseiten-Macher Albrecht Müller, Jebsen Antisemitismus nicht erkennen, nicht erkennen wollen -und leugnen-, liegt wohl in deren Auffassung begründet, dass Antisemitismus als Waffe gegen unliebsame Personen, als stigmatisierendes Element, eingesetzt werde.

Theorien zu Kommunikationslatenz, Umwegkommunikation, Selbstviktimisierung und Täter-Opfer-Umkehr taugen zur Erklärung des obsessiven Verhaltens gegenüber Israel. Umwegkommunikation findet nicht nur über die Ausweichkanäle Antizionismus, Antiisraelismus und Antiamerikanismus statt, sie strukturiert gewissermaßen die wahnhafte Hetze gegen als Verschwörer geschilderte und schwammig so bezeichnete Eliten, die selbst kryptoantisemitisch ist. In der Selbstwahrnehmung dieser sich als links Empfindenden ist es störend, sich -oder Teilen seines Projekts selbst-, antisemitische Tendenzen einzugestehen. Es kann nicht sein was nicht sein darf, Verleugnung, Verdrehung und die Unterstellung der Diffamierung  ist gängige Reaktion. Es wird, wie in Gehrckes Buch, vom unschuldigen Antisemiten, in Opferrhetorik, gesprochen. In einem Interview mit Jens Wernicke von den Nachdenkseiten trifft Gehrcke folgende kryproantisemitische Aussage, anzumerken ist, dass Wolgang Gehrcke sogar öffentlich äußert, dass sekundärer Antisemitismus nur als Konstruktion existiere:

„Vor und während der Nazizeit galten Linke, Demokraten, Sozialisten und Kommunisten allemal, es galten Intellektuelle, bildende Künstler, Schriftsteller, Musiker, Theaterleute nämlich selbst als „verjudet“ – und das nicht nur in der Rechtsaußenpropaganda, sondern auch und vor allem im Alltagsbewusstsein. Dass dieses Stigma in den letzten Jahrzehnten nun genau in sein Gegenteil verkehrt worden ist, dass namentlich Linke jetzt nicht mehr als verjudet, sondern als antisemitisch gelten, muss einem ernsthaft zu denken geben. Geschieht das zufällig oder spontan oder sind dahinter nicht vielmehr auch planende Köpfe und Netzwerke erkennbar, die hierdurch konkreten Interessen Vorschub leisten?“ (Wolfgang Gehrcke)

Soviel zum Kryptoantisemitismus, soviel zum Fachwissen über Antisemitismus seitens Gehrcke. „Planende(n) Köpfe(n) und Netzwerke(n)“ sollen also die -natürlich gänzlich unbegründeten- Vorwürfe zugrundeliegen und so „konkreten Interessen Vorschub leisten„. Wessen Interessen das sein könnten, hierüber schweigt sich Gehrcke stolpernd aus. Gehrcke ließ sich von Ken Jebsen hofieren, der für ihn wahrscheinlich auch einer dieser namentlichen Linken ist. Ist ja auch super Wahlwerbung. Er gab ihm ein langes Interview und nutzte die KenFM-Bühne auch zur Werbung für die Wichtelveranstaltung Friedenswinter. Ken Jebsen, der in Gehrckes Augen wohl auch nur ein Opfer einer Rufmordkampagne darstellt, löschte im vergangenem Jahr sein Video „Zionistischer Rassismus“ und behauptete abwechselnd, er hätte die getätigten Aussagen nie getätigt, oder nie so gemeint, vor allem wäre er absichtlich falsch verstanden worden. Um ihm, um einer Friedensbewegung im Allgemeinen, zu schaden. Die Beispiele für Jebsens Antisemitismus sind aber so zahlreich, dass er nahezu jedes seiner Videos löschen müsste.

„Sie bestimmen auf diesem Erdball, sie legen aus, was Recht ist, und was Unrecht. Recht kann vieles sein, Unrecht aber auf jeden fall alle Ideen anderer Völkerund Interessen, die amerikanischen Interessen zuwiderlaufen, wobei zuwiderlaufen da anfängt, wo Nichtamerikaner eine bessere Idee haben. Dann werden sie zur Konkurrenz und werden bekämpft. Wer Stress mit den USA bekommen möchte, muss ein Raumschiff gar nicht auf Kollisionskurs schicken, es reicht wenn er übersetzt gesprochen eine eigene Rakete in den Orbit schickt. Du sollst keine anderen Götter neben mir haben, flattert als unsichtbare Botschaft überall dort mit, wo die amerikanische Flagge gehisst wird. Die Selbstverständlichkeit, mit der diese Ellbogenpolitik, eine Politik der Militärs, mit Stärke durchgesetzt wird, fusst auf der Einleitung von Anatomie des Friedens. Nichts kann das wahre Bild der Zustände und Ereignisse in der Welt mehr verzerren, als im eigenen Land das Zentrum der Welt zu erblicken und  in Beziehung zu diesem festen, unverrückbaren Punkt zu sehen. Wohin diese Haltung führt, hat Nazdeutschland auf erschreckende Weise vorgeführt. Am Ende stand kein Stein mehr auf dem anderen. Der Stunde Null waren aber Jahre von menschlichen Nullen vorausgegangen. Das Land der Dichter und Denker hatte es in nur dreizehn Jahren Naziherrschaft fertig bekommen, vollständig gehirngewaschen die eigene Katastrophe vorzubereiten und dabei ohne mit der Wimper zu zucken Millionen von Menschen auf Befehl von oben industriell, quasi nach Maßgabe der Planwirtschaft, zu ermorden. Das alles konnte nur geschehen weil die Software des absoluten Gehorsams vierundzwanzg Stunden am Tag in den Köfen des deutschen Volkes ratterte. Dieser absolute Gehorsam erstickte jede Art von Widerspruch, jede Form von  Zweifel. Führer befiehl, wir folgen. War mehr als ein Befehl, es war die Null und Eins im Zentralrechner des deutschen Kollektivbewusstseins in der Adolf Hitler das Unterbewusstsein verkörperte. Den Chefprogrammierer. Er war Du, und Du warst er und Deutschland, Deutschland über alles war der gemeinsame Volkskörper, eine perverse Kombination die nur im Tod beider enden konnte. Adolf Hitler fiel offiziell im Kampf und die Hinterbliebenen erwachten im Anschluss aus einem Alptraum, den sie selbst gezimmert hatten.“ [1:50 – 3:55]

Ist schon der Vergleich zwischen NS-Deutschland und den USA geschmacklos und daneben -ein gutes Beispiel für Jebsens Antiamerikanismus und ein ebensolches für seine verzerrte Wahrnehmung- zieht Jebsen mit einem direkten Vergleich zwischen Israel und NS-Deutschland ein weiteres Register seiner beschränkten, antisemitischen Klaviatur. Bemerkenswert und bezeichnend ist auch, wie wirr Jebsen von den USA zu Israel springt.

Eine ähnliche, wahnhafte Kombination zwischen Staat und Regierung erleben wir heute in Israel. Das Land ist nicht auf dem Weg in ein faschistoides System, nein, es hat diese Grenze seit langem überschritten. Die Bürger merken nichts mehr und ihre Regierung hat leichtes Spiel die Einwohner von immer perverseren Ideen zu überzeugen. Israel 2012 und  Deutschland ’39 haben mehr gemeinsam, als es der Welt recht sein kann und vor allem die Deutschen wahrhaben wollen. Wie wir aus Erfahrung wisse, ist die Grundfläche eines Landes nicht unbedingt entscheidend ob dieses Land dem sehr viel größeren Rest gefährlich werden kann. Israel ist ein Zwergstaat, aber bis an die Zähne bewaffnet. Auch Deutschland war auf Eurasien betrachtet selbst als es noch größer wahr eher ein Land mit überschaubarer Grundfläche, aber eben auch bis an die Zähne bewaffnet. Genau wie heute Israel, war dieses Deutschland damals von Nachbarn umgeben, die ziemlich mit sich selber beschäftigt waren und dabei übersahen, dass sich das Reich auf einen neuen großen Krieg vorbereitete. Auf allen Gebieten. Hochmut und vermeintliche Überlegenheit waren damals wie heute die ideologische Basis, wenn Staaten an Größenwahn erkrankten. Im mittleren Osten ist das heutige Israel unbestritten die Militärmacht. Es stellt selber modernste Waffensysteme her und verfügt über hunderte Atomsprengköpfe, die eine Zerstörungskraft besitzen, die das tausendfache der Hiroshima-Bombe aufweisen.“

Die von Jebsen aufgemachten Vergleiche zwischen Israel und NS-Deutschland sind nicht nur absolut hanebüchen – sie sind ein gutes Beispiel für dessen Wahnweltbild und angewandten sekundären Antisemitismus. Das Land der Überlebenden und Nachkommen des Holocaust mit dessen Organisatoren und freiwilligen Helfern zu vergleichen, ist mehr als geschmacklos. Dass er im Modus des Schuldabwehrantisemitismus nicht nur dem Staatswesen, sondern auch der Bevölkerung, ein funktionieren wie im Dritten Reich unterstellt, ist nur eine vieler geschmackloser Spitzen.

„Dazu ist Israel im Besitz von Trägersystemen, sprich Ballistischen Raketen, die mit einer Reichweite von über 5000 Kilometern Großstädte auch in ganz Europa locker erreichen können. Wozu braucht ein Land, das an seine offiziellen Feinde angrenzt, bzw. mit dem Iran höchstens eine Entfernung von 1800 Kilometern bis 2000 Kilometern zu überbrücken hat, Raketen, die solche Distanzen überwinden? Dazu gab Moshe Daian, die israelische Militärlegende, schon vor Jahren die entsprechende Antwort. Die meisten europäischen großstädte, sind Ziele unserer Luftwaffe. Merke: Israel betreibt in Dimona ein von der Welt völlig unkontrolliertes Atomprogramm. Es bewegt sich außerhalb jeglicher Kontrolle. In Verbindung mit einer derat faschistischen Regierung ist es nur ein kleiner Schritt bis zum nuklearen Holocaust. Drücken wir uns den Daumen, dass im gelobten Land niemand den Daumen drückt.“ [3:55 – 6:15]

Die Unterstellung, dass Israels Regierung faschistisch sei, bringt Jebsen mehrmals vor.  Als Steigerung spricht Jebsen in diesem direkten NS-Vergleich zusätzlich von ‚nuklearem Holocaust‚. An anderer Stelle unterstellte Jebsen Israel die Absicht einer Endlösung der Palästinenserfrage. Deutlicher kann der einem NS-Vergleich meist innewohnende sekundäre Antisemitismus und Antiisraelismus sich schwerlich äußern – und Jebsen ist mehrfacher Wiederholungstäter. Aber ein Antisemit – dies möchte Jebsen nicht sein. Auffällig ist die skurril anmutende Bewunderung für eine „israelische Militärlegende“, die Jebsen in den verachtenden Gesamtrahmen einbettet.

„Als der israelische Staatsbürger  Mordechai Vanunu der Jahre in den Atomlabors in Dimona gearbeitet hatte, sein Schweigen brach, heimlich Fotos in der Anlage machte und sich mit diesen an die britische Presse wandte, wurde er 1986 vom Mossad in Rom entführt und landete für 18 Jahre in israelischer Einzelhaft. Einem fensterlosen Raum von der Größe einer Garage. Diese Art der Inhaftierung setzt auf Vernichtung des Individuums.“

Dass Israel eigene Bürger so behandele, dass man sich über den Umgang Israels mitNichtjuden“ nicht wundern müsse, wie Jebsen sagt, zeigt sein Unvermögen, zwischen Bürgern Israels, Israelis, Juden und israelischen Juden trennen zu können.

„Wer so mit seinen eigenen Bürgern umspringt, über dessen Umgang mit Nichtjuden muss man sich nicht wundern. Dass Israel wenn es um den Einsatz von Chemiewaffen geht, nicht zimperlich ist, ist bekannt. In Gaza zum Beispiel kam es zum Einsatz von Nervengas, das bei den Opfern zu unükontrolliertem Zittern des gesamten Körpers führte. Diese Dauer epileptischer Anfälle konnten durch die Ärzte vor Ort nicht behandelt werden, denn die israelische Regierung, die im Kern aus Menschen besteht,  die durch die Bank eine Militärlaufbahn hinter sich haben, verweigerten jedwede Information zu dem eingesetzten Kampfstoff. Ein Überleben der Opfer war nicht gewünscht. Der einzelne Mensch ist in Israel nicht so wichtig. Er ist höchstens ein Symbol. Der Staat, die Übernation ist alles. Der einzelne nur ein Rad in seinem Getriebe, der nur in seiner Funktion innerhalb der Maschine überhaupt einen Wert besitzt. Menschen in Israel, die nich tmit den absoluten Zielen der absoluten Regierung übereinstimmen, geraten sehr schnell ins absolute Fadenkreuz.“ [6:15 – 7:20]

„Die israelische Regierung ist wahnsinnig und raffgierig… [Minute 41:]

„Das rassistische Israel unserer Tage, ein Apartheidsstaat, der jegliches Mitgefühl gegenüber Nichtjuden jedenTag mehr und mehr zu verlieren scheint, pervertiert auch das Judentum.“ [51:50]

Israel soll nach Jebsen also ein wie NS-Deutschland funktionerender Staat sein, „faschistisch durch und durch, wahnsinnig und raffgierig. Der Zwangskollektivismus und Totalitarismus, den Jebsen der israelischen Bevölkerung und dem israelischen Staat zuschreibt, ist dämonisierend und in dieser Form wie eine moderne Variante des klassischen Antisemitismus, in dem es zur völligen Entmenschlichung kommt. Jebsen entmenschlicht auch Israel, den „Juden unter den Staaten“ (Zvi Rex) – der wie es den Juden nachgesagt wurde, „raffgierig“ sei. Dies gipfelt darin, dass in Israel der „einzige Mensch nicht so wichtig“ sei, der Staat sei alles, schmückt Jebsen seine Israelhetze aus. Die Bezeichnung Übernation ist ein neuer Peak, er schildert die Israelis in ihrer Selbstwahrnehmung als Gegenstück zum arischen Übermenschen. Israelische Politiker seien so böse, dass sie Giftgas gegen Palästinenser eingesetzt haben sollen. Dies ist mehr als dämonisierend – es ist ein antiisraelisches und antisemitisches Lügenmärchen. Menschen, die keine Juden („Nichtjuden“) seien, müssten Angst vor Israel und dessen Raketen haben, so  Jebsen im Wortlaut. Aus solchen Gründen kann Jebsen nicht wegen des Vorwurfs der Holocaustrelativierung klagen.

Die Kritiken an diesen und anderen Äußerungen also gelten für das Friedens-Querfrontnetzwerk als McCarthyismus, als Rufmord, als Totschlagargument. So tun die angeblichen Friedensfreunde, die ansonsten auch mal ganz friedlich sich eine „neue Volksfront“ herbeisehnen, jede Kritik als „denunziatorische Kommunikation“ – und als von Eliten oder Agenten konstruiert, ab. Oder es wird von ‚Antideutschen‘ gesprochen – welche natürlich gelenkt, geleitet -oder bezahlt- würden. So zum Beispiel auch  Reiner Braun  im Interview mit Albrecht Müller (vertont von Jörg Wellbrock). Ist es, neben der eigenen Einstellung -dem Ressentiment und der Ideologie-, die Angst vor totaler Bedeutungslosigkeit? Oder ist es ein Zugewinn an pathischer Gesundheit-, was Journalisten und Politiker dazu treibt, eine Peinlichkeit nach der anderen daherzureden und Hardcore-Antisemiten zu verharmlosen, die Hand zu reichen und mit diesen zu werben? Was auch immer – der Warnungen, der Kritik und der Handreichungen gab es viele. Sie scheinen unbelehrbar und gefangen in ihrer Gedankenwelt!


Die Angst vor Bedeutungslosigkeit wird es im Falle Bernd Riexingers, der den Ramstein-Appell unterschriebund auf den sich Shahyar, Braun und Jebsen nun voller Stolz beziehen können, wenn sie mit Spitzenpolitikern, sogar Vorsitzenden, der LINKEN. für ihre Querfront werben können wohl nicht sein.

Dass Äußerungen von Jebsen übrigens als antisemitisch zu bewerten seien, befindet sogar die Richterin des Ditfurth/Elsässer-Prozesses.

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Gewohntes von Evelyn Hecht-Galinski

Evelyn Hecht-Galinski kommt heute auf ihrem Blog (Sicht-vom-Hochblauen.de) einem für sie ‚leidigen‚ Thema nach, sie beschäftigt sich (wie immer) damit, warum sie -und ihre Pro-Palästina-Hood – kategorisiert werden, wie sie es in ihrer Ausdrucksstärke und ihrem ‚Wirken‘ kategorisch nahelegen.

Das Pamphlet erscheint ebenfalls bei der (wie sollte es anders sein) schon längere Zeit antisemitisch auffälligen und sich im Nachglühen von Karl Marx sonnen wollenden „Neuen Rheinischen Zeitung“ (NRhZ), die (wie sollte es anders sein) auch beim Blog Spiegelfechter, der im Friedenswinter mitgefroren hat, in der Blogroll steht. Evelyn Hecht-Galinski kasperte bei den Wahnmachern am Rednerpult mit – Ken Jebsen, bei dem der Text auch als Gastbeitrag erscheint, ist ihr Dauerinterviewpartner. Auch er punktet bei der Wahnmacherszene mit markigen Sprüchen gegen Israel und versucht, Antisemitismus zu relativieren – Antisemitismen blitzen bei ihm immer wieder durch.

Auf der Suche nach dem Antisemitismus“ ist der pathetisch und widerwärtig leugnerisch klingende Titel – unter dem es, so will es zumindest Hecht-Galinski, ans Eingemachte geht. In Wirklichkeit offenbart sie hiermit nur eine unappetitliche Schau.

Medienpropaganda“ (wie gut, dass es keine ‚Ikeamöbel-, oder Stöckelschuhpropaganda ist) treibe sie zum Schreiben, sie könne dem „leidigen Thema„, natürlich „dem fiktiven“ (denn Antisemitismus gäbe es ja nicht, nur ‚üble Pro-Israelpropaganda‘) „nicht entfliehen„, zimmert sie zusammen.

Einzig die „Antiputin-“ und „Antirussland“ – Wellen seien größer gewesen (sind Wellen nicht eigentlich höher) als die (jüdische?) „Propagandawelle“, über die sie sich so sehr aufregt, dass der Satzbau (nicht zu sprechen von der Syntax) auch mal verloren geht.

Über die Vorgaben für Mitarbeiter des diplomatischen Dienstes des Auswärtigen Amts bezüglich Aussagen über die Ukrainepolitik echauffiert sie sich. Hier vermutet sie -es ist grotesk- dass „da wohl die ‚jüdischen (!) Hasbara‘ Freunde geholfen haben„.

Es ist nicht wundernswert, wie viele dieser Pro-Palästina-Schreihälse auch für Putin das Maul aufreißen. Ebenso wenig verwundern kann hier noch die paranoide „Hasbara“-Hysterie, hat Evelyn Hecht-Galinski doch bisher schon viele antisemitische Spitzen hingelegt.

Die -in Europa nicht undiskutiert gebliebenen- Aufforderungen des israelischen Staatspräsidenten an jüdische Europäer, wegen blutrünstiger werdender antisemitischer Übergriffe, nach Israel auszuwandern, pervertiert sie mit der Bemerkung Netanjahu wolle „heim ins ‚jüdische Reich’…locken„.

Hecht-Galinski spart in diesem Ergebnis eines Anfalls von Logorrhoe wie immer nicht mit Ausrufezeichen – fast alles ist wichtig, alles wird förmlich geschrieen.

Ein Meister sei er, der „jüdische Staat“, mit der „Ablenkungstaktik„, im „ablenken von“ Affären; Israel ist bei ihr tatsächlich der Jude unter den Staaten, der von Hecht-Galinski immer wieder mit menschlichen Fähigkeiten ausgestattet erscheint als kinderfressender Moloch, der das „Konzentrationslager Gaza“ anlegt – und so manch andere Schweinerei, weil er nicht anders will, veranstaltet.

Hecht-Galinski liefert also wieder Spitzenanschauungsmaterial ab, eine hervorragende antisemitische Präsentation. Ihr Vater, ein Überlebender nicht nur eines grausamen Anschlags, windet sich gewiß in seinem Grab, dass sie, die Alibijüdin deutscher Antisemiten, einmal im Jahr mit Blumen palästinensischer Couleur und einem Besuch von Ken Jebsen vergewaltigt.

Israel sei (ebenfalls, wohl Mehrfachausbildung) ein Meister „juristischer Kriegsführung„, der „nicht-staatliche Akteure immer [!] als Terroristen“ ‚brandmarken‘ würde. Neben der „Judaisierung Jerusalems“ und dem phantasierten Krieg gegen Palästinenser, den Israel ja aus dieser verschrobenen (aber leider verbreiteten) Sichtweise führe, würde so abgelenkt von „Verbrechen“ um den „Zionismus und seine wirklichen Bestrebungen (welche Bestrebungen -Weltherrschaft oder Ganja für alle?) zu „verschleiern“.

Damit ist das Ziel der Ablenkungspropaganda erreicht, alle Welt beschäftigt sich nur noch mit dem Antisemitismus und der Gefahr, der jüdische Bürger in der Welt ausgesetzt sind!

Hecht-Galinski spricht beständig,
nicht nur in diesem Text, nicht von „angeblichen Verbrechen“ des israelischen Staates, sondern eines apostrophierten jüdischen Staates. Und so sind es auch keine ‚Demonstrationen gegen israelische Kriegsverbrechen‚, von denen sie schreibt – sondern „Demonstrationen gegen jüdische Kriegsverbrechen„.

Es ist selbstverständlich auch der von ihr verhasste Staat Israel, der aus ihrer verschrumpelten Sichtweise heraus „jüdische Bürger zu Hassobjekten werden“ lässt – wenn er nicht gerade damit beschäftigt ist, „hauptsächlich arabischstämmige Juden, religiös und zionistisch geprägt“ als „Propagandaeinwanderer“ in „illegalen Siedlungen“ einzuquartieren.

Macht er, der wohl pöhseste Staat dies nicht immer? Nein – in diesem Fall spricht Hecht-Galinski von „jüdischen Israelis„, die in Berlin „einquartiert“ würden. Also, liebe Kreuzberger, passt gut auf illegale Siedlungen auf.

Palästinenser, die letzten Opfer des Holocaust, werden 67 Jahre nach der Staatsgründung Israels immer noch als Nebensache der deutschen Außenpolitik gesehen.

Hecht-Galinski negiert Antisemitismus in Deutschland, einzig „jüdisch-amerikanische“ Organisationen, massenhaft in Berlin residierend, würden ihn riechen. Den „berüchtigten“ Botschafter Israels habe sie sich aufgrund seines Ausdrucks ‚Welle des Antisemitismus‘ „schon einmal gesondert vorgenommen„, wogt Hecht-Galinski empört weiter (und gibt hiermit einen guten Eindruck ihrer Ideenlosigkeit – und wie es zu ihrer dramatischen Artikelüberschrift kam). Dem Botschafter liege daran, „Antisemitismus hoch zuspielen“, da nur wenige jüdische Deutsche nach Israel wollten. Dass es niemals seit der NS-Zeit so viele Juden waren, die Europa aus Sorge verlassen, verschweigt sie; Antisemitismus würde „hervorgehoben, ohne real existent zu sein. Tatsächlich aber ist die Bedrohungslage auch in der BRD groß.

Nicht die Muslime importieren den Antisemitismus nach Deutschland, wie Jens Spahn, einer der besonders eifrigen “Israel-Versteher” der CDU meint, sondern es ist der ungelöste Palästina Konflikt, der Grund allen Übels.

Der von Hecht-Galinski als Ursache für europäischen Antisemitismus genannte Grund sei also einzig und allein der Gaza-Konflikt. Immerhin – sie drückt in ihren Windungen hiermit auch aus, dass Antisemitismus bei durch den Gaza-Konflikt ‚berührten‘ existiert. Ob sie das wollte? Wohl eher nicht. Also gut: Europäischer Antisemitismus: Nein, Israelbezogener Antisemitismus: Ja. Man wird sie wohl hieran erinnern müssen

Auch über den ‚Friedensring‚ von Oslo empört sie sich – wann hätten denn „jüdische Bürger“ ihre Solidarität mit „von Soldaten ermordeten Palästinensern“ gezeigt, sie klagt über die ‚besondere Hervorhebung‘ jüdischer Opfer von Terroranschlägen.

Alles in allem separatistische Antisemitismen satt, die Hecht-Galinski darbietet.

Hecht-Galinskk wirft deutschen und europäischen Politikern, vor allem aber Merkel, immer wieder vor, Palästina zu vernachlässigen – deswegen ruft sie zu „Wahlenthaltung“ auf: Gegen „Anti-Russland-Gesetze“ und ‚aufgezwungene‘ „Palästinapolitik„.

Zur Wahlenthaltung rufen ja auch die anderen Pro-Putinkasper auf, z.B. Hecht-Galinskis Dauer – Interviewpartner, Ken Jebsen.

In einer weiteren widerlichen Wendung gegen Schluss des Machwerks schließt Hecht-Galinski, aus „gemeinsame(r) Verantwortung aus unserer Geschichte heraus, gegen dieses himmelschreiende Unrecht zu protestieren und unsere Solidarität mit den Besetzten und Verfolgten in Palästina zu beweisen.

Abgesehen von den am laufenden Band abgesonderten Antisemitismen sind es gerade sprachlichen Grobheieb, wegen denen man Hecht-Galinski antisemitische Aggression nachsagen kann. Hecht-Galinski sollte zum Examinationssubjekt sich freiwillig erklären, zum Wohle der Wissenschaft – so weltfremd und leugnerisch sind ihre Behauptungen, so absurd ihre Wendungen und Schlussfolgerungen.

Er und sein Kollege Breivik – Jebsen dreht weiter am Rad

Erneut hat Jebsen einen seiner Ergüsse namens ‚Me, myself and Medien‚, inzwischen die Nummer drei dieser ‚Serie‚, in seinen Reader der YouTube-Akademie gestellt. Ihm ist anzumerken, dass er nach seinem Ausschluss von der Rosa-Luxemburg-Konferenz ein wenig vorsichtiger geworden ist. Er hat einmal wieder den Drang, sich als ‚Nicht-Antisemit‚ zu erklären, und seinen als ‚Verschwörungstheorie‚ milde umschriebenen Gedankenmüll zu präsentieren. Ganz nebenbei spricht er in diesem Erguss sogar einmal den Opfern von Paris sein Beileid aus – sonst könnte man ihn ja schließlich für kaltschäuzig halten. Immerhin – er liest seine Kritiken! Standard! Ansonsten geht es, wie der Titel verspricht – um Jebsen. Und um Jebsen. Und um Jebsens leidige Themenpalette. Ein weiteres Entlastungsritual.

„…wir, KenFM, ich als Person, werde ständig verleumdet, ständig wird über mich in der Presse geschrieben was ich alles sei, wo ich überall war,  obwohl ich selber Presse bin“ (Circa Minute 02:00]

Ungehörig, was über den armen Ken so alles verbreitet wird. Ständig wird er verleugnet, so wie er selbst sagt. Als etwas, was er gar nicht ist. Zum Beispiel als Antisemit. Jebsen möchte ja kein Antisemit mehr sein – deswegen löschte er sein antisemitisches Meisterwerk, das Top-Video ‚Zionistischer Rassismus‘, seinen bisher meistgeguckten audiovisuellen Dreck.

 „…aber, nochmal zurück zu den Tätern. Wir sehen also zwei Personen, die sind mit Strumpfmasken bekleidet, das heisst wir wissen nicht, wer sich da drunter befindet, nur die laufen ganz léger, als wäre das son daily business, Leute um die Ecke zu bringen. Und dann meldet die Polizei nachdem, sie eben sagt sie hat diesen Ausweis, zwei Brüder, und die werden wir dann aber auch nie jemals lebend zu Gesicht bekommen, sondern wir erfahren dann aus der Presse, dass die tot sind. Das heisst, ich soll der Polizei glauben, dass die Typen unter den Masken die sind, die sie erschossen haben. Also, das sind dieselben. Und das soll ich glauben…der Polizei will ich nichts glauben, ich will Indizien, ich möchte wissen woran ich bin, denn es ist schon oft vorgekommen dass Terroranschläge inszeniert wurden, ihr kennt das Buch von Daniele Ganser „NATO-Geheimarmeen…dann kommt es noch zu einem weiteren Überfall auf einen Supermarkt…seine Freundin ist auf der Flucht…und es gibt noch einen weiteren Toten, nämlich einen Polizist…der zu den Ermittlern gehörte, der Opfer befragt hat, also die Hinterbliebenen der Opfer….da gibts keine Zeugen für…das lässt mich stutzig werden…“ [Bis Minute Sieben]

Soso – depressive Menschen, die depressive Tätigkeiten ausüben, bringen sich also um. Wie ungewöhnlich. Vor allem die Tatsache, dass sie das auch noch allein tun. Ohne Zeugen! Wie nur. Ich bin mir sicher, sollte Jebsen eines traurigen Tages diesen Weg wählen, dann selbstverständlich nur vor Zeugen, laufenden Kameras und laufenden Tonbändern. Ansonsten wäre es logischweise der Geheimdienst. Bitte, bitte, Kennie, bring dich nicht um, und bau keinen Unfall – sonst werden die Spekulationen deiner Fans nie abebben.

 Die Tatverdächtigen wurden innerhalb weniger Stunde in der Presse [zu, Anmerkung des Verfassers] Terroristen…und dann: Drei Polizisten sind tot. Das sind Tatverdächtige…wie die Presse immer arbeit…und dann muss man sich das vorstellen, waren 88.000 Polizisten ja bereits auf den BEinen. Und 88.000 Polizisten haben dann eben diese drei Terroristen zur  Strecke gebracht. Ich finde das ein ziemliches Aufgebot für drei Menschen die da eine solche Tat begangen haben, ich weiß nicht ob das eine übliche Weise ist…für mich war es so ein bißchen wie ’ne Treibjagd, muss ich ganz ehrlich sagen, und ich weiß auch nicht ob man wirklich Interesse daran hatte, diese drei lebend zu fangen…“ [7:40 – 08:05]

Für Kennie ist überhaupt alles seltsam – und wie immer alles ein Hinweis für ‚falseflag‚-Operationen. Eine Bezeichnung, die auch Kennies Fans fleißig lernen und anwenden, ganz wie ihr großes Vorbild. So mutiert natürlich jeder Terroranschlag zu einem, den Ken mit seinem Dauerthema 911 vergleicht.

„…gerade jemand wie Netanjahu…das sind für mich eigentlich Leute… die können sich nicht auf die Straße stellen und sagen ‚wir finden das schlimm, dass es Terrorismus gibt, wir lehnen Gewalt ab‘. Weil, also gerade so jemand wie Benjamin Netanjahu, der ist doch dafür verantwortlich für das große Massaker neulich in Gaza mit über zweieinhalbtausend Toten, ja, ähhm, das ist jemand der staatlichen Terrorismus ausübt in dem er Wohngebiete bekämpft, indem er die bombardieren lässt um dort dann Terroristen habhaft zu werden. Ich finde das geht einfach nicht, man kann nicht Wohngebiete bombardieren, weil sich dort verstrahlte Hamas-Aktivisten aufhalten, die mit Raketen auf Israel schießen…und wenn so jemand dann dort hingeht, und sich solidarisiert, dann ist das so was von verlogen…“ [Minute 09:00 – 10:00]

Das Ken Jebsen etwas gegen Israel hat, wissen wir spätestens seit seinem schon erwähntem, traurigem Meisterwerk ‚Zionistischer Rassismus‘, das Kennie vor zwei Monaten von seiner Plattform löschte. Vor ein paar Tagen dann eine Wiederholung antisemitischer Separation im Interview mit Heinz Galinskis Tochter. Dass Jebsen sogar den Besuch des israelischen Ministerpräsidenten nach diesem furchtbaren Massaker ihm ankreiden will, ist schon irgendwie köstlich. Weiterhin regt er sich darüber auf, wer sich mit Charlie Hebdo solidarisiert. Nun, dass Jebsen auf keinen Fall ‚Charlie‘ ist, das ist deutlich. Unapettitlich, und auch irgendwie lustig, ist es, wenn Jebsen auch Breivik in seine Geschichten mit einbaut, ihn hierbei als ‚Kollegen‘ bezeichnet [bei Minute 13:00]. So ist das bei einem Vielredner wie Jebsen, da kommt eben auch viel Seltsames rüber, neben sprühendem Antisemitismus.

Bei Minute 14:00 vergleicht Jebsen Spiegel-Cover, die sich um das Thema Islamismus drehen, mit der Antisemitischen Hetze aus deutschen Illustrierten der dreißiger Jahre. Nun, für einen ungebührlichen NS-Vergleich, gerade zum Thema Antisemitismus, ist Jebsen oft zu haben. Bei Minute 20:00 -21:00 vergleicht er die Reaktionen auf den Anschlag auf Charlie Hebdo absolut unangemessen mit den Toten anderer Konflikte. Sogar mit dem Völkermord in Ruanda, der in einem Bürgerkrieg stattfand, der eine tribalistische Ursache hatte.

Unsere Soldaten sind überall und reiten überall mit ein…Zwölf Tote Afghanen oder Moslems sind keine Anmeldung Wert…das ist das ewige Messen mit zweierlei Maß. Wir müssen das(…) als Reaktion sehen…wer ist wo zuerst und richtet welche Art von Schaden an…ich erinnere mich auch noch, wo wir gerade wo Frankreich sind – hier dieses riesige Massaker in Ruanda. Ja, wo zwei Volksgruppen aufeinander losgegangen sind und sich mit Macheten massakriert haben, den meisten Leuten ist nicht bekannt, dass diese Macheten in China Gekauft wurden und dass der Kritik dafür von einer französischen Bank gegeben wurde und an diesem Kredit bezahlen die heute noch, das ist zynisch, das ist das Allerletzte…“

Bei einem Terroranschlag in Frankreich. In Europa. Verübt durch Franzosen. Durch Einwohner des terrorisierten Landes. In den heutigen Zeiten. Nach einigen anderen Terroranschlägen in Europa und den USA. Dies ist natürlich überhaupt nicht ungewöhnlich, dass dies einen Medienrummel auslöst. Befremdlich wäre es wohl eher, wenn nicht. Aber Jebsen, der selbst ALLES auschlachtet, ist natürlich auch dies unheimlich, hat auch hier Grund zur Paranoia, möchte sogar über dieses Vorfall noch Krautfunder gewinnen. Ob Jebsen dieses Massaker betroffen machte? Ob er tatsächlich Mitleid empfinden kann? Die bisherigen, geschmacklosen Reaktionen, die er einzig zur Selbstdarstellung nutzte, die er verwendete, um sich als Opfer zu gerieren, lassen etwas anderes vermuten…

„Und, da war ja auch die Geschichte, der Islam, oder die muslimischen Verbände, mögen sich doch bitte für dieses Massaker entschuldigen…die haben das nicht eingerührt und die haben das doch auch nicht in Auftrag gegeben. Man muss sich doch mal umgedreht die Frage stellen, haben sich zum Beispiel jüdische Verbünde für die Massaker in Gaza entschuldigt, oder hat sich Deutschland für die Waffenlieferungen entschuldigt, mit denen überall …also tun wir doch auch nicht…und das ist meiner Meinung auch etwas, was von ganz oben beabsichtigt wird: Wenn wir uns gegenseitig misstrauen, wenn wir das sagen, ‚pass mal auf das sind Moslems‘ ja, und Sie sagen ‚das sind Juden oder Christen oder Moslems‘ oder was immer Ihr seid, dann ist genau das erreicht, was meiner Meinung nach die Eliten nämlich wollen, dass die Bodengruppen aufeinander losgehen“

Ken Jebsen stört sich also daran, dass an muslimische Verbände die Forderung zur Distanzierung von Gewalt herangetreten wurde – oder, dass muslimische Verbände sich von selbst von dieser Gewalt distanzierten. Dies vergleicht Jebsen natürlich wieder einmal mit der Umgehensweise in Europa mit dem Gaza-Konflikt. Hier fordert Jebsen  gerne einmal die Entschuldigung jüdischer Verbände ein, beweist antisemitische Separation. So dürfen sie zum Beispiel, wie er ein weiteres Mal in einem Interview mit Hecht-Galinski sagte, keine Kritik an russischem Vorgehen in der Ukraine üben, solange nicht israelisches Vorgehen kritisiert würde. Dies ist eine antisemitische Separation. Im folgenden deutet Ken Jebsen den Anschlag auf Paris, geradezu langweilig, als Auftrag. So kennen ihn die Fans, so lieben sie ihn. Seine verschwörungstheoretischen Implikationen, nach denen hinter allem die „Eliten“ steckten, ist protoantisemitischer Natur.

(…) dieser Auftrag -habe ich schon Auftrag gesagt? Ich weiß nicht, ob dieser Anschlag nicht in irgendeiner Weise lanciert ist (…) dieser Anschlag wird meiner Meinung nach dazu auch genutzt (…) um noch stärker zu überwachen (…) und wer hat daran Interesse? Das ist eben keine freie Gesellschaft. Und wenn man sich anguckt, was nach dem 11. September passiert ist, wenn die Terroristen von 11. Septemer eine Gesellschaft in Angst versetzen wollten, wenn sie eine Gesellschaft fabrizieren wollten, die sich ihrer eigenen Rechte beraubt…so eine McCarthy-Gesellschaft, dann haben die ja gewonnen. [Minute 25:00 – 26:30:]

Endlich ist sie da, die Frage. Cui bono? Wer hat Interesse? Wer verdient daran? Nun Kennie – Terroristen haben ein Interesse, die Gesellschaft in Angst zu versetzen, deswegen wird das Terror genannt! Den folgenden Raum des Videos nutzt Jebsen wieder zur Zelebrierung als Opfer – wurde er doch nicht nur als Antisemit bezeichnet (wie kann man nur!), sondern auch von der  Rosa-Luxemburg-Konferenz ausgeschlossen

 „…und dann bekamen wir diese Mail“ Jebsen liest die Absage an KenFM vor, die er von der JW erhielt) (…) wie komme ich denn zu einem Hausverbot, das ist mir noch nie passiert…ich bin ja jemand der Manieren hat und vorher beim Frisör war, also ich verstehe es nicht, aber dann habe ich es schon verstanden (…) weil wir sind ja Mitbewerber (…) weil wir sind ne Art von Konkurrenz, wenn man sich mal in den sozialen Netzwerken umschaut da haben wir haben zehnmal mehr User als die junge Welt (…) wir haben vor anderthalb Jahren mal in der Ladengalerie der JW einen Mann kennengelernt (…) Moshe Zuckermann, der der dieses Buch damals vorstellte, nämlich „Antisemit“ ja, – „Antisemitismus als Herrschaftsinstrument“, also wenn Du jemand loswerden willst häng ihm an, er sei Antisemit, also das funktioniert fast immer…“ [Ab Minute 28:14]

Nun ist alles klar, oder? Das Opfer sind nicht die Toten von Charlie Hebdo – das Opfer ist wie immer Ken Jebsen! Zum Beispiel wegen seiner Platzierung als drittpeinlichster Berliner. Bestimmt alles wieder nur, um ihn fertigzumachen. Adorno thematisierte übrigens diesen antisemitischen Opferkult.
„(…) Wir bekommen ja im Moment, also ich speziell als Person, aber wir als Redaktion natürlich auch, richtig auf die Mütze (…) und zwar nicht nur von den Rechten, sondern auch von den Halbrechten, aus der Mitte, aber auch von Links und Linksaußen, wenn man von allen was auf die Mütze bekommt, dann weiß man als Journalist dass man alles richtig gemacht hat, weil dann mag einen keiner, dann ist man eben sowas von kritisch, dass man eben keinem Lager angehört, und das ist super, weil ich habe Probleme mit Lagern, immer schon gehabt…“ [30:30 – 31:30]

Im Anschluss an diese Rechtfertigung und Selbstbeweihräucherung, Ken Jebsen liebt sich, führt der Narziss Jebsen seinen ‚Preis‘ als drittpeinlichster Berliner an. Es ist offenbar, dass Jebsen auch diese Geschichte nutzen möchte, um zu implizieren, dass sich über ihn aufgrund seiner ‚politischen Brisanz‘ lustig gemacht würde; einzig um ihn ‚mundtot‘ zu machen. Ihn als ‚kritischen Journalisten‘. Dass er sich lächerlich und peinlich verhält, so dass er diesen Preis ehrlich verdient hat – dies geht in Jebsen, der wohl ein Spatzenhirn haben muss, nicht hinein. Das City-Magazin Jebsen beschreibt als jemanden , der ‚unsachlich und antisemitisch hetzt‘, hierüber regt sich Jebsen als nächstes auf. Es darf nicht sein, was nicht sein darf.

Mal was persönliches: Ken – sieh es ein. Du hast antisemitisch gehetzt. Dies ist in Deutschland, solange es den Straftatbestand der Volksverhetzung nicht erfüllt, nicht verboten. Aber Du hast es getan – und Du tust es immer wieder – auch in deinem letzten Interview mit Hecht-Galinski lässt Du es wieder einmal heraus. Auch wenn Du deine Antisemitismen aus Gründen der Publicity zähmen, sie massentauglicher machen möchtest, und nun vorsichtiger agierst, äußerst Du sie leider immer wieder. Ist dir das wirklich nicht klar? Dann beherzige doch deinen eigenen Tipp: Lies mal ein gutes Buch, z.B. ‚Deutsche Zustände’Nr.3) von Wilhelm Heitmeyer, darin vor allem den Bergmann-Text.
Sollte Jebsen nach seiner leidlich erfolgreichen Journalistenkarriere den Beruf des Bäckers ergreifen, er sollte nur noch kleine Brötchen backen. Oder damit nun endlich anfangen. Und sollte er in den Beruf des Zimmermanns zurückkehren, sollte er bedenken: So dick, wie er bisher gelogen hat, sind keine Balken…

Alte Sozialdemokraten, die Querfront und der Kreml

Ein Beitrag bei Deutschlandradio-Kultur von dem NZZ-Autor Jörg Himmelreich, der sich mit möglichen geopolitischen Absichten Russlands unter Putin beschäftigt, wird von Albrecht Müller auf den Nachdenkseiten (1) mit folgender Bemerkung kommentiert:
„Allein dieser konfliktverschärfende Beitrag wäre schon Beleg genug dafür, dass es richtig ist, wenn Russland versucht, seine eigene Gegenöffentlichkeit in Deutschland und in anderen Ländern des Westens aufzubauen. Der Autor ist offensichtlich eingebunden in das transatlantische Netz…)

( 1) http://www.nachdenkseiten.de/?p=24114#h16

Albrecht Müller, der ja mit dem Aufbau seiner eigenen „Gegenöffentlichkeit“ beschäftigt ist, findet es also richtig, wenn „Russland versucht, eine eigene Gegenöffentlichkeit“ in der BRD und „anderen Ländern des Westens“ aufzubauen. Hinweise auf mögliche Absichten vermeintlicher Lobbyisten sind wohl das eine. Politischen Lobbyismus einer anderen Nation aber auf deutschem Boden dann zu befürworten, ist keine schlüssige Argumentation.

Es ist nun fraglich, was Müller unter einer „Gegenöffentlichkeit“ von ihm (also den NDS „der kritischen Website) und von ‚Russland‘ versteht? Sind beide die gleichen ‚Gegenöffentlichkeiten‘? Gibt es Überschneidungen mit der Gegenöffentlichkeit des Front National, die ja auch von ‚Russland‘ (aka Putinokratie) aufgebaut wurde? Gehört Müllers Gegenöffentlichkeit gar auch zu den russischen Aufbauplänen, von denen er hier schwelgt?

Auf jeden Fall sieht Müller diese ‚Aufbaupläne‘ unkritisch. Es ist schon komisch. Eine Internetseite, die früher eher klassisch sozialdemokratische Themen behandelte, macht sich nun also zu einem Sprachrohr des Kreml und verteidigt die expansive ‚Politik‘ in Bezug auf die Ukraine. Also: US-Imperialismus ist böse, sagt der Albi, russischer Imperialismus dagegen knorke: Ist klar, geht ja gegen die bösen Amis…

Ein Hinweis auf mögliche Absichten eines Autoren, die er unterstellt, ist wohl das eine. Aber die von Müller favorisierte, wohl wirklich so von ihm empfundene ‚Gegenseite‘, deren aggressiver Politik und Propagandatechniken er erfrischend unkritisch gegenübersteht, auch noch über den Klee zu loben, dies ist angesichts der Förderung des FN in Frankreich durch den Kreml mehr als fragwürdig (und mal im Ernst – welche Demokratie- und Europagegner werden sonst noch gesponsert?) Oder hält Müller Amerika wirklich einzig für das Reich des Bösen – Russland aber für das des Guten? Es scheint ganz so, christlich-dualistisch durch und durch.

Resümee: Die NDS verlinken zu Querfrontkanälen (KenFM, Antikriegs.tv) und der Betreiber ruft zu den Querfrontmahnwachen auf. Der mit den NDS personell verbandelte Spiegelfechter spricht sich inzwischen ebenfalls für die Querfrontmahnwachen aus, das Publikum dort verlinkt fleißig zu KenFM; nebenbei werden dort Antisemitismen am laufenden Band gepostet. Es gibt wohl bei der Leserschaft viele Fans des Kremlkurses, scheinbar resultierend aus Vorbehalten gegenüber den USA. Ob Müller also aus Konformitätsgründen mit der Querfrontwelle mitgeht? Oder erhofft er sich allen Ernstes politisch-sozialen Fortschritt durch den Umstand, dass eine Autokratur á la Putin gesellschaftlichen Einfluß in Deutschland (und Resteuropa) gewinnt? Ansonsten würde er sich nicht dermaßen unkritisch bezüglich demokratiefeindlicher Propaganda geben (aber halt, es ist wohl das böse Imperium der USA, dass den Aufstieg der Nachdenkseiten aufhält, also muss das auch böse sein), die wohl vor allem Unfrieden säen soll. Und – kommt es Müller nicht eigentlich komisch vor, dass eine Nation in einer anderen eine „Gegenöffentlichkeit“ haben soll? Schließlich echauffiert sich Müller auch über eine „US-nahe Gleichschaltung“ deutscher Medien, diesen Erguss, der sich natürlich überhaupt nicht aggressiv anhört, hat er in selbigem Artikel verlinkt (2). Abgesehen von der unglaublichen Verharmlosung der NS-Zeit kann man sich angesichts dieser doppelmoralischen Haltung fragen, wann Müller eigentlich aufhörte zu denken. Wann spricht er also bei rtdeutsch? Seine Leser würden es ihm wohl danken…

Nachtrag – nun ist es also passiert. Tääätäää: Albrecht Müller kann sich nun bald zum Führer der Querfront aufschwingen: Er hatte sein erstes Interview bei rtdeutsch kurz nach Onlinestellung dieses Beitrags. Es ist so komisch, wie es beängstigend ist…natürlich gab es das ewig gleiche Gewäsch – es gäbe keine Meinungspluralität, die armen NDS würden kleingehalten, da sie zu kritisch seien und rtdeutsch würde nun das Gleiche erfahren. Es ist so billig: Da niemand mit ihm spricht, außer rt, verteidigt er rt und nutzt die gebotene Fläche. Seine Fans werden bestimmt jubeln, es war absehbar. Nun ist wohl auch der Kurs seiner Adepten beim Spiegelfechter erklärt.

(2) Siehe auch bei Herr Karl
http://herrkarlsblog.blogspot.de/2014/11/jens-berger-und-die-zuruckhaltende.html?m=1

Frau Hannemann und die falschen Verehrer

Gestern erschien beim Spiegelfechter ein Artikel über den leider recht aussichtslosen Arbeitskampf von Inge Hannemann, deren Auspacken über Jobcenter-Vorgänge letztes Frühjahr große mediale Aufmerksamkeit erreichte. Obwohl dies ja ein interessantes Thema sein kann, tauchen daraufhin im Kommentariat schnell die ersten themenfremden Kommentare auf, welche nur der Anfeindung dienen sollen. ‚The Joker‘ scheint kritische Bemerkungen sonst Angefeindeter zu vermissen, und weist darauf hin, dass bestimmt mit dem Auftauchen unbeliebter Kommentatoren zu rechnen sei, da Hannemann auf den Montagsmahnwachen gesprochen habe: „Genova, Nazienkel und ihre Fußwärmerpüppchen dürften bald hier aufschlagen und schwer empört mit dem Zeigefinger wedeln, da Inge Hannemann ja auch mal bei den Montagsmahnwachen sprach…“ (1)

Daraufhin meldet sich Inge Hannemann zu Wort, die wohl Zuschreibungen solcher Art nicht auf sich sitzen lassen möchte, und erklärt: „Falsch! Hannemann sprach mehrmals auf der Original Montagsdemo, welche Hartz IV abschaffen in ihrem Slogan haben. Und das ist ein Unterschied zu den Wahnwichteln, über die Hannemann versucht aufzuklären.“  ´(2)

Die Hamburger Mahnwache, das sei hier erwähnt, ist aufgrund der bedenklichen Zustände dort ziemlich schnell überregional bekannt geworden (3). Gehört Inge Hannemann, die über die Wahnwichtel aufzuklären möchte, wie sie sagt, nun etwa auch zu ‚denen‘? Also Hasbara, Kapitalherrschaftsklasse, ‚NeoCons‘ – oder zu was man mit solchen Aussagen beim Spiegelfechter auch immer zugeordnet wird? Will sie etwa gar nichts mit Willy Wimmer, Putinlovern, Chemtrailies und ‚FED-Kritik‘ zu tun haben? Steht sie gar nicht auf protoantisemitische Zuschreibungen und Simplizismen? Kritisiert sie gar, was Spiegelfechter- und Nachdenkseitenleser favorisieren?

Der Autor dieses Textes merkt an, an den auch sogenannten ‚Montagsdemos gegen HartzIV‘ in einer Studentenstadt im Mittelhessischen vor Jahren sich selbst engagiert zu haben, ebenso wie bei Aktionen in und vor Jobcentern. Ebenso freut er sich ganz ungemein, dass Inge Hannemann beim Spiegelfechter, dessen Kommentariat von Foristen mit immer auffälligeren Querfrontallüren durchzogen wird, sich zum einen gegen diese Unterstellung von ‚The Joker‘ abgegrenzt hat, zum anderen aber ihre eindeutige Meinung über diese Veranstaltungen preisgab. Abgrenzung tut Not – und es ist schön, dass auch andere sich von den Wahnwichteleien abgrenzen. Glückwunsch, Frau Hannemann. Ob dies ein schwarzer Tag für so manchen SF-Leser ist, zu sehen wie sich ‚Whistleblower‘ dem politischen Feind anschließen, statt mit den Wahnwichteln Amerika zu befreien, und gegen die ‚Autoritäre Diktatur‘ (4), welche in Deutschland‘ existiere, und nur durch ‚Schlafschafe‘ am Leben bleibe, zu kämpfen?

PS: Auch dieser SF-Thread entwickelt sich, was ja inzwischen abzusehen ist, wieder zu einer einzigen Geschmackklosigkeit, dort wird HartzIV mit Nazi-Gesetzgebung verglichen (natürlich alles gleich) und einiges mehr…und die Herren Betreiber lassen es so stehen.

Nachtrag: Nun wird im Kommentarbereich des Spiegelfechter (5) auch einmal wieder zu Artikeln von ‚rtdeutsch‘ verlinkt. Schade, dass Frau Hannemann nicht vor Wahnwichteln auf Montagsmahnwachen spricht, dafür aber sich vom Spiegelfechter interviewen lässt.

Ich würde solche Kommentare löschen.

(1) http://www.spiegelfechter.com/wordpress/130969/inge-hannemann-oder-wie-aus-einem-politischen-kampf-eine-schreibtischtat-wird#comment-314574

(2) http://www.spiegelfechter.com/wordpress/130969/inge-hannemann-oder-wie-aus-einem-politischen-kampf-eine-schreibtischtat-wird#comment-314580

(3) http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/2014/04/16/reichsbuerger-neonazis-und-antisemiten-querfront-kapert-friedensdemonstrationen_15687

(4) http://www.spiegelfechter.com/wordpress/130969/inge-hannemann-oder-wie-aus-einem-politischen-kampf-eine-schreibtischtat-wird#comment-314614

(5) http://www.spiegelfechter.com/wordpress/130922/was-kostet-die-welt-und-gehoert-sie-der-fed#comment-314729