Jebsen und seine Kollegen

Jebsen hat viele Kollegen. Nach eigenem Bekunden zählt Jebsen ebenso Anders Breivik zu seinen Kollegen, wie auch den islamischen Staat. Jebsen schätzt auch Albrecht Müller von den Nachdenkseiten, auch dessen Zögling Jens Berger. So sehr, dass Jebsen den überaus dämlichen Satz Bergers es geht darum, die Linke Gegenöffentlichkeit zu zerstören“ in seiner Anschauungsstunde des gelebten Ressentiments zitiert .

Was verstehen Jens Berger und Albrecht Müller eigentlich unter einer ‚linken Gegenöffentlichkeit‚? Macht die Rechtsoffenheit deren angebliche ‚linke Gegenöffentlichkeit‘, die nun auch die ‚besorgten Bürger gegen Asylmissbrauch‚ osmotisch vereinen möchte, aus? Oder ist es der bei den Nachdenkseiten immer wieder vorgebrachte Antiamerikanismus? Ist es der Antisemitismus, der sich immer wieder im Glauben an weltumspannende und wirkmächtige Verschwörergruppen, wie im Gerede von Kampagnen, äußert? Was auch der Grund für das Ausscheiden Wolfgang Liebs, eines langjährigen Mitstreiters Müllers bei den NDS, war.

Jebsen sind auf internationaler Ebene ‚Zionisten‘ (eine ‚erweiterbare‘ Gruppe, im antisemitischen Wahnweltbild anwendbar auf fast jeden, generell aber auf US-Amerikaner, Israelis, der ‚Elite‚ zugeordnete Persönlichkeiten) als Hassgruppe am liebsten (dürfte er mit den Kollegen von IS teilen), auf nationaler Ebene bevorzugt er die ominösen Antideutschen, die ihn und seine Familie angeblich mit der JungleWorld unterm Arm geklemmt bedrohten (und die er natürlich ebenfalls als von Zionisten instruiert betrachtet); seine Mitstreiter von der Straße bevorzugen als Wahnbild auch gern die Homolobby und ‚linksgrünversiffte Kinderschänder‚, welche für sie, die Möchtegern-Bewahrer des Völkchens, natürlich alles ‚Antideutsche‚ darstellen. Wie aufgeklärt solche Linken, taub und blind gegenüber Antisemitismus, sind, und wie sie nationalistischen Aufläufen gegenüberstehen, dies äußert sich in dem gemeinsam mit Pegidisten und anderen durchgeknallten geteiltem Wahnbild vom Volksfeind, den so oft mit Geifer vorm Mund herbei phantasierten ‚Antideutschen‚.

Es spinnen die spendenfinanzierten Alternativ-Karrieristen, denen es vor allem um Krautfunder und ‚Unterstützer‘ geht, ein Schauermärchen nach dem anderen über böse Kampagnen, die ihre (linken!) Kritiker angeblich mit Waffenlobby, NATO, Verfassungsschutz, und wem nicht alles sonst, gegen sie führten. Es ist ein intellektuelles Trauerspiel, welches sich offenbart, wenn diskursunfähige, angeblich unabhängige ‚Journalisten‚, deren Einkommen tatsächlich spendenbasiert ist, einen wunderschönen, großen Aluhut aus dem Schrank nehmen, ums Publikum zu beglücken.

Dass Jebsen ‚die Kollegen vom IS‚ als solche betrachtet, ist kein Zufall. Basiert doch die Haltung seiner Community auf Katastrophismus, welchen er und seine ‚Kollegen‚ kräftig entfachen. So hat Jebsen wieder Vorlagen, vor deren Hintergrund er seine Antisemitismen unter die Leichtgläubigen bringen kann, wenn er Verschwörungsglauben bedient. Wie andere seiner Kollegen, zum Beispiel jene von den Nachdenkseiten, auch.

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