Die ‚Flotilla‘, der Antisemitismus und die Holocaustleugnung

Der als Pressesprecher der Hamas bekannte Möchtegernjournalist Martin Lejeune meldet sich für KenFM von der neuerlichen ‚Gazahilfsflotte‚, einer versuchten Neuauflage der Gazaflotilla 2011, die insofern erfolgreich war, als dass sich Antisemiten als Opfer präsentierten, um den Fokus auf das pöhse Israel zu lenken, dass die armen Palästinenser und diejenigen, die ihnen zu Hilfe kommen wollten, unterdrücken würde. Martin Lejeune spielt Reporter – obwohl er als Vertreter der Hamas auftrat, oder eben jetzt als Vertreter der ‚Hilfsflotte‚. Der eine gibt den selbstlosen Reporter, der als lebendes Schutzschild eine humanitäre Aktion beschützen würde, der andere lädt diesen Schwachsinn auf seinen antiamerikanischen youtube-Channel(!) hoch und bettelt die antisemitische Stammbevölkerung Deutschlands um Spendengelder an  – und sammelt von diesen dann Autos und Motorräder, sagt er selbst. So wird er in seiner ‚Talkrunde‘ von Daniele Ganser auf Motorradsammeln als Hobby angesprochen – in einem ‚jung und naiv‘ – Interview, in dem er sein Wissen über ‚Semiten‘ zum besten gibt, bringt Jebsen an, dass er Autos sammle. Wieviel Maschinen er sich wohl schon von den Spenden seiner Fans kaufte, dieser von der Existenz bedrohte Möchtegern-Whistleblower?

Natürlich betonen die beiden ‚Journalisten‚, dass bisher in den ‚großen Medien und Gazetten‚ noch keine Berichte zu der ‚Flotilla‘ gekommen wären – einzig die beiden aufrechten Journalisten, der mit der großen Klappe und der mit dem Kavallierstüchlein, hätten hierüber berichtet. Dankbar hierfür hinterlässt die antisemitische Community Deuschlands menschenfeindliche Ergüsse, voller offener Antisemitismen und Holocaustleugnung bei Ken jebsens Channel KenFM . Voller Freude, für den eigenen Hass, Antisemitismus und Relativismus einen Kanal zu haben. Die Staatsanwaltschaft dürfte sich für die ausbleibende -oder fördernde- Moderation interessieren. Wenn sie nicht gerade damit beschäftigt wäre, Kritikern dieser Antisemiten, wie z.B. Jutta Ditfurth, das Leben schwer zu machen.

KEnFM Holocaustlüge  KenFM reiche juden

Das Interview mit Lejeune, der heldenhaft Abenteuerurlaub auf der Gazaflotilla macht, verläuft in gewohnter Weise. Zunächst werden die Schwierigkeiten skizziert, der sich das griechische Volk aussetzen würde, weil die Gazaflotilla hier starten wird. Jebsen fabuliert, dass Weltbank und IWF Griechenland unter Druck setzen könnten – natürlich kann Lejeune sich das auch vorstellen. Vor allem, da die Griechen ja als „Volk der Fischer und Seefahrer“ so ungemein viel mit den Palästinensern gemein hätten. Er ist sich sicher, dass die Palästinenser für ‚die Griechen‘ das gleiche tun würden, wäre Griechenland ‚blockiert‘. Jaja, der Grieche und der Palästinenser. Was wohl der Jude machen wird? Lejeunes Denken scheint irgendwo zwischen tausendundeiner Nacht , Sindbad und FDJ stehengeblieben zu sein, romantisierend und verklärend wie er sich hier gibt. Natürlich, so gibt sich Lejeune sicher, würde man die ’neue‘ griechische Regierung „erpressen“, wegen ihrer Solidarität mit ‚den Palästinensern‘. Die alte sei bestimmt auch erpresst worden, aber „eingeknickt„. Wer da die griechische Regierung erpressen würde, ob es nun reiche amerikanische Juden von der Ostküste sind, von denen Kennie Jebsen ja schon in seinen Ergüssen erzählte, und die laut ihm zuviel Macht hätten, oder ob die israelische Regierung direkten Druck über IWF und Weltbank auf Griechenland ausübt, darüber lässt sich Kennie nicht genauer aus. Martin Lejeune tut dies auch nicht, er  merkt an, dass er ‚nicht genügend‘ Einblick hinter die Kulissen habe – aber natürlich geht er davon aus, dass die griechische Regierung erpresst würde. Da in seiner Vorstellung wohl ‚der Grieche‚ ‚dem Palästinenser‚ aufgrund ähnlicher Fischer- und Seemannsgene so unglaublich nahe stünde, und Syriza ja sowieso ‚solidarisch‚ sei, ist es klar, dass die griechische Regierung erpresst würde. Ob nun von Weltbank, Mossad, NSA oder CIA – darüber lassen sich die beiden Experten nicht mehr genauer aus. Vielleicht stecken ja auch die israelischen spezialkräfte direkt dahinter, die laut Lejeune „total brainwashed“ seien, und die „Ideologie“ eines „Siedlerkolonialismus schon von Kindheit und Schulzeit an eingeimpft“  bekämen. Lejeune riss sich bestimmt zusammen, dass er nicht ‚mit der Muttermilch aufsaugen‚ oder ‚im Blut liegen‚ sagte.

Dass solche gemeinen Gestalten eine griechische Regierung erpressen, das erscheint nach Lejeunes Geblubber einleuchtend, müssen sie doch auch etwas gegen die Griechen haben – sind doch „beides Seefahrer und Fischer“, die und die Palästinenser. Lejeune fabuliert schon von seinem geplanten Einmarsch nach Gaza, dass es „ein Empfangskommando geben wird, dass die Welt noch nicht gesehen hat„, „mindestens Hunderttausende“ würden sich dann an den Stränden und Häfen versammeln und es würde ein „Fest unbekannten Ausmaßes geben„, so der Pressesprecher der Hamas von der ‚Flotilla‘, die Palästinenser würden „den Ramadan und das Fest am Ende des Ramadan“ mit ihnen feiern, weil sie die Fahrt als „politische Aktion“ wertschätzen. Schön, oder? Soviel Freude, soviel Folklore – sowenig Wissen darüber, wie das „Fest am Ende von Ramadan“ heißt. Für Lejeune, das ist sicher, scheint die Flotilla sich wie ein großes Weltmusikfestival anzulassen. Eine in seinen Worten angebliche humanistische Aktion, die aber von der Hamas als „politische Aktion“ begrüsst wird. Da freut er sich, der deutsche Pressesprecher der Hamas.

Freuen wir uns auf weitere Berichte von KenFMs Traumschiff, wenn das redende Einstecktuch wieder spricht.




Teiltranskript:

Jebsen: „(…)ich stelle mir nur die Frage, wenn eine Gazaflotte von Griechenland oder von welchem Land auch immer ausläuft, dann kann ich mir vorstellen, dass Israel und Partner für einige Staaten dort Druck ausüben. Ist so etwas bekannt? Wurde Druck auf die griechische Regierung ausgeübt?“

Lejeune: „Immenser Druck. 2011 war ich ja auch schon dabei bei der Gazaflotte…jetzt gab es ja nun einen Regierungswechsel in Griechenland, die neue Regierung ist viel mehr auf der Seite der Palästinenser wie die alte Regierung, und es wird massiver Druck ausgeübt auf die neue griechische Regierung, das kriegen wir immer wieder mit, und die alte Regierung die wurde ja auch unter Druck gestzt und die ist dann eingeknickt, aber die jetzige Regierung die hält diesem Druck bisher stand und die macht unserer Flotte keine Probleme, die ist auf Seiten der Palästinenser, die ist solidarisch die neue Regierung, vor allem die Syriza, und ich denke mal wir haben von Seiten der neuen griechischen Regierung keine probleme zu erwarten, obwohl die natürlich auch versucht werden, also man versucht sie zu erpressen.“ [Circa Minute 1:50 – 3:05]


Jebsen: „Das kann man ja auch im moment bei Griechenland wenn man sich die wirtschafltiche Lage anschaut, also griechenland ist jaim Moment sehr sehr stark auch in den Fängen von Welltbank und IWF, glauben SIe dass über diesen hebel auch angesetzt wird, also wenn ihr mit disem Quatsch nicht aufhört, dann müsssen wir hier mal reden?

„Ich kann es natürlich nicht so genau sagen, denn ich habe nicht soviele Einblicke hinter die Kulissen, was jetzt auf diesen Ebenen passiert, Wetlbank, Währungsfonds, Europäische Zentralnbank, aber ich kann mir vorstellen, dass ihnen das Leben noch n bisschen schwerer gemacht wird als ohnehin schon, allein schon durch die Tatsache dass die Flotte wieder hier startet, aber es hat ja alles Gründe, Herr Jebsen, warum gerade die Flotte auch von Griechenland aus startet, die Griechen und die Palästinenser die sind wirklich sich sehr nahe kulturell und historisch und ahebn auch viele Gemeinsamkeiten, sind beides Seefahrer und Fischer, ich sage mal so, ich glaube die Palästinenser würden das gleiche für die Griechen tun, wenn Griechennland fast zehn Jahre unter einer Blockade leiden würde, wo nichts reinkommt und nichts rauskommt, weder über Land, weder über See noch per Luft, dannbin ich mir ganz sicher, die Palästinenser das gleiche für die Griechen machen, was jetzt die Griechen für die Palästinenser machen, und und und ohne hier zu viel zu verraten, kann ich sagen, dass sehr viele Griechen sich persönlich beruflich wirklich aufopfern für diese Flotte, denn ohne ein rieseiges Netz an Personen wäre das alles nicht machbar, das kann man sich ja vorstellen, das ist ein so riesiges Projekt mit sovielen menschen auf der ganzen Welt aus allen Kontinenten mit sovielen Schiffen, dass das ein riesiger logistischer Aufwwand ist, und der wird von den Griechen von vor Ort betrieben in einer unglaublichen Soidarität mit den Palästniensern, die von Blockade und Besatzung betroffen sind. (Minute 3:06 – 5:00)


Lejeune: …die sich als menschliche Schutzschilde zur Verfügung stellen für den fall, dass diese Gazasolidaritätsflotte von israelischen Spezialkräften angegriffen werden, natürlich israelische Spezialkräfte, die ja total brainwashed sind, und die diese Ideologie des Siedlerkolonialismus in Israel da von Kindheit an und von Schulzeiten eingeimpft bekommen, und die denken, die hätten etwas gegen Juden, oderähh aber diese Solidaritätsflotte die ist ja nicht gegen irgend jemanden gerichtet oder gegen etwas gerichtet, sondern nur für etwas, für die Menschlichkeit, für die Freiheit aller Völker und auch für die Freiheit der Palästinenser. [Minute 9:42 – 10:20]

Lejeune: Ich war zutiefst erschüttert, als die israelische Botschaft da zu Berlin…einen Artikel veröffentlicht hat mit der Überschrift „wir machen in Gaza alles richtig“, der rechtfertigt die Angriffe und verherrlicht die Angriffe auf Gaza und er feiert die inhumande BLockade des Gazastreifens, also laut israelischer Sichtweise wird ja alles richtig gemacht in Gaza, also das sind ja keine Menschen die das Recht haben in Frieden und Freiheit zu leben, weil die kann man ja ruhig umbringen, die kann man ja ruhig aushungern lassen, die Palästinenser sind aus deren Sicht wohl Menschen zweiter Klasse und das kann nicht sein, weil die universellen Menschenrechte gelten für alle Menschen. [10.30 – 11.40 ]

„Ich möchte auf jeden Fall nochmal betonen dass wir alle Tag und Nacht im Einsatz sind…die miesten MEnschen von uns sind ganz normale MEncshen, die opfern ihren Urlaub, ihre Freizeit, die könnten ja jetzt auch mit ihren Familien ne wunderschöne Zeit verbringen…man kann ruhig mitmachen, man muss keine Voraussetzungen m itbringen, und ich möchte noch was sagen, das Boot wird keine Schlafmöglichkeiten haben…es wird keinen Komfort geben, keine Waschmöglichkeiten… “ [Circa Minute 12:20]


Ken Jebsen: „Eine Letzte Frage, sie sind ja einer von zahlreichen Pressevertretern, KenFM hat sie hingeschickt, sie sind der einzige deutschsprachige Pressevertreter wenn ich da richtig infrmoiert bin, vielleicht ist es auch dabei geblieben, also ARD und ZDF hat es oder auch RTL hat es, PRO7 SAT1 sie haben es alle nicht dorthin geschaft auch keine große Tageszeitung scheint“ – [wird unterbrochen]

Lejeune: – „die wollten es auch nicht, die haben es nicht nur dort, wären willkommen gewesen, hätten kommen können, auch FAZ, süddeutsche zeitung, der ganze Medienbetrieb hat bisher meines Wissens nach auch bisher noch gar nicht berichtet über die Flotilla, oder haben Sie Herr Jebsen in den großen Gazetten in den großen MAgazinen schon Berichte gesehen?“

Ken Jebsen: „Nein, habe ich noch nichts von vernommen“. [Minute 13:55 – 14:33


15.10: Ken Jebsen: „Was glauben Sie wird passieren, wenn Sie sich Gaza nähern, wenn Sie überhaupt in die Nähe kommen“?

Lejeune: „Wir sind uns ganz sicher dass wir in die Nähe von Gaza kommen, es wurden ja dementsprechende langjährige Vorbereitungen getroffen, das ist ein ganz  langer PRozess gewesen, deswegen hat man sich ja vier über vier Jahre Zeit gelassen für den nächsten Versuch eine Flotte auf den Weg zu schicken um alles ganz genau vorzubereiten, wir kommen in die Nähe von Gaza, und wir rechnen damit dass die israelischen Spezialkräfte, die schon lange wieder trainiert haben für so einen Fall dass es wieder eine Flotilla geben würde, dass die aber davon absehen werden, uns aufzuhalten, weil sie wiessen dass dann die ganze Weltöffentlichkeit so einen Militäreinsatz verurteilen würde. Denn wir rechnen damit dass die israelischen Streitkräfte uns durchlassen, es wird ein Empfangskommando geben, dass die Welt noch nicht gesehen haben, also es werden hundertausende, mindestens hudertausende meschen am stand an den Küsten an den Häfen von Gaza stehen und uns willkjommen heißen schon jetzt bekomm eich Anrufe, emails und Facebooknachrichten von ganz vielen Freunden und Bekannte  aus Gaza die sagen: „ja Martin, wann kommst Du an, wir kommen auf jeden Fall mit unseren Freunden mit unseren  Familien zum Hafen, ähh ähh an den Strand, um Euch zu winken, um Euch zu begrüßen, es wird ein Freudenfest geben unbekannten Ausmaßes“, wenn wir dort ankommen in Gaza, weil die Menschen in Gaza das eben sehr wertschätzen, es ganz genau verfolgen was hier passiert und das eben auch als politische Aktion werten, die erreichen möchte, dass diese BLockade aufgehoben wird, und ich bin ganz zuversichtlich, dass wir bald den Ramadan und das Fest am Ende des Ramadans mit den Menschen im Gazastreifen feiern können. [Minute 15:10 – 17.02]

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3 Gedanken zu „Die ‚Flotilla‘, der Antisemitismus und die Holocaustleugnung

  1. Patrik Velicka

    Die merken garnichts mehr. Nicht mal wie rassistisch sie gegenüber den „Griechen“ und „Palästinensern“ sind. Zusätzlich zum Antisemitismus. Da bleibt keine Frage offen, sie sind auf dem Meer unterwegs um zu provozieren, würden sie helfen wollen, würden sie den Weg über Land nehmen, wie konventionelle Hilfsorganisationen. Dort entlang, wo ihre „Güter“ auch ankommen würden. Stattdessen versuchen Sie es über eine bestehende Seeblockade. Sie werden wie letztes Mal, unverichteter Dinge abrücken müssen, diesmal vielleicht ohne Schiffe und Boote. Wem nutzt es?

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    1. Nazienkel Autor

      Der ‚Weltfrieden‘ ist ja sowas wie das ‚Paradies‘ – und wie gehirngewaschene Zeugen Jehovas gehaben sich die Wahnis. Und natürlich gehört auch dazu, dass alle anderen irre und verblendet sind. Nur sie nicht, die ‚Wahrheitssucher‘.

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  2. Pingback: Wirres, gefährliches Gerede von Antisemiten für Antisemiten | Erinnerung! – Gegen politische Verwahrlosung

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