Evelyn Hecht-Galinski oder Ken – wer pflegt seine antisemitischen Ressentiments besser?

Wieder einmal ist die Frau bei KenFM im Interview, die wohl ebenfalls gerne Tote fleddert. Und die ohne ihren toten Vater, der glücklicherweise nichts von den Taten seiner Tochter mitbekommt, wohl gar keine Grundlagen für irgendwas hätte: Evelyn Hecht-Galinski. Es geht in diesem Interview um das übliche: Selbstbestätigung. Es werden in diesem Interview alle möglichen Ressentiments von Jebsen und Hecht-Galinski durch sie selbst aufgedeckt, vor allem aber wird sich gegenseitig in dem wohl wirklich geglaubten Nichtexistieren des vorhandenen antisemitischen Potentials gestützt. Es werden die Feierlichkeiten der Befreiung von Auschwitz als Aufhänger benutzt, um sich zu der Frage entlangzuhangeln, warum die bösen jüdischen Verbände Putin kritisieren, aber nicht Israel. Dies ist natürlich eine antisemitisch-separatistische Phrase, aber dies würden  Ken Jebsen und Evelyn Hecht- Galinski in ihrer verzerrten Wahrnehmung gewiss auch dann nicht verstehen, wenn es ihnen immer und immer wieder eingeflüstert würde. Aber sie wehren sich und wehren sich – aber die böse ‚Auschwitzmetapher‘, die ‚instrumentalisiert‘ würde, sei stärker. Nun, das einzige was beständig inflationär gebraucht wird, sind Vergleiche von Gaza mit einem Ghetto, einem Freiluftgefängnis oder einem KZ. Auch das Massaker in Paris wird thematisiert, natürlich bezüglich der ‚cui bono‘-Frage


Jebsen: „Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrationslager Auschwitz von der Roten Armee befreit. Seither wird dieser Tag als ein Schlüsseldatum der Menschheit gewürdigt und gefeiert.  2015 allerdings auf eine etwas andere Art denn die Befreier von damals sind aktuell nicht wirklich eingeladen, konkret, die Gedenkfeier findet dieses Jahr ohne Russlands Präsident Putin statt. Wie kann das sein und was wird hier gespielt, das fragen wir jetzt Evelyn Hecht-Galinski. Frau Hecht-Galinski, bevor wir darüber sprechen, sie haben ja auch sc hon einen Kommentar auf ihrer Seite verfasst. Sie haben ja zu Auschwitz ein, ja will sagen, persönliches Verhältnis bezüglich ihres Vaters, der ja dieses Lager überlebt hat und sich danach ein ganz besonderes Lebensmotto vorgenommen hat und das auch gelebt hat, können Sie das mal nennen? Evelyn Hecht-Galinski:“Ja, ‚Ich habe Auschwitz nicht überlebt um zu neuem Unrecht zu schweigen‘ – und das habe ich mir auch als Motto gemacht, um eben nicht zu schweigen, wenn Unrecht begangen wird, und besonders Unrecht, das mich in Anführungsstrichen betrifft, wenn es sich um Unrecht des jüdischen Staates gegenüber dem palästinensischem Volk handelt.“  Jebsen: „Ähem. Wir werden darüber auch noch reden, wir reden auch noch über Paris dort kann es ja womöglich sein oder ist es wahrscheinlich schon so, dass dieses Massaker, dass da statgefunden hat -von radikalen Moslems was man so liest- dass das politisch benutzt werden könnte, die Frage ist eben auch wie und von wem. Aber lassen Sie uns erstmal zurückkehren zum Anfang dieses Gespräches. Der 27. Januar 45 das war der Tag an dem die rote Armee eben Auschwitz befreit hat, da könnte man davon ausgehen, dass egal wie man jetzt zu Russland im Moment steht -ähm- man -äh- das dieses Datum jetzt nicht mit aktueller Tagespolitik vermischt. Es scheint ja nicht so zu sein. wo soll denn die Gedenkfeier statfinden und wer nimmt denn dann da teil. Also es kommen ja schon Russen aber Putin eben nicht?“ Evelyn Hecht-Galinski: „Ja, es finden ja mehrere Gedenkfeiern statt, es wird in Auschwitz natürlich gedacht, das ist auch sehr richtig, aber ich speziell habe  mich mit der Gedenkfeier in Prag beschäftigt, da soll zur gleichen Zeit auch noch ein Forum stattfinden, und zwar ein Forum, das -äh- wie soll ich sagen, Antiputinhetzer und Ukraineliebhaber vereint, das ist also einmal, ich weiß nicht ob Ihnen das was sagt, der Historiker Timothy Snyder und der -äh-  B. H. L., also Berhard Henry Levy, der Kriegsphilospoh und Kriegseinflüsterer aus Frankreich, die dort wahrscheinlich ihren unguten Anti- Putingefühlen wieder freien Lauf lassen können und damit diese Auschwitz-Gedenkfeier, das Forum instrumentalisieren können für diese schlimme Sache.“ Jebsen: „Hat es das denn schonmal gegeben, weil Auschwitz ist nun mal etwas, das sollte man nicht mischen?“ Evelyn Hecht-Galinski: „Natürlich sollte man das nicht mischen aber inzwischen ist ja auch von von von vielen -äh-  israelischen Politikern also Politikern äh jüdischen Staat Auschwitz -ä- zur  -äh- Instrumentalisierung geworden, das heisst nie wieder Auschwitz, es wird gewarnt, es wird der Iran mit quasi mit Auschwitz mit Holocaust verglichen, es wird diese Auschwitzmetapher quasi nur noch zur Instrumentalisierung benutzt. Und dagegen habe ich mich gewehrt und wehre ich mich und habe mir die ganzen sachen einmal für meinen Artikel zusammengeholt die mich so störe, und das ist dieses Jahr für mich einmalig, klar, siebzig Jahre Gedenken ist natürlich ein besonderes Datum“ Jebsen: „Weil Sie von Auschwitz gesprochen haben als Metapher, also dass das ständig quasi inflationär benutzt wird, erinnnere ich mich spontan ’99 daran, wie Joschka Fischer das gesagt hat, dass das eben in Jugoslawien entsteht, also da ist es ja auch schon mal passiert.“ Evelyn Hecht-Galinski: „Wurde ja öfter auch schon von deutschen Politikern in unschöner Weise benutzt.“ Jebsen: „Lassen Sie uns über diese Gedenkfeier in Prag sprechen, die Ihrer  Meinung nach eben dann auch benutzt wird, um andere Dinge zu verkaufen. Dort sind ja sogenannte niedrige Vertreter der Russen, das ganze ja nach dem Motto ‚Let my people live‘, was sind das für Vertreter, also Putin ist ja nicht dabei?“ Evelyn Hecht-Galinski: „Nein, Putin wird natürlich nicht dabei sein, auch wenn er eingeladen worden ist von Präsident Zeman, natürlich nicht, weil, ich nehme mal an, weil er kann sich ja nicht erlauben, als Staatschef als Präsident unter niedrigen Chargen als einziger dazustehen, wo alle anderen von Obama, Merkel, äh, alle anderen abgesagt haben, das wird er sich sicher nicht antun, und das ist ja auch gewollt, und wenn ich dann natürlich den Vorsitzenden des jüdischen Gemeindeverbands Papousek höre, der sagt, Putins Erscheinen könnte das Gedenken überschatten, Proteste auch hervorrugen und andere Staatsmänner von der Teilnahme abhalten.“ Jebsen: „Ähm. Das sagt er ja weil er der russischen Führung vorwirft sie würden eben ja Verbrechen gegen die Menschlichkeit begehen, sie würden -ää- Dinge tun, die gegen das Völkerrecht verstoßen, wie kann denn das eigentlich jemand in Prag sagen, ähh, jüdischen Glaubens, und dabei Palästina vollständig ausblenden?Evelyn Hecht-Galinski: “ Das ist ja das Problem, dass ich  mit den jüdischen Funktionären habe, dass sie das israelische Regime immer verteidigen, sich immer solidarisieren das haben wir ja auch in Deutschland dieses Phänomen, egal welches Kriegsverbrechen sie begehen, egal welche Besatzung sie begehen, egal welchen Krieg und welchen Völkermord sie anzetteln, alles was der jüdische Staat macht ist also im Interesse der Juden in Anführungsstrichen und ist im Interesse der Sicherheit des jüdischen Staates und das ist ja ein Riesenproblem und das wird ja unterstützt auch besonders durch unsere Bundeskanzlerin Merkel, die ich ja immer als christliche Zionistin betrachte, genau wie Bundespräsident Gauck, der ja eigentlich eine Vergangenheit hat, die wahrscheinlich ihn dazu gemacht hat dass er heute auch diese jüdisch-israelische Politik auch immerverteidigt, das kann ja alles gar nicht sein.“ Jebsen: „‚Ähäm. Sie nennen ja im letzten Artikel auf ihrer Seite die Zahl 2000, also allein seit dem Jahr 2000 ermordete der jüdische Staat, ich zitiere Sie, 11.644 Palästinenser, es werden vielleicht noch mehr sein, dass kann man ja alles gar nicht so genau beziffern, wenn man sich anschaut ähm Gaza da weiß man ja gar nicht konkret wie viele Menschen am Ende umgekommen sind, viele sind ja verschüttet, können ja gar nicht geborgen werden oder sind als Menschen gar nicht mehr zu erkennen. Warum messen wir hier ständig mit Doppelstandards, wie kann es sein, dass man eben sagt, ja, man will Putin eigentlich nicht bei den Gedenkfeiern in Auschwitz dabeihaben weil was er sich im Moment in Russland oder der Ukraine leistet, was immer das sein soll, parallel dazu ermordet man selber im großen Stil, hat man gerade 2014 gemacht und das spielt keine Rolle?“


Israelbezogener und separatistischer Antisemitismus par excellence! Juden dürfen also russisches Vorgehen nicht kritisieren, da in Israel und Gaza Krieg herrscht? Wie vermessen kann man sein? Peinlicher wird es, wenn dann tatsächlich noch von ‚Doppelstandards‘ gesprochen wird.


Evelyn Hecht-Galinski: “ Ja das ist jetzt eben das Problem dieser Doppekstandard, es ist ein Problem inzwischen der sogenannten Wertegemeinschaft geworden, der christlich-jüdischen, dass diese sich zusammengefunden hat im Kampf und da sind wir beim neuen Phänomen, im Kampf gegen in Anführungsstrichen Islamismus, aber was heisst das, Islamismus, wir sollten dann  vielleicht dann auch mal den jüdischen Jihadismus also den Judaismus ansprechen, der ja weitaus schlimmere Sachen macht oder genauso schlimme Sachen macht, ich will jetzt hier nicht anfacngen aufzurechnen, aber das Phänomen des jüdischen Jihadismus und Judiaimus das exisitert ja schon sehr lange.“ Jebsen: „Ähäm. Ich glaube das wir das zahlenmäßig nicht vergleichen können, denn wenn wir anschauen was der IS macht, da werden wir ziemlich schnell auf Zahlen kommen die mit den Israelis gleichziehen aber-„ Evelyn Hecht-Galinski: “ Darf ich sie unterbechen, was ist IS, da wird uns etwas ein Phänomen erzählt – IS- erst wars Alquaida, jetzt ists IS, mal sehen was demnächst kommt.“ Jebsen: „Ähäm, da werden wir auch noch gleich drüber rede, worauf ich hinaus möchte ist eine Frage, sehen Sie das ingesamt Religion radikal benutzt wird um da unter dieser Flagge Krieg zu führen, sehen SIie dass das insgesamt zunimmt, nicht nur -ähmmähmm- bei den Moslems sondern auch beid en Juden bei den Christen?“ Evelyn Hecht-Galinski: „Ja, natürlich ist das so, einmal diese radikalen jüdischen Siedler, diese radikale Regierung in Israel, die ja gnadenlos die Religion für ihre Zwecke instrumentalisiert,  ich habe einmal geschrieben,  ’sie laufen also mit der Thora durch das Land und sagen also das ist ihnen von Gott gegeben, und deswegen haben sie ein Anrecht dort zu bleiben, deswegen werden sie auch nie das Land verlassen, deswegen wird Jerusalem auf immer ungeteilt bleiben‘, das sind natürlich alles Sätze, die die Politik und die Religion vermischt, so dass die Instrumentalisierung ja einen ganz schrecklichen Anfang  im Judentum angefangen hat und das ist für mich also schon ein schrechliches Phänomen.“ Jebsen: „Beobachten Sie sowas auch bei Christen, gibts das auch?“ Evelyn Hecht-Galinski: „Ja sicher, wir haben ja die christlichen Evangelikalen und die christlichen Zionisten, die sich ja auch immer mit dem jüdischen Staat verbunden fühlen, und die ja auch diese Politik gnadenlos unterstützen, das Phänomen haben wir selbstverständlich, und die verbindet ja immer eins, und zwar da haben wirs wieder: Kampf gegen Muslime. Kampf gegen den Islam.“


Nach diesen Sätzen haben Jebsen und Hecht-Galinski erst richtig aufgedreht – da man ja schon das Massaker bei Charlie Hebdo in Paris anschnitt, kann nun auch das ‚Lügenpresse‘-Vokabular aus der Mottenkiste geholt werden. ‚Jüdischer Jihadismus‚ wird da herbeiphantasiert und als Judaismus bezeichnet.


Jebsen: „Lassen sie uns nochmal zurück nach Auschwitz, Auschwitz wurde von der Roten Armee befreit, man vergißt immer, dass ingesamt 27000000 Russen im zweiten Weltkrieg getötet werden, sehr viele Zivilisten, viele Soldaten, warum ist das so und gibt, also dass wir das vergessen, und gibt es Reaktionen aus Russland selber vielleicht von russichen Juden, die da sich empören darüber dass man  sie nicht einlädt indem man Putin nicht einlädt?“ Evelyn Hecht-Galinski: “ Ich gehe mal davon aus, ich habe jetzt keinen Kontakt zu russischen Juden, aber bestimmt wird die Empörung groß sein. Wissen Sie, vergessen wir doch nicht, allein 600.000 russiche Soldaten, 600.000 russiche Soldaten allein verloren ihr Leben in diesem Kampf der Befreiung, diese 27000000 KRiegstoten nim zweiten Weltkrieg die Russland zu beklagen hat, die werden doch ga rnichts mehr wert sein, Putin wird quasi als Aussätziger behandelt, der wird dämoniniert, wenn ich die ganzen Zeitungen lese die jetzt gegen PEGIDA schreiben und gegen andere, die haben ja quasi diese Islamophobie, die haben diese Russenhetze ja begonnen, wer hat denn von anfang an seit Jahren schon Titelbilder immer mit Putin als Dämon mit Putin als Teufel- Jebsen: “ Wiedergänger Hitlers und so weiter, da gibts viele Cover, ja das stimmt-“ Evelyn Hecht-Galinski: „Das waren die ganzen Illustrierten die ganzen Zeitungen die heute diese andere Kampgane fahren, und die verlogenste Kampagne ist dann wieder meine Lieblingspresse mal wieder, also die springernde Presse, der dann immer die Prominenten folgen, also wir hatten ja einmal diese Antijudenhass-Kampagne, jetzt haben wir diese Kampagne gegen PEGIDA mal sehen was Springer sich demnächst einfallen lässt, dass die ganze Repubkik dann wieder folgt, die Prominenten. Und wissen sie wenn ich jetzt diese Fotos dann sehe, da trifft sich ja dann alles von Frau Knobloch, also der Ex-Präsidentin des Zentralrats, dann ist Heino dabei, also es gibt ja kaum einen der nicht dabei ist.(11:00)


Hecht-Galinski muss es bei Minute 12:38 mal wieder in die Welt schreien: Israel sei ein Beatzerstaat, kontrolliere jede Bewegung der Bewohner Palästinas – es ist interessant, wie Palästina in der Vorstellung dieser weltfremden, verbittert wirkenden Frau auf den Gazastreifen zusammenschrumpft. Die ist ein klassischer antisemitischer Topos, Israel/die Juden, dass seine Gegner kontrolliert und lenkt, autochthone Entwicklung unmöglich macht.


Hecht-Galinski:Also, es gibt überhaupt nichts unabhängiges, was Palästinenser im besetzten Palästina haben, es gibt nur eine Besatzer -äh- Regierung, einen Besatzerstaat, der alles kontrolliert, der aber auch jede Handlung kontrolliert die ein Palästinenser dort macht…ein Staat der auf Kriegsverbrechen, auf ethnischer Säuberung aufgebaut ist…


Antiisraelisch und antiamerikanisch wird es dann bei Minute 13:51 mit einem Beispiel von Jebsen, bei dem wieder einmal seine Rasseformel DNA herhalten muss, in Verbindung mit einem Cowboy und Indianer-Vergleich. Wenn Jebsen völkisches meint, so verwendet er stets die Vokabeln ‚DNA‘ oder ‚roots‘ – in dieser Frage will er also auf völkische Gemeinsamkeiten hinaus, auf ehtnische Säuberungen an einer Urbevölkerung (was die Palästinenser nicht darstellen), ausgeführt durch blutrünstige, technisch überlegene und unmoralisch handelnde Siedler. Dieser Möchtegern-Allrounder, der sich wohl alles zutraut, ist sogar unfähig zu erkennen, dass die US-Amerikaner, denen er eine spezifisch völkermordende DNA zuschreibt (Rassismus), wohl alles darstellen, aber bestimmt keine homogene Gruppe gleicher Herkunft. Jebsen beachtet nicht, dass die Vereinigten Staaten von Amerika von vielen Menschen aus ganz Europa besiedelt wurden, die rassistische These also plumper Humbug ist. Trotzdem führte er mit diesem schönen Beispiel ebenfalls antisemitische Topoi auf, die immer wieder auf Israel un die Juden angewandt werden: Zum einen der Umstand, dass Israel am amerikanischen Tropf hänge, zum anderen das verromantisierte Bild des Edlen Wilden, der von einer überlegenen Kultur, die als fremde Lebensform agiert, blutrünstig überfallen, und ausgelöscht würde.


Jebsen: „…also, Israel wäre ja auch ohne die vereinigten Staaten so nicht denkbar, wenn man sich die Grenzanlagen anguckt, das wird ja auch durch den amerikanischen Steuerzahler bezahlt, und äh die israelischen Hightech-Waffen kommen ja auch zum größten Teil auch aus den vereinigten Staaten, aber mir ist halt auffgefallen oder weil ich mir Gedanken gemacht habe warum die sie so unterstützens hat vielleicht auch mit der DNA der zwei Länder zu tun, die Amerikaner haben ja ihr Land auch besiedelt,  indem sie ethnische Säuberungen an den Indianern vorgenommen haben, das erkennen sie jetzt  in Israel von daher ist so ein bißchen so die Cowboys hier in Palästina und das erinnert sie so ein bißchen an die eigene Geschichte. Sehen Sie es ähnlich?“


Hecht-Galinski geht hierauf natürlich ein, bestätigt das antisemitische und antiamerikanische Zerrbild, das Jebsen hier entwirft. ‚Die Juden‘ hätten die Palästinenser von Anfang an ihres Landes beraubt. Dass der Anfang zionistischer Siedler in Palästina gänzlich anders aussah, und Grundstücke legal erworben wurden, hierauf geht Hecht-Galinksi natürlich nicht ein. Es ist ekelhaft. In ihrer Rede mutiert Israel zu einem Verbrecherstaat. Zudem setzt sie immer wieder über das Interview hinweg Juden und Israelis gleich. Auch Hecht-Galinski kocht anschließend die Mär von (zu) einflußreichen jüdischen Lobbyorganisationen hoch, die auch Amerika ökonomisch aussaugten.


Evelyn Hecht-Galinksi: „Ja, natürlich, es ist klar, es ist beides auf dieser Urfassung aufgebaut, also es ähneln sich absolut  die Bilder, weil die USA haben ja die Indianer kolonialsiert und entrechtet und die Juden haben die Palästinenser von Anfang an entrechtet und ihres LAndes beraubt das sind ganz ähnliche Punkte und es ist ja klar das mian sich auf der Basis recht gut versteht. Aber das ist ja Ursprung, heute haben wirs ja vielmehr, dass wirklich in den USA die IPAC die jüdische Lobbyoirganisation eine Macht  hat, die ja auch im Kongress sich wiederspiegelt die auch im Senat sich wiederspiegelt und die auch in den Parteien sich wiederspiegelt und das ist ja überhaupt ein Problem… [ca.15:00]


Mit der üblichen Opferhaltung geht es weiter. Adorno hatt eben Recht, der Antisemit fühlt sich beständig verfolgt, immer glaubt er sich als Opfer finsterer, mächtiger Intrigen…


22:40: Jebsen: „Ich glaube auch das dieser eine Staat die letzte Möglicheit ist, denn selbst wenn Barack OBama sagen würde ‚ja wir wollen eine zweistaatenlösung und wir wollen die Grenzen von ’67‘, ich glaube dass das einen radikalen Siedler überhaupt nicht interessiert, was ein amerikanischer Prsident dann sagt, der ist dann wahrscheinlich sofort ein schwarzer Antisemit, da kann man nur abwarten. Ich möchte jetzt aber an dieser Stelle mal einen Sprung nach Paris machen,  die Täter sind offiziell bekannt, wir wissen nicht wirklich etwas genaues, die Täter sollen radikale Moslems sein mit französischem Pass allerdings, wie wird Ihrer Meinung nach das Ganze in der Presse dargestellt?“ Evelyn Hecht-Galinski: „Natürlich war es ein barbarischer Akt, ganz klar, abe rich frage mich,es sind ja im Moment so viele Akte von Staatsterrorismus in der Luft, das heisst Drohnenangriffe, tausende Drohnenangriffe, wir hören nicht wie viele Tote es gibt, also es liegt soviel barbarisches, dass  sich dann natürlich auch mal Hass aufstaut, schreccklicher Hass, ähmm, was in Paris vorgegangen ist,  diese beiden Brüder die es da angebllilch gewesen sein sollen, nachdem der eine ja seinen Personalausweis im Auto wohl vergessen oder verloren hatte, ist man Ihnen ja auf die Spur gekommen, aber da muss ich jetzt mal ganz sarkastisch fragen, warum sollen sich die ganzen Muslime oder muslimischen Verbände für diesen Mord entschuldigen, Herr Jebsen? Hat schon einmal jemand die jüdischen Verbände aufgefordert, sich von den jüdischen Kriegsverbrechen in Israel zu distanzieren oder sich zu entschuldigen, die sie so vehement unterstützen und sich so lidarisieren?“ Jebsen:“ Nein, das haben wir noch nicht erlebt, aber vielleicht mal auch auf die digitale  Mechanik…sehen Sie auch dass die Medien hier benutzt werden, und eine Hysterie, äh, eine islamophobe Hysterie prouzieren?“ [24:30]


Schon lustig, was? Da fordern diese zwei beständig die Distanzierung jüdischer verbände von dem angeblich kriminellen und völkermordenden Handeln Israels – aber es wird dargestellt, als wäre dies verboten. Die beiden zelebrieren sich als Opfer, denen man den Mund verbietet. Nun, auch Hecht-Galinski muss Antisemiten nun wohl als Opfer stilisieren, same procedure as every day. Auch Sie fleddert die Toten von Charlie Hebdo, wenn sie unwahre Sachen über diese Satirezeitung verbeitet, zum Beispiel, dass dort vorwiegend sich über den Islam lustig gemacht worden sei, was nicht stimmt, dort wurde in alle Richtungen geschlagen. Und dass diese Eigenschaft europäischer Karikaturen solchen Hass hervorriefe. Sie bezieht sich dann allen Ernstes auf antisemitische Karikaturen von Natenjahu, die in der badischen Zeitung veröffentlich wurden. Jüdische Vereine, die hiergegen protestierten, werden als ‚jüdische Funktionäre‘ beschrieben, es wird die Badische Zeitung in die Opferrolle gerückt, sie spricht allen Ernstes davon, dass glücklicherweise kein Mord passiert sei, es sei ein ‚medialer Mord‚, der durch die Kritik an der antisemitischen Karikatur begangen worden sei. Wer ist ermordet oder mundtot gemacht worden? Eine antisemitische Karikatur? Ein antisemitischer Karikaturist? Antisemitische Leser? Auch in diesem Fall ist wieder klar, jeder möchte Charlie sein, auch die Gegner der Aufklärung, die Feinde einer offenen Gesellschaft. Diejenigen, die den ‚Lügenpresse‘-Mythos fleißig am Laufen halten.


25:45: „…also diese satirezeitschrift -ähh ähh- die jetzt angegriffen wurde, das ist ganz schrecklich, ich bin auch immer für Karikaturen und sie können gar nicht scharf genug sein, aber wenn schon dann sollte man doch bitte alles karikieren und nicht immer nur besonders immer auf Mohammed besonders immer auf den Islam gehen…ich möchte Sie erinnern,  ich lebe ja hier im Südbadischen, die Badische Zeitung wurde auch angegriffen mit einer Karikatur, da war Netanjahu, das war eine ganz harmlose Karikatur, da gab es sofort die Attacken der jüdischen Iquisitoren, da habe ich noch nen Artikel drüber geschrieben, da war die badische Zeitung auf einmal auch antisemitisch, das haben wir auch hmit der süddeutschen gehabt, da war auch eine Karikatur, das ging es um einen Artikel von Heiko Flottau, und da war eine Karikatur dabei, da kamen auch sofort die -äh- die jüdischen Funktionäre und gingen sogar vor den deutschen Presserat, es ist also nicht zum Mord gekommen glücklicherweise, aber es war schon mal ein medialer Mord. Und das was jetzt diese Charlie Hebdo da an Karikaturen veröffentlicht, das ist ja schon sehr geschmacklos und grenzwertig. Ich will jetzt nicht sagen, dass ich diesen Mord nicht barbarisch finde, aber diese zwei Brüder die das wahrscheinlich gemacht haben, erstmal wissen wir noch gar nicht haben sie Hintermänner, haben sie keine, wer hat sie gesteuert, haben sie es wirklich allein gemacht, aber das hier eine Stimmung erzeugt wird die dazu führt, das ist schon eine Katastrophe. Und warum, da bin ich wieder beim Thema, warum wird zum Beispiel im Deutschlandfunk eine Frau Lustiger aus Paris die Tochter von dem Arno Lustiger gehört, die mit dem Islam ein Problem hat, wenn ich dieses Interview höre, warum wird nicht mal ein anderer geholt, der sich ganz anders damit auseinandersetzt…“ [27:52]


Hecht-Galinski hätte also gerne mehr ‚antizionistische‘ Stimmen im Radio. Jebsen bemängelt, ebenso wie sie, die fehlende Gangbarkeit antisemitscher Karikaturen. Natürlich auch hier wieder Opferprojektion.


28:27: Jebsen: „Frau Hecht-Galinski, ich glaube für jeden der sich jetzt mit Karikaturen nicht so auseinandersetzt gesetzt hat, kann man vielleicht folgenden Rat geben, er möge sich doch einfach mal die Karikaturen die hier in westlichen Medien über den Islam stattfinden, er möge die einfach mal umdenken und versuchen, einfach mal dieselbe Schärfe mit der ähm mit der jüdischen Religion mit jüdischen Rabis das dort ähnlich satirisch vorgegangen würde, was dann passieren würde, man würde ihm sofort sagen das erinnert mich aber extrem stark an Hetze aus dem dritten Reich,  das ist antisemitisch, ich glaube wir messen mit zweierlei  Maß.“ Evelyn Hecht-Galinski: „Ja das meine ich (…) das meine ich, das wäre einfach unmöglich, überhaupt über Juden Witze, Karikaturen, also denken Sie bitte an Dieter Nuhr…wenn er sich das über Juden und über Judentum leisten würde, ja er wär längst Antisemit, er wär längst vor Gericht,  er wär längst out, inzwischen ist er auf den großen Plakaten(…)“


Alles klar? Dieter Nuhr (den man nicht toll finden muss) ist nur deswegen auf großen Plakaten, weil er staatsgenehm gegen Muslime hetzt…die einfache Welt der Evelyn Hecht-Galinski…

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Ein Gedanke zu „Evelyn Hecht-Galinski oder Ken – wer pflegt seine antisemitischen Ressentiments besser?

  1. Irrelevant

    – Das „Highlight“ war für mich diesmal die angeblich ähnliche DNA der Juden und der Amis. Pfui, der Hetzer Jebsen kann es einfach nicht lassen! Das war primitivster Rassismus in Reinform.
    – Zum Thema „die Juden kontrollieren in Palästina alles“:
    – Ich bin ein scharfer Kritiker des israelischen Siedlungsbaus im Westjordanland. Das ist langfristig politisch verheerend, nicht nur für die Palästinenser sondern auch für Israel.
    – ABER: Israel hat sich aus Gaza zurückgezogen, die Folge: Machtergreifung durch die Terrororganisation Hamas. Die Palästinenser hätten in Gaza zeigen können dass „blühende Landschaften“ u.a. dank der großzügiger internationaler Hilfen möglich ist. Statt dessen: Waffen- und Raketenkauf, Bau von teuren Tunnelanlagen statt Schulen/Häuser/Infrastruktur, terroristischer Raketenbeschuss Israelischer Städte (wo auch Palästinenser leben!)

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