Ken Jebsens Leichenfledderei (Teil 1)

Wirklich widerlich ist, was Ken Jebsen nun schon einen Tag nach dem Massaker bei Charlie Hebdo auf youtube gestellt hat – Terror lebt vom Timing heißt das neue Erbrechen. Der bekannte 911-Truther und antisemitisch Auffällige verquickt in diesem Werk seine Wichteleien mit der Wahnsinnstat in Paris und stellt die bei Verschwörungsgläubigen beliebte Frage ‚wem nützt es‘.

„Terror lebt vom timing, inszenierter Terror erst Recht. Wer in Paris zwölf Menschen in der Redaktion der Satirezeitschrift Charlie Hebdo erschossen hat, wissen wir nicht wirklich. Alles was Sie von den Massenmedien spontan vermittelt bekommen, ist das wohl klar ist wer es gewesen sein müsste. Radikale Muslime. In den ersten Minuten will die Polizei bereits die Identität von zwei Männern geklärt haben, zwei Brüdern aus Algerien mit französischen  Pässen. Einer der beiden soll 2008 schon mal vor Gericht gestanden haben, das schreibt zumindest der Focus und verweist auf die Welt. Folgt man dem Link, stellt sich heraus, dass es sich lediglich um einen Twittereintrag auf dem privaten Profil eines Weltjournalisten handelt, der wiederum keine Quellen angibt. So wird aus einem simplen Tweet ein als Quelle dienender Beitrag der Welt auf den sich der Focus bezieht. Aber diese Form journalistischer Fahrlässigkeit ist nicht so wichtig. Wichtig ist, dass es sich in Paris um muslimische Attenttäter handeln soll. Das passt, schliesslich sollen die bewaffneten und vermummten Männer während ihrer Tat den Satz ausgerufen haben „Wir haben den Propheten gerächt“, dieser Ausruf geschah in perfektem französisch. Zudem wurde die Redaktion eines Satiremagazins überfallen, was schon in der Vergangenheit mehrfach mit seinen Beiträgen über den Islam und dessen Propheten Mohammed Muslime provoziert hatte. Aus diesem Grund stand die Redaktion in Paris auch während des Anschlags unter Polizeischutz, doch der war wohl nicht ausreichend. Zwei Polizisten starben und zehn Redakteure des Magazins wurden quasi hingerichtet. Was auffällt ist, dass auch dieses Verbrechen schon geklärt zu sein scheint, bevor die Ermittler eine SoKo zusammenstellen konnten. Es müssen Moslems gewesen sein, genau wie am 11. September 2001. New York wie Paris wurden nach eingenen Angaben völlig überrascht, und dennoch ist in beiden Fällen schon Minuten nach den Anschlägen glasklar, in welchem Milieu die Täter zu finden sein müssen. Ähnlich wie bei 911 hatte die Polizei wieder echtes Glück. Einer der Attentäter verlor seinen Ausweis, diesmal im Fluchtwagen. Wer nimmt seinen Personalausweis mit, wenn er plant, Menschen im großen Stil zu erschiessen? Nur radikale Moslems. Leute wie Zatam Al-Zukami. Sein Ausweis segelte am elften September 2001 völlig unbeschädigt auf den Boden von New York City. Hundert Meter nördlich der Zwillingstürme und damit gegen die Flugrichtung von Flug11. Sein Ausweis hatte die Kollision mit WTC1 überlebt, war der Kollision mit der Maschine entkommen und wurde nicht unter den Trümmern begraben. Das alle sind informationen, die uns die MAssenmedien bis heute als harte Fakten verkaufen. Schuldig bei Verdacht. Damit kann man mit Sicherheit die Emotion der Massen deckeln und enormen Druck auf die ermittelnden Behörden absenken, aber der Wahrheit tut man damit keinen Gefallen. Auffällig ist, dass der Anschlag in Paris angeblich ausgeführt durch radikale Moslems in einer Zeit stattfindet, in der Frankreich massiv nach rechts gerückt ist. die Partei FN angeführt durch Marine Le Pen macht in Frankreich maximal Boden gut. Gegen FN ist die NPD ein Kindergartenverein. Was beide eint sind markige Sprüche gegenüber Ausländern, von denen es in Frankreich dank seiner Kolonialgeschichte deutlich mehr mit afrikanischem Hintergrund gibt. Frankreich führt unter anderem in Mali unter der falschen Flagge des Humanismus Kolonialkriege, die unter anderem dafür sorgen, dass die Atomindustrie an den Grundstoff Yellow Cake kommt. Federführend in der Berichterstattung in PAris ist aktuell Le Monde, die Gazette gehört unter anderem MAtthieu Picasse, dem Vizepräsidenten von LazarEurope. LazarEurope ist ein Ableger von Lazar, einer der weltweit größten US-Investmentbanknen mit Büros in vierundzwanzig Ländern. Eine US-Investmentbank hat also maßgeblichen Einfluss auf das, was der Franzose aus einer der wichtigsten französischen Zeitungen in Frankreich über das Leben in Frankreich erfährt. Und welche Schlüsse er im Anschluss zieht. Schlüsse, die zu einer amerikanischen Anti-Terror-Doktrin passen müssen? Die große Konkurrenz zu Lemonde, sprich LeFigaro, gehört dem Rüstungskonzern Dassault, der weitere siebzig Blätter kontrolliert. Wenn Serge Dassault keinen Druck macht, lässt er Kampfflugzeuge bauen, Mirage, oder ist Mitglied der rechtskonservativen Partei UMP. Er ist der drittreichste aktive Politiker der Welt und fünftreichster Mann Frankreichs. Die Frage die im Raum steht: Wie unabhängig ist die Presse in Frankreich wirklich. Wer sich zum Beispiel permanent auf dem afrikanischen Kontinent militärisch engagiert, zum Beispiel mit Dasseult-Produkten, und dabei billigend in Kauf nimmt, dass dabei ganze Landstriche von Terrormilizen beherrscht werden, mit denen die Industrie dann dealt, indem sie zum Beispiel Waffen liefert und Uran exportiert,  muss sich nicht wundern, wenn es zu Völkerwanderungen in das Verursacherland kommt. Diese Menschen sind oft extrem arm, ungebildet und damit anfälllig für Rache. Religion, egal welche, ist dabei nur der Wirt. Das alles wird aber auch in Frankreich komplett ausgespart, wenn es um angeblich islamischen Terror geht. Fakt ist: Die NATO mordet auch im Auftrag Frankreichs, jeden Tag. Ist die NATO ein christliches Militärbündnis, verteidigt sie westliche Werte, also vor allem christlich-jüdische?  Wer so etwas formulieren würde, wäre reif für die Anstalt. Lassen wir also die Kirche im Dorf, und uns nicht benutzen. Denn wir werden benutzt. Die Bilder vom Schlachten in Paris sind brutal, aber sie sollen nicht der sachlichen Aufklärung dienen, sie sollen die Menschen in eine latente Hysterie versetzen. Wir kennen die Mechanik von 911. Jetzt kann die Regierung von wirklichen Problemen ablenbken, da sie einen Ersatzfeind kreiert. Zudem  kann sie vorübergehend Sondergesetze und Sondermaßnahmen durchwinken, die nicht nur Asylbewerber oder Ausländer in Frankreich betreffen, sondern die überwiegende Zahl aller Franzosen, die weder das eine noch das andere sind. Wem nützt dieser Anschlag gerade jetzt. Wir wissen aus der dunklen Geschichte der NATO, dass sie über vierzig Jahre unzählige Terroranschläge selber durchführte oder ausführen ließ. Durch Dritte…das ganze kann nachgewiesen werden durch das Standardwerk des (…) Dr. Daniele Ganser.

Was Kennie hier einmal wieder fabriziert, ist wirklich widerlich. Er nutzt die Toten von Paris, um seinen Trutherwahn wieder einmal auszuleben. Ganz der Profilneurotiker, als der er sich hiermit erneut beweist. Er kocht nicht nur den Trutherwahn von wegen einem Personalausweis der Täter von 911 hoch (was ins Reich der Märchen gehört), er versucht neue Verschwörungstheorien zu basteln, jetzt schon! Natürlich rekuriert er immer wieder auf sein Trauma 911.  Das alles auf dem Rücken der massakrierten Charlie-Hebdo-Redaktion. Alles wieder einmal, um Klicks zu generieren, sich wichtig zu machen. Es ist ekelhaft. Natürlich bezieht er sich zur Untermauerung der Aussagen einmal mehr auf seinen Truther-Buddy Ganser.

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2 Gedanken zu „Ken Jebsens Leichenfledderei (Teil 1)

  1. Pingback: Charlie Hebdo – Die ideologische Ausschlachtung eines Massakers | GenFM-Blog

  2. Pingback: Charlie Hebdo – Der Verschwörung zweiter Teil | GenFM-Blog

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