Das Linke Sprachrohr? Ein friedenspolitischer Ratschlag…

Wolfgang Gehrcke, Mitglied der Linken, hat durch eine von KenFM produzierte und bei KenFM hochgeladene Videobotschaft für das große Friedensbibbern geworben. KenFM – Sprachrohr linker Politiker und linker Politik? Allen Ernstes? Nun, Ken Jebsen jubelt gewiss, und wird Wofgang Gehrcke wahrscheinlich auch schon als Werbefigur für seine Zwecke eingeplant haben…Albrecht Müller, Sahra Wagenknecht – und nun eben der Gehrcke. Und es gab ja schon ein längeres Interview mit dem famosen Kennie. Und er warb auch damit, dass der Gehrcke in Bezug auf ‚Israel‘, dem beliebten Dauerthema aller Glühenden, ‚kein Blatt vor den Mund nimmt‘.

Ken Jebsen faselt nun in einem anderen Video „Für den Triumph des Bösen reicht es, wenn die Guten nichts tun“ von den Segnungen seines Querfontfriedenswinters, und natürlich der paranoiden Standardfrage ‚wem nützt es‘. Jebsen, der sich wohl als großer Denker unserer Tage fühlt – und das scheint er für einige Waldorfler zu sein, erklärt in diesem Erguss weiterhin: „Wer ein Problem erkennt und nichts zu dessen Beseitigung unternimmt, ist möglicherweise Teil des Problems!(…)wer sich im Fadenkreuz wiederfindet, hat leichtes Spiel herauszufinden, wer oder was das Böse ist – derjenige, der am Abzug steht(…)wenn gar nichts mehr geht, sind die, die für ihre Überzeugung auf die Straße gehen, z.B. weil sie Krieg in Europa mit deutscher Beteiligung verhindern wollen, die Bösen.“

Deswegen ein paar  persönliche Worte. Nun, zunächst lieber Kennie – es ist Krieg in Europa. Ein Krieg, der durch Soldaten auf Urlaub angetrieben wird. Niemand aber, der gegen deine Wichtelnazizusammenkünfte ist, ist deswegen für Krieg. Du armer Wicht aber bist auf deinem persönlichen Kreuzzug gegen die Gesellschaft, die dich Antisemiten nennt, jeden der den Querfrontkurs ablehnt, der dir vor allem Abonnenten bringt, zum Gegner. Ken – Du bist ein Feind der offenen Gesellschaft. Und als solcher musst Du auch behandelt werden. Deine Videobotschaften, die voller Opferrhetorik stecken, und deutlich eine Profilneurose erster Güte offenbaren-  sie stecken voller primitivem Hass. Dein dümmlicher, in der Frage von Gutem und Bösem enthaltener, kindlicher Dualismus, der dein Denken offenbar verwirft und zerklüftet, macht das deutlich. Ken – jedes deiner Videos ist ein Fall für den Therapeuten, zusammen ergeben sie für den skeptischen Hörer ein einzigartiges Psychogramm. Sie sind die Landschaftsmalereien und Postkarten, die Zellenergüsse userer Tage. Darüber, dass Du wohl auch demnächst gerichtsfest als Glühender bezeichnest werden darfst, darüber freue ich mich schon heute. Ich sage es deutlich: Als Feind der offenen Gesellschaft, als jemand, der gern in gut und böse sortiert, musst Du isoliert werden. Ich empfehle für dich in dieser unserer durchpsychiatrisierten Gesellschaft die Gummizelle, dort darfst Du noch so toben, springen und schreien…und dass Du glühst, wofür Du glühst und wie Du glühst, das wissen wir beide.

Nachtrag: Liegt dem letzten Video eine logopädische Übung zugrunde?

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3 Gedanken zu „Das Linke Sprachrohr? Ein friedenspolitischer Ratschlag…

    1. Nazienkel Autor

      Ich galube auch. Der ist einfach so von sich überzeugt. Wie ein Übermensch agiert er. egal wo er redet – aus seinen Sätzen trieft Selbstzufriedenheit. Seine Argumentationen sind so unsagbar dumm und auch immer in persönlichem Bezug: Egal, worum es geht, wenn er über die „MSM“ wettert – schlussendlich ist immer sein Rauswurf das Thema und sein Status als Antisemit. Deswegen wundere ich mich auch darüber, wie viele Leute diese Knallcharge sogar bewundern, ihr echt viel zutrauen. Ich glaube es war schw*ig, der ihn als belesen bezeichnet. nur so zum Beispiel.

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  1. genova68

    Es fanden auch viele Guttenberg einen seriösen Politiker. Es gibt offenbar ein recht großes Reservoir an Menschen, denen Beurteilungsfähigkeiten abgehen, warum auch immer.

    Das Video ist super, davon würde ich gerne mal das Urteil eines Fachmenschen hören. Alleine wie er bei 9:00 sagt, auch Kritiker sollten heute zum Friedenswinter kommen, nur, um sich das mal anzuschauen. Er weiß natürlich, dass man auf eine Demo nicht zum gucken kommen kann, sondern dann ist man Teil von ihr, wird mitgezählt. Und genau um diese Zahl geht es heute, um sonst nichts.

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