Das antizionistische Dreamteam Jebsen & Lejeune (Teil 2)

Ab Minute 01:00:00 erklärt Lejeune das parteiübergreifende Engagement als „Front“, die „viele Mittel“ habe.

Dies wird in der Konsequenz dann bezogen auf einen Artikel von Weinthal als Auslöser – übermächtige Juden sozusagen, die „Israelkritikern“ und ihren ‚Alibijuden‘ das Wort verböten, dabei Druck auf alle vertretenen Parteien (Lejeune legt hierbei eine Betonung auf die LINKE) ausübten.

Minute 01:04:00 erklärt Lejeune den (parteiübergreifenden Einsatz einzelner Abgeordneter) gegen die in der Volksbühne verhinderte Veranstaltung „Rüssel Tribunal“ als Unterdrückung der Meinung von „Andersdenkenden“, verklärt dies zur Hetze. Und zitiert, oho, das ausgewalzte Luxemburg-Zitat.

Bei Minute 01:05:00 macht Jebsen einen auf knallharten Reporter. Er spielt kritische Fragen vor. Zum Beispiel,als er Lejeune auf das Ranking von Blumenthal beim Wiesenthal-Center anspricht. Auch dies wirkt geskriptet, zumal ja schon vor dem Interview die ähnliche Meinung der beiden feststeht. Auch für den Zuschauer, der weiß, dass er bei Jebsen bedient wird. Und so -eine Possenreißerei- fällt Jebsen Lejeune (der dabei mit seinem Lausbubengesicht schelmisch schmunzelt) ins Wort : –lassen Sie und beim Thema bleiben-. Ist Jebsen etwa aufgefallen, wie lächerlich seine Echo-Interview-„Technik“ wirkt, und er möchte tatsächlich einen auf investigativ machen? Ob es den leichtgläubigen Fans auch auffällt?
(Ein ‚Fan‘ – dies bezeichnet übrigens auch ein Gerät, das Luft verteilt – eine passende Bezeichnung für die unkritischen Multiplikatoren des Unsinns.)

Bei 01:06:00 spricht Lejeune von einer „Kampagne gegen zwei Journalisten“, die „mundtot gemacht“ würden.

Verwunderlich, dass diese Stelle ohne den von beiden verinnerlichten und oft verwendeten Keulen-Begriff auskommt.

Bei 01:16:00 wird die selbst zugewiesene Opferrolle nochmals herausgekehrt. Wegen den kritisierten Berichten aus Gaza von Lejeune, in denen er die Erschießung von Kollaborateuren innerhalb der Hamas für gut gehießen hat, sei es zu einer Rufmordkampagne gekommen, mit der kritische Journalisten „mundtot“ gemacht werden sollten. Merkt der Leser, wie langweilig dieses Interview und der ständige Tenor, die ewigen Wiederholungen, sind?

Mit diesem zweiten Teil ist aus diesem Grund die kurze Beschäftigung mit diesem Erguss Jebsens, der auch wieder nur eine Beweihräucherung und Selbstbemitleidung ist, beendet. Nur das stammt noch aus Lejeunes Schatz an Weisheiten, gefallen in einem der letzten Sätze bei knapp einer Minute Restzeit:

~Demokraten müssen in Israel herangezüchtet werden!~

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